Alberto Granado

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Alberto Granado (2007)

Alberto Granado (* 8. August 1922 in Hernando, Provinz Córdoba, Argentinien; † 5. März 2011 in Havanna, Kuba) war Che Guevaras Reisegefährte auf dessen Reise durch Südamerika 1951–1952.

Werdegang[Bearbeiten]

Granado studierte Biochemie an der Universität Córdoba. In Córdoba lernte er 1945 Che Guevara kennen, mit dem sich eine enge Freundschaft entwickelte. Nach der gemeinsamen Südamerika-Reise dauerte es acht Jahre, bis sich beide wiedersahen. Granado wurde von Che Guevara eingeladen, auf Kuba zu arbeiten. Zuerst war er Professor für Biochemie an der Universität von Havanna, später lehrte er an der Universidad de Oriente in Santiago de Cuba.

Sein Buch Mit Che durch Südamerika (Con el Che por Sudamérica) diente als Grundlage für den Film Die Reise des jungen Che und wurde in mehrere Sprachen übersetzt.

Granado, der seit 1961 in Kuba lebte, ist Vater eines Sohnes. Seinem letzten Willen folgend, wurde er am 6. März 2011 in Havanna eingeäschert. Seine Asche soll auf Kuba, in Venezuela und Argentinien verstreut werden.[1][2]

Veröffentlichung[Bearbeiten]

  • Mit Che durch Südamerika. Reisebericht. Aus dem Spanischen von Christa Grewe. Vorwort von Horst-Eckart Gross. Köln: Weltkreis 1988, ISBN 3-88142-417-2

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. "Falleció Alberto Granado, compañero de viaje de Che Guevara - Un adiós" (spanisch)
  2. tagesschau.de (6. März 2011) "Mit 88 Jahren gestorben: Guevara-Weggefährte Alberto Granado tot"