2011

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Staatsoberhäupter · Wahlen · Nekrolog · Literaturjahr · Musikjahr · Filmjahr · Rundfunkjahr · Sportjahr

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Dieser Artikel handelt von weltweiten Ereignissen im Jahr 2011. Zu Ereignissen in Deutschland, siehe Deutschland 2011.
2011
Nach dem Tōhoku-Erdbeben vom 11. März kommt es im japanischen Kernkraftwerk Fukushima I zu einer folgenschweren Unfallserie in mehreren Reaktorblöcken. Nach dem Tōhoku-Erdbeben und -Tsunami vom 11. März kommt es im japanischen Kernkraftwerk Fukushima I zu einer folgenschweren Unfallserie in mehreren Reaktorblöcken.
Bei der Revolution in Ägypten wird der Präsident Husni Mubarak zum Rücktritt gezwungen.
Bei der Revolution in Ägypten wird der Präsident Husni Mubarak zum Rücktritt gezwungen.
Muammar al-Gaddafi unterliegt im Bürgerkrieg in Libyen und wird getötet.
Muammar al-Gaddafi unterliegt im Bürgerkrieg in Libyen und wird getötet.
Japan gewinnt die Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Deutschland.
Japan gewinnt die Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Deutschland.
Der Südsudan erlangt seine Unabhängigkeit.
Der Südsudan erlangt seine Unabhängigkeit.
Osama bin Laden wird von Spezialeinheiten der United States Navy SEALs in seinem Anwesen in Abbottabad erschossen
Osama bin Laden wird von Spezialeinheiten der United States Navy SEALs in seinem Anwesen in Abbottabad erschossen.
Nach 30 Jahren findet mit STS-135 die letzte Space-Shuttle-Mission statt.
Nach 30 Jahren findet mit STS-135 die letzte Space-Shuttle-Mission statt.
2011 in anderen Kalendern
Ab urbe condita 2764
Armenischer Kalender 1459–1460
Äthiopischer Kalender 2003–2004
Bahá'í-Kalender 167–168
Bengalischer Kalender 1417–1418
Berber-Kalender 2961
Buddhistischer Kalender 2555
Burmesischer Kalender 1373
Byzantinischer Kalender 7519–7520
Chinesischer Kalender
 – Ära 4707–4708 oder
4647–4648
 – 60-Jahre-Zyklus

Metall-Tiger (庚寅, 27)–
Metall-Hase (辛卯, 28)

Französischer
Revolutionskalender
CCXIXCCXX
219–220
Hebräischer Kalender 5771–5772
Hindu-Kalender
 – Vikram Sambat 2067–2068
 – Shaka Samvat 1933–1934
Iranischer Kalender 1389–1390
Islamischer Kalender 1432–1433
Japanischer Kalender
 – Nengō (Ära): Heisei 23
 – Kōki 2671
Koptischer Kalender 1727–1728
Koreanischer Kalender
 – Dangun-Ära 4344
 – Juche-Ära 100
Minguo-Kalender 100
Olympiade der Neuzeit XXIX
Seleukidischer Kalender 2322–2323
Thai-Solar-Kalender 2554

Das Jahr 2011 war besonders geprägt vom sogenannten Arabischen Frühling. Ausgehend von der Revolution in Tunesien richteten sich Proteste, Aufstände und Revolutionen in der arabischen Welt in mehreren Staaten im Nahen Osten (Maschrek/Arabische Halbinsel) und in Nordafrika (Maghreb) gegen die dort autoritär herrschenden Regime und die politischen und sozialen Strukturen dieser Länder.[1]

Mit einem erfolgreichen Unabhängigkeitsreferendum entstand in Afrika der neue und von dem muslimisch geprägten Norden fortan unabhängige Staat Südsudan, mit mehrheitlich christlich orientierter Bevölkerung.

Geprägt wurde das Jahr auch von dem Tōhoku-Erdbeben und -Tsunami vom 11. März. Infolge der Naturkatastrophe kam es im japanischen Kernkraftwerk Fukushima I zu einer folgenschweren Unfallserie in mehreren Reaktorblöcken.

Politik und Weltgeschehen[Bearbeiten]

Übersicht Politik und Weltgeschehen
Januar 2011
Hauptartikel: Januar 2011
1. Januar
8. Januar
9. Januar
13. Januar
  • Havarie des Tankmotorschiffs Waldhof auf dem Rhein nahe der Loreley, in der Folge kommt der Schiffsverkehr auf der wichtigsten Wasserstraße Europas für Wochen zum Erliegen.
14. Januar
23. Januar
24. Januar
29. Januar
31. Januar
Februar 2011
Hauptartikel: Februar 2011
6. Februar
11. Februar
13. Februar
18. Februar
20. Februar
25. Februar
März 2011
Hauptartikel: März 2011
2. März
  • Wahlen zu den Provinzparlamenten
3. März
4. März
6. März
12.14. März
13. März
16. März
19. März
20. März
27. März
April 2011
Hauptartikel: April 2011
3. April
4. April
8. April
9. April
10. April
11. April
  • Der ehemalige ivorische Präsident Laurent Gbagbo wird in seinem Bunker festgenommen.
16. April
17. April
25. April
30. April
Mai 2011
Hauptartikel: Mai 2011
Ab Mai
2. Mai
4. Mai
5. Mai
  • Wahl zum Schottischen Parlament, zur Walisischen Nationalversammlung + zum Regionalparlament in Nordirland, in Teilen Englands finden Gemeinderatswahlen statt und es gibt im ganzen Königreich ein Referendum über Änderung des Wahlrechts
7. Mai
8. Mai
11. Mai
  • Bei einem Erdbeben der Stärke 5,1 sterben in Lorca (Südostspanien) mindestens 9 Menschen, etwa 300 werden verletzt.
15. Mai
  • Kommunalwahlen im Kanton Waadt; Wahl der Exekutivorgane
19. Mai
22. Mai
26. Mai
28. Mai
Juni 2011
Hauptartikel: Juni 2011
5. Juni
12. Juni
Juli 2011
Hauptartikel: Juli 2011
1. Juli
3. Juli
9. Juli
10. Juli
17. Juli
22. Juli
August 2011
Hauptartikel: August 2011
7. August
14. August
21. August
23. August
25. August
26. August
27. August
September 2011
Hauptartikel: September 2011
4. September
10. September
  • Beim Untergang der RoRo-Fähre Spice Islander I kommen 203 Menschen ums Leben.
11. September
12. September
  • Kommunalwahlen in Norwegen
  • Bei der Explosion einer Pipeline in Nairobi kommen 120 Menschen ums Leben.[12]
15. September
17. September
18. September
20. September
Oktober 2011
Hauptartikel: Oktober 2011
3. Oktober
  • Parlamentswahl in der Provinz Prince Edward Island in Kanada
6. Oktober
  • Parlamentswahl in der Provinz Ontario in Kanada
9. Oktober
10. Oktober
11. Oktober
18. Oktober
  • Der israelische Soldat Gilad Schalit wird nach fünf Jahren und vier Monaten Geiselhaft im Gazastreifen frei gelassen.
20. Oktober
23. Oktober
27. Oktober
30. Oktober
31. Oktober
  • Die Vereinten Nationen proklamieren sieben Milliarden Menschen auf der Erde[14]
November 2011
Hauptartikel: November 2011
6. November
8. November
9. November
13. November
20. November
24. November
25. November
26. November
27. November
28. November
Dezember 2011
Hauptartikel: Dezember 2011
4. Dezember
11. Dezember
13. Dezember
14. Dezember
17. Dezember
25. Dezember
29. Dezember
Andauernde Ereignisse

Die Gruppe der Acht trafen sich vom 26. bis 27. Mai zum 37. G8-Gipfel in Deauville. Wichtige Themen des Treffens waren die Unterstützung des Arabischen Frühlings, sowie – angesichts der Nuklearkatastrophe von Fukushima – der zukünftige Umgang mit der Atomkraft.[15]

UN-Klimakonferenz in Durban

Mit der UN-Klimakonferenz in Durban fand vom 28. November bis zum 11. Dezember in Südafrika die 17. Konferenz der Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (COP 17) und gleichzeitig das siebente Treffen im Rahmen des Kyoto-Protokolls (CMP 7) statt.

Afrika[Bearbeiten]

Neben der als Arabischer Frühling bezeichneten Serie von Protesten, Aufständen und Revolutionen im Norden Afrikas, sorgten vor allem auch die Regierungskrise in der Elfenbeinküste und die Unabhängigkeit des Südsudan für weltweite Aufmerksamkeit.

Am Horn von Afrika entstand auf Grund zwei saisonal aufeinander folgender besonders niederschlagarmer Regenzeiten eine Hungerkrise, die laut internationalen Organisationen derzeit 11,5 Millionen Menschen (darunter 760.000 Flüchtlinge) in Somalia, Äthiopien, Kenia und Dschibuti bedroht. Außerdem betroffen sind Eritrea und weitere ostafrikanische Staaten.

Benin[Bearbeiten]

Bei den Präsidentschaftswahlen, die nach zweimaliger Verschiebung am 13. März in Benin stattfanden, wurde der bisherige Amtsinhaber Boni Yayi mit über 50 Prozent bestätigt. Die Parlamentswahlen wurden ebenfalls von ihrem ursprünglichen Termin auf den 30. April verschoben. Dabei ging die Forces Cauris pour un Bénin Emergent mit 41 von 83 Sitzen als Sieger hervor. Premierminister wurde Pascal Koupaki.

Demokratische Republik Kongo[Bearbeiten]

Im Human Development Index der Vereinten Nationen nahm die Demokratische Republik Kongo im Jahr 2011 den letzten (187.) Platz ein.

Die Wahl über den Präsidenten und das Parlament sorgte bereits im Vorfeld für kontroverse Auseinandersetzungen. Die Wiederwahl des Amtsinhabers Joseph Kabila sei laut Opposition durch eine zuvor verabschiedete Änderung der Wahlmodalitäten begünstigt worden. Wegen tausendfacher Doppelregistrierungen kam es zu zahlreichen Demonstrationen und mehreren gewalttätigen Auseinandersetzungen, die auch nach der Wahl fortgeführt wurden. Laut Human Rights Watch töteten Sicherheitskräfte vom Wahltermin bis zum 22. Dezember 24 Personen. Zwischen 9. und 14. Dezember seien alleine in Kinshasa 20 Menschen gestorben.[16][17]

Dschibuti[Bearbeiten]

Dschibuti litt 2011 an der Hungerkrise, die die Menschen am Horn von Afrika bedrohte. Im Juni waren etwa 117.000 Menschen von humanitären Maßnahmen und Nahrungsmittelhilfe abhängig.[18]

Beeinflusst durch den Arabischen Frühling und eine Verfassungsänderung, die dem Präsidenten Ismail Omar Guelleh seine dritte Amtszeit bei den bevorstehenden Wahlen ermöglichte, fanden zwischen Januar und März zahlreiche Proteste statt, die jedoch vor allem durch massenhafte Inhaftierungen beendet wurden. Bei den Präsidentschaftswahlen am 8. April wurde Guelleh mit 80 % der abgegebenen Stimmen wiedergewählt[19] und am 3. Mai vereidigt.

Elfenbeinküste[Bearbeiten]

Das politische Geschehen in der Elfenbeinküste war vor allem von der Regierungskrise 2010/2011 bestimmt. Nach der Präsidentschaftswahl 2010 beanspruchten sowohl der vorherige Amtsinhaber Laurent Gbagbo als auch sein Herausforderer Alassane Ouattara jeweils den Sieg für sich. Zwischen Anhängern beider Lager kam es darauf zu einer Regierungskrise mit gewaltsamen Auseinandersetzungen und Todesopfern, bei denen auch ein Blauhelm-Konvoi angegriffen wurde.[20] Dabei wurden auch schwere Waffen gegen Zivilisten eingesetzt. Bis Ende März 2011 waren eine Million Menschen auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg.[21] Am 11. April 2011 wurde der abgewählte Präsident Laurent Gbagbo von den Truppen des international anerkannten Wahlsiegers Ouattara nach langwierigen Kämpfen mit Unterstützung von militärischen Kräften der UNO und Frankreichs festgenommen. Damit haben sich Ouattara als rechtmäßiger Präsident und sein Premierminister Guillaume Soro weitgehend durchgesetzt.[22] Gbagbo wurde am 11. April festgenommen und im November dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag überstellt.

Gabun[Bearbeiten]

Am 17. Dezember fanden in Gabun Parlamentswahlen statt. Die Regierungspartei unter Präsident Ali-Ben Bongo Ondimba bekam über 70 Prozent der Parlamentssitze. Das Ergebnis war jedoch beeinflusst von dem Boykottaufruf eines breiten Oppositionsbündnisses, das keine fälschungssicheren Wahlen gewährleistet sah, da Bongo Ondimba sich weigerte die Wahl erst nach der Einrichtung eines Systems zur biometrischen Wählererfassung durchführen zu lassen.

Liberia[Bearbeiten]

In Liberia fanden im Jahr 2011 Parlaments- und Präsidentschaftswahlen sowie ein Verfassungsreferundum statt.

Niger[Bearbeiten]

Niger bekam nach den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen am 31. Januar wieder eine zivile Regierung, nachdem das Militär den zunehmend autokratisch regierenden Präsidenten Mamadou Tandja 2010 aus dem Amt geputscht hatte.[23] Aus der Präsidentschaftswahl ging Mahamadou Issoufou als Sieger hervor.

Nigeria[Bearbeiten]

Im April gewann Goodluck Jonathan in Nigeria die Präsidentschaftswahlen. Trotz Unruhen mit hunderten Toten, bewerteten Beobachter die Wahl als die fairste seit mehr als zehn Jahren. Am 29. Mai wurde er zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres als nigerianischer Präsident vereidigt.[24]

Die islamistische Gruppe Boko Haram verübte am 25. Dezember eine Anschlagserie in mehreren Orten im nördlichen Nigeria, wobei mindestens 39 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt wurden.[25] Die Anschläge wurden weltweit verurteilt und führten zu einer Reihe von Racheakten.

Sudan[Bearbeiten]

Der überwiegend christlich geprägte Süden des Sudan war von 1972 bis 1983 und erneut von 2005 bis 2011 eine autonome Region innerhalb des Sudans. Nach einem Unabhängigkeitsreferendum vom 9. bis zum 15. Januar wurde der Südsudan am 9. Juli 2011 unabhängig vom islamisch geprägten Norden. Der einstige Rebellenführer Salva Kiir Mayardit wurde erster gewählter Staatspräsident des Landes. Am 14. Juli wurde er als 193. Mitgliedstaat in die Vereinten Nationen aufgenommen.[26] Am 27. Juli nahm die Afrikanische Union den Südsudan als 54. Mitglied auf.[27]

Amerika[Bearbeiten]

Brasilien[Bearbeiten]

Dilma Rousseff wird erstes weibliches Staatsoberhaupt Brasiliens

Am 1. Januar übernahm Dilma Rousseff das Amt der Präsidentin und wurde das erste weibliche Staatsoberhaupt Brasiliens. Innerhalb ihres Kabinetts hatte sie mehrfach mit Korruptions-Vorfällen zu kämpfen. So mussten bis Anfang Dezember insgesamt sechs Kabinettsmitglieder nach Korruptionsvorwürfen zurücktreten, darunter der Chef des Abgeordnetenhauses Antônio Palocci im Juni, Transportminister Alfredo Nascimento am 6. Juli,[28] Tourismusminister Pedro Novais[29] am 15. September, Sportminister Orlando Silva de Jesus Júnior[30] am 26. Oktober und Arbeitsminister Carlos Lupi am 4. Dezember.[31]

Am 19. März reiste Barack Obama zu einem zweitägigen Staatsbesuch nach Brasilien und lobte bei einem Treffen mit Rousseff die Stabilität und Vertrauenswürdigkeit der brasilianischen Politik. Der Besuch viel jedoch auf Grund der Situation in Libyen deutlich kürzer aus als ursprünglich geplant.

Der Amoklauf von Realengo erschütterte am 7. April die Öffentlichkeit. Dabei kamen an einer Schule in Realengo, einer Vorstadt von Rio de Janeiro zwölf Schüler und der Attentäter ums Leben, 15 weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt.[32]

Bei einer Volksabstimmung im Dezember im Bundesstaat Pará sprach sich eine deutliche Mehrheit von knapp 67 Prozent gegen dessen Teilung und die Gründung der zwei geplanten neuen Bundesstaaten Tapajós und Carajás aus.[33]

Haiti[Bearbeiten]

Haiti war auch im Jahr 2011 noch von der Choleraepidemie betroffen, die bereits nach dem Erdbeben im Vorjahr ausgebrochen war. Am 28. März 2011 meldete das nationale haitianische Gesundheitsministerium, dass bislang 4677 Menschen gestorben und mehr als 270.996 infiziert seien.[34]

Am 21. April wurde das offizielle Ergebnis der Wahlen 2010/11 verkündet, bei denen Michel Martelly als Sieger hervorging. Er wurde am 14. Mai 2011 der 56. Präsident Haitis.

Mexiko[Bearbeiten]

Das zerstörte Casino Royale fünf Tage nach dem Anschlag am 30. August 2011

Der mexikanische Drogenkrieg führte am 25. August zu einem Brandanschlag auf das Casino Royale in Monterrey. Dabei kamen 52 Menschen ums Leben.

Vereinigte Staaten[Bearbeiten]

Am 3. Januar begann die Legislaturperiode des 112. Kongresses der Vereinigten Staaten. Am 8. November fanden in den Bundesstaaten Louisiana, Kentucky und Mississippi Gouverneurswahlen statt. In Louisiana und Mississippi wurde am selben Tag auch das Repräsentantenhaus der beiden Staaten neu gewählt. Dabei blieben in allen vier Bundesstaaten die Gouverneursämter in den Händen der bisher regierenden Parteien.

Seit dem Attentat auf Ronald Reagan im Jahre 1981 wurde im Januar 2011 mit dem Attentat von Tucson erstmals wieder ein Attentat auf einen US-Bundespolitiker verübt.[35] Er fand bei einer öffentlichen Bürgerfragestunde der demokratischen Kongressabgeordneten Gabrielle Giffords in einem Einkaufszentrum in Casas Adobes, etwa 17 Kilometer nördlich der Stadt Tucson, im Bundesstaat Arizona statt. Giffords wurde dabei durch einen Kopfschuss schwer verletzt und 13 Menschen getötet.

Im August wurde die Kreditwürdigkeit der Vereinigten Staaten von der Ratingagentur Standard & Poor’s auf AA+ herabgestuft. Das Land verlor damit erstmals seit 1941 die Bestnote AAA. Die Herabstufung wurde mit der hohen Schuldenquote begründet, die voraussichtlich nicht in absehbarer Zeit verringert werden könne und bewirkte Schwankungen auf den internationalen Finanzmärkten.

Anlässlich des zehnten Jahrestages der Terroranschläge am 11. September 2001 wurde im Rahmen der Gedenkveranstaltungen am 12. September der Pavillon des National September 11 Memorial and Museum eröffnet. Weiter eröffnete Präsident Barack Obama unter Teilnahme von zehntausenden Zuschauern am 16. Oktober das Martin Luther King, Jr. National Memorial. Die Eröffnung hätte bereits im August stattfinden sollen, wurde jedoch wegen des Hurrikans Irene verschoben. Mit dem Slogan „Occupy Wall Street“ begannen im September in Manhattan Proteste gegen das Finanzsystem und damit die internationale Occupy-Bewegung. Die Demonstranten besetzten einen Platz mit einem Zeltlager, das im November geräumt wurde.

Arabischer Frühling[Bearbeiten]

Hauptartikel: Arabischer Frühling

In der arabischen Welt begann im Dezember 2010 eine Serie von Protesten, Aufständen und Revolutionen, welche sich, ausgehend von der Revolution in Tunesien, in etlichen Staaten im Nahen Osten (Maschrek/Arabische Halbinsel) und in Nordafrika (Maghreb) gegen die dort autoritär herrschenden Regime und die politischen und sozialen Strukturen dieser Länder richten.[1]

Libyen Ägypten Algerien Jemen Jordanien Oman Saudi-Arabien Syrien Tunesien Kuwait Bahrain Marokko Mauretanien Senegal Sudan Dschibuti Irak Iran Westjordanland Westsahara Vereinigte Arabische Emirate Katar Libanon
Arabische Staaten:
  • Staatsoberhaupt gestürzt
  • Regierung infolge von Protesten umgebildet
  • Volksaufstand/Bürgerkrieg
  • Massenproteste
  • Unruhen/Proteste
  • Keine Vorfälle bekannt
Nicht-arabische Staaten:
  • Proteste in nicht-arabischen Staaten
  • Keine Vorfälle bekannt

Am 5. Januar 2011 begannen Unruhen in Algerien. Am 25. Januar 2011 kam es in Ägypten zu Protesten, die schließlich zur Revolution in Ägypten 2011 und einer Machtübernahme des Militärs führten. Im Zuge dieser Ereignisse kam es auch in anderen arabischen Ländern zu Protesten, unter anderem protestierten Regierungsgegner im Jemen, in Jordanien, in Libyen, in Bahrain und in Syrien.

Die Massenproteste führten bisher zur Absetzung und Flucht des tunesischen Machthabers Zine el-Abidine Ben Ali und zum Rücktritt des ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak. Der Präsident Jemens, Ali Abdullah Salih, kündigte nach über 30-jähriger Herrschaft an, für keine weitere Amtsperiode zu kandidieren. In Jordanien wurde Maʿruf al-Bachit, wie bereits 2005, von König Abdullah II. mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt. In Algerien wurde die Aufhebung des seit 19 Jahren bestehenden Ausnahmezustands durch den Präsidenten Abd al-Aziz Bouteflika angekündigt. Die Demonstrationen die Anfang Februar in Kuwait begannen und sich besonders gegen korrupte Minister und Parlamentarier richteten, spitzten sich am 11. November bei der Stürmung des Parlamentsgebäudes zu. Die Regierung um Nasir al-Muhammad al-Ahmad as-Sabah reichte im gleichen Monat beim Emir Sabah al-Ahmad al-Dschabir as-Sabah ihren Rücktritt ein.[36]

In Bahrain wurden am 16./17. Februar Demonstrationen von der Polizei niedergeschlagen.[37] Die Proteste waren unter anderem auch ausschlaggebend für Proteste im benachbarten Saudi-Arabien. In Libyen kam es zu einem Bürgerkrieg, bei dem Rebellen mit Unterstützung durch die NATO Staatschef Muammar al-Gaddafi stürzten.[38] Über die Arabische Welt hinaus kam es zudem in einzelnen weiteren Ländern ebenfalls zu Protesten.

Um den 18. Februar setzten Proteste in Oman ein, die sich gegen die Regierungsform von Sultan Qabus ibn Said richteten.[39]

Ägypten[Bearbeiten]

Großdemonstration auf dem Tahrir-Platz

Die Revolution in Ägypten entstand vor allem aus Vorwürfen der Korruption und des Amtsmissbrauchs, welche dem von Oktober 1981 bis Februar 2011 bestehenden Regime des damals noch amtierenden ägyptischen Präsidenten Muhammad Husni Mubarak vorgeworfen wurden, sowie aus Unmut über die Notstandsgesetzgebung in Ägypten. Am 29. Januar berief Mubarak nach anhaltenden Massenprotesten mit Omar Suleiman einen Vizepräsidenten, dem jener Teile seiner Macht übertrug. Mubarak wurde aber dennoch am 11. Februar zum Rücktritt gezwungen und am 8. April verhaftet und vor Gericht gestellt. In der Folge übernahm eine Militärregierung die Macht. Am 19. März wurde mit einer Mehrheit von etwa 77 Prozent ein Referendum über die von einer Kommission ausgearbeiteten Änderung der ägyptischen Verfassung von den Wählern angenommen.[40] Die mehrere Monate andauernden Parlamentswahlen begannen am 28. November. Wahlsieger wurde die Freiheits- und Gerechtigkeitspartei der Muslimbruderschaft und ihre Bündnispartner in der Demokratischen Allianz, die 47,2 Prozent der Sitze erhielt. Nachfolgerparteien der einst regierenden Nationaldemokratischen Partei erhielten dagegen nur noch 6,4 Prozent der Mandate.

Libyen[Bearbeiten]

Der Bürgerkrieg in Libyen entwickelte sich innerhalb weniger Tage zum Straßenkrieg[41] und forderte insgesamt über 30.000 Menschenleben.[42]

Bürgerkrieg in Libyen

Die Aufständischen verfolgten das Ziel Muammar al-Gaddafi, den bisher am längsten regierenden und diktatorischen Herrscher in Libyen zu stürzen. Vermutlich hunderte von Demonstranten wurden dabei von der libyschen Polizei, den Sicherheits- und Streitkräften erschossen. Der politische Konflikt eskalierte zur militärischen Auseinandersetzung und spaltete die Führung des Landes. Teile des diplomatischen Korps und der Streitkräfte schlossen sich der Opposition an. Am 27. Februar wurde von Aufständischen ein Nationaler Übergangsrat gegründet, der im Osten des Landes die Kontrolle übernahm. Er ist seit dem 16. September 2011 die offizielle Vertretung Libyens. Im Rahmen der Operation Pegasus wurden Ende Februar/Anfang März eine größere Anzahl von Arbeitern und Ingenieuren aus über 30 Ländern evakuiert.

Gaddafi wurde am 9. September gemeinsam mit seinem Sohn Saif al-Islam al-Gaddafi und Geheimdienstchef Abdullah as-Sanusi von Interpol zur Fahndung ausgeschrieben.[43] Gaddafi wurde am 20. Oktober von Rebellen gefangen genommen und misshandelt.[44] Nach Darstellung des Übergangsrats starb Gaddafi in den Stunden danach an einem Kopfschuss, der ihn im Kreuzfeuer zwischen Anhängern und Gegnern auf dem Transport ins Krankenhaus traf.

Marokko[Bearbeiten]

Im Rahmen des Arabischen Frühlings protestierten ab Februar tausende Menschen für eine Demokratisierung Marokkos und gegen Korruption und Folter.[45] Muhammad VI. reagierte auf die Proteste mit einem Verfassungsreferendum das unter anderem die Teilung von Judikative und Exekutive vorsah.[46] Diesem stimmten am 1. Juli 98 Prozent der Wähler zu.[47] Zudem wurden die Parlamentswahlen auf den 25. November vorgezogen. Dabei wurde der Generalsekretär der moderat islamistischen Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (PJD) Abdelilah Benkirane Ministerpräsident.[48]

Am 28. April wurde Marrakesch von einem Terroranschlag auf ein Café erschüttert, bei dem 17 Menschen ums Leben kamen.[49]

Syrien[Bearbeiten]

Im Frühling begannen Demonstrationen in Syrien mit der Forderung nach politischer Freiheit und dem Sturz der Regierung von Präsident Baschar al-Assad, die von der Regierung mit Gewalt bekämpft wurden.

Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen wurden dabei bis Ende März 2012 etwa 9100 Menschen getötet worden.[50] Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden bis September 2011 mehr als 70.000 Menschen festgenommen.[51]

Tunesien[Bearbeiten]

Durch die Gewerkschaft UGTT organisierte Demonstration

Die Revolution in Tunesien, auch Jasminrevolution genannt, begann bereits Ende 2010 und gilt als Auslöser des arabischen Frühlings. Die Unruhen begannen nach der Selbstverbrennung des Gemüsehändlers Mohamed Bouazizi in Sidi Bouzid. Am 14. Januar 2011 verließ das tunesische Staatsoberhaupt Zine el-Abidine Ben Ali das Land. Drei Tage später wurde von Ministerpräsident Mohamed Ghannouchi eine Übergangsregierung gebildet. Am 27. Ghannouchi trat jedoch nach massiven Protesten der Bevölkerung wieder zurück und wurde von Beji Caid el Sebsi abgelöst.[52] Fouad Mebazaa war vom 15. Januar bis zum 12. Dezember kommissarischer Staatspräsident. Ihm folgte Moncef Marzouki.

Mit der Wahl zur Verfassunggebenden Versammlung Tunesiens 2011 fanden am 23. Oktober die ersten freien Wahlen in der Geschichte Tunesiens statt.

Asien[Bearbeiten]

Anfang Juni, vermutlich am 4. des Monats, kam es am Golf von Bohai aus ungeklärten Umständen zu zwei Lecks im Förderfeld Penglai 19-3, was zu der sogenannten Ölkatastrophe in der Bohaisee führte. Die dabei entstandene Verschmutzung umfasste laut chinesischer Behörden eine Fläche von insgesamt 4250 Quadratkilometern. Weitere 3400 Quadratkilometer seien in geringerem Maße verunreinigt worden.

Afghanistan[Bearbeiten]

Im Juni 2011 waren in Afghanistan über 130.000 Soldaten, darunter fast 100.000 US-Soldaten, stationiert. Hinzu kamen noch tausende zivile Berater und Söldner.

Im Norden Afghanistans starben am 28. Mai sieben Menschen bei einem Anschlag von Taloqan, darunter der Polizeikommandeur für Nordafghanistan, Mohammed Daud Daud, sowie der Polizeichef der Provinz Tachar und zwei Bundeswehrsoldaten, ein Major und ein Hauptfeldwebel.[53][54]

Im September wurden der ehemalige Staatspräsident Burhānuddin Rabbāni und weitere Personen durch einen Selbstmordattentäter getötet.

Wirtschaftlich sorgten Verluste der Kabul Bank für internationale Aufmerksamkeit. Durch Betrügereien und Misswirtschaft fuhr diese Verluste in Höhe von etwa 900 Millionen US-Dollar ein.[55] Der damalige Chef der Zentralbank Abdel Kadir Fitrat flüchtete in der Folge in die Vereinigten Staaten.

Irak[Bearbeiten]

Im Irak endete im Dezember die seit Ende des Irakkriegs im Jahr 2003 bestehende Besetzung mit dem Abzug der letzten verbliebenen US-Kampftruppen.[56]

Zuvor waren am 15. August insgesamt 18 Städte von einer Anschlagserie betroffen, bei der 74 Menschen getötet und mehr als 300 verletzt wurden. Unter den Opfern der Anschläge waren Schiiten, Sunniten und Kurden. Die Behörden machen Al-Qaida für die Taten verantwortlich, die Motive der Angreifer sind jedoch nicht bekannt. Am 22. Dezember kam es erneut zu einer Anschlagsserie in Bagdad am 22. Dezember 2011, bei der offiziell 69 Menschen ums Leben kamen und mehr als 169 verletzt wurden.[57] Die Anschläge wurden von der „Organisation Islamischer Staat Irak“, dem irakischen Zweig der al-Qaida, verübt.

Nachdem Kurdistan den Export von Öl in die Türkei im September 2009 eingestellt hatte, da keine Einigung über die Bezahlung der Exporte erzielt worden war, wurden nach der Regierungsbildung Ende 2010 diesbezüglich neue Verhandlungen aufgenommen. Der Import von Öl aus Kurdistan wurde in der Folge am 3. Februar 2011 wieder aufgenommen.[58][59]

Iran[Bearbeiten]

Mit einer Demonstration am 14. Februar begann im Iran eine Reihe von Protesten die mit dem arabischen Frühling in Verbindung gebracht werden können.

Im März wurde Mohammed Reza Mahdavi-Kani Nachfolger des ehemaligen iranischen Ministerpräsidenten Alī Akbar Hāschemī Rafsandschānī als Vorsitzender des Expertenrats. Im April 2011 griff Ali Chamene’i direkt in die Regierungsgeschäfte ein und machte erstmals in der Geschichte der Islamischen Republik Iran eine Entscheidung bezüglich eines Ministerpostens rückgängig. Mahmud Ahmadinedschad hatte den Rücktrittsgesuch des Geheimdienstministers Heydar Moslehi akzeptiert, Chamenei berief ihn jedoch ins Amt zurück.[60]

Stürmung der britischen Botschaft in Teheran, 29. November

Am 22. November verhängten Vereinigten Staaten, Kanada und des Vereinigten Königreiche Sanktionen gegen den Iran als Reaktion auf das Iranische Atomprogramm.[61] Daraufhin beschloss das iranische Parlament am 27. November[62] neben der Reduzierung der diplomatischen Beziehungen zum Vereinigten Königreich auf ein Minimum auch die Ausweisung des britischen Botschafters Dominick John Chilcott.[63] Am 29. November folgte dem eine Erstürmung der britischen Botschaft in Teheran. Dabei drang eine Gruppe iranischer Demonstranten in die Räumlichkeiten ein, verwüstete die Büros und legte Feuer.[64]

Anfang September wurde das Kernkraftwerk Buschehr an das nationale Stromnetz angeschlossen, was im Rahmen des iranischen Atomprogramms international zu Auseinandersetzungen führte.

Israel[Bearbeiten]

Laut Amnesty International hatte Israel im Jahr 2011 mit der Verstärkung des israelischen Siedlungsbaus und der Zunahme gewalttätiger Angriffe von Siedlern auf Palästinenser im Westjordanland einschließlich Ostjerusalem zudem mehr als 1000 Palästinenser vertrieben und mehr als 500 Häuser, Wohnungen und Installationen zur Wasserversorgung zerstört.[65] Mit dem Iron Dome wurde am 26. März nördlich von Be’er Scheva erstmals ein neues mobiles Raketenabwehrsystem zur Abwehr von Kurzstreckenraketen in Betrieb genommen.[66] Mit diesem gelang es am 7. April zum ersten Mal erfolgreich eine vom Gazastreifen abgefeuerte Grad-Rakete abzuschießen.[67]

Demonstration in Tel Aviv am 6. August 2011

Im Schatten des arabischen Frühlings kam es ab Juli auch in Israel zu Protesten, die sich jedoch von der Demokratiebewegung in den umliegenden Staaten unterschied. Die israelischen Demonstranten beklagten in erster Linie einen Mangel an sozialer Gerechtigkeit und forderten insbesondere eine Entspannung des Wohnungsmarktes.

Während bisher Hebräisch und Arabisch Amtssprache sind, brachten im August 40 Abgeordnete der Regierungs- und der Oppositionsparteien eine Gesetzesvorlage vor die Knesset, nach der Hebräisch alleinige Amtssprache Israels sein soll.[68][69]

Japan[Bearbeiten]

In der Folge des Tōhoku-Erdbebens mit der Momenten-Magnitude 9,0 im Pazifischen Ozean 130 Kilometer östlich von der Stadt Sendai kam es am 11. März zu einem bis zu 20 Meter hohen Tsunami, der zahlreiche Küstenstädte, vor allem in der Präfektur Miyagi zerstörte und teilweise bis zu drei Kilometer in das Landesinnere lief. Bei den Naurkatastrophen kamen mindestens 15.858 Menschen ums Leben. Weiter kam es als Folge des Tsunamis zu Stromausfällen und der Beschädigung des sich an der Küste befindenden Atomkraftwerks Fukushima I. Die Beschädigung und der Ausfall des Kühlkreislaufs der Reaktoren führten zu der Nuklearkatastrophe von Fukushima.

Am 12. März starteten die Streitkräfte der Vereinigten Staaten die Operation Tomodachi, die der Unterstützung bei der Versorgung von dem Erdbeben- und Tsunamibetroffenen mit Hilfsgütern diente.

Am 10. und 24. April fanden die einheitlichen Regionalwahlen statt, allerdings wurden die Termine für die Präfekturparlamentswahl in Fukushima, in Iwate und in Miyagi auf Grund der Erdbebenkatastrophe auf November verschoben. Außerdem fanden in diesem Jahr die Gouverneurswahlen statt.

Pakistan[Bearbeiten]

Das Anwesen Bin Ladens in Abbottabad – schematische Grafik

Besonderer internationaler Aufmerksamkeit in Pakistan wurde der Tötung des al-Qaida-Anführers Osama bin Laden zuteil, die am 2. Mai durch eine us-amerikanische Sondereinheit im Rahmen der Operation Neptune’s Spear auf dessen Anwesen in Abbottabad vollzogen wurde. Das Parlament von Pakistan verurteilte den Vorgang und forderte eine Überprüfung der Beziehungen zwischen Pakistan und den USA.[70]

Am 26. November unternahm die NATO einen Luftangriff auf den pakistanischen Stützpunkt Salala im Stammesgebiet unter Bundesverwaltung Mohamad nahe der afghanischen Grenze.[71] Zwischen 24 und 26 pakistanische Soldaten wurden getötet, mehrere verwundet.[72] Die diplomatischen Beziehungen zwischen Pakistan und der USA spannten sich darauf hin weiter an. Zudem positionierte sich die Volksrepublik China gegen den Angriff.[73]

Singapur[Bearbeiten]

Bei den 16. Parlamentswahlen in Singapur am 7. Mai war es zum ersten Mal in der Geschichte des Staates seit der Unabhängigkeit möglich, in allen Wahlkreisen bis auf einen eine Oppositionspartei zu wählen.[74] Die People’s Action Party erreichte dabei 81 Sitze.

Türkei[Bearbeiten]

Bei der Wahl zur 24. Großen Nationalversammlung der Türkei am 12. Juni gewann die regierende islamisch-konservative Adalet ve Kalkınma Partisi (AKP) unter Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan zum dritten Mal in Folge und stellte damit das Kabinett Erdoğan III.

Politische Kontroversen wurden 2011 durch Zensurmaßnahmen der Regierung ausgelöst. So ließ sich der Ministerpräsident in einem vom Parlament verabschiedeten Mediengesetz die persönliche Befugnis geben, Fernsehkanäle vorübergehend schließen zu lassen oder Programme zu verbieten, wenn die Inhalte die nationale Sicherheit bedrohen oder die öffentliche Ordnung stören würden.[75]

Im Juni führten von der Regierung angekündigte Einschränkungen des Internetzuganges für die türkische Bevölkerung (themen- und stichwortbezogene Ausfilterung von Internetseiten) zu heftigen Protesten inner- und außerhalb der Türkei. Im Index für Pressefreiheit der Organisation Reporter ohne Grenzen sank das Land auf Platz 138.[76]

Europa[Bearbeiten]

Zentrales Thema in der Eurozone war auch im Jahr 2011 die Eurokrise. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen wurde am 11. März 2011 auf einem Sondertreffen in Brüssel der Euro-Plus-Pakt vereinbart und auf dem Europäischen Rat am 24. und 25. März 2011 abschließend beraten. Griechenland, Irland und Portugal nahmen den Euro-Rettungsschirm in Anspruch. Der Ratsvorsitz im Ministerrat der Europäischen Union wurde im ersten Halbjahr von Ungarn und im zweiten Halbjahr von Polen übernommen. Mit der Volkszählung 2011 wurde in den Mitgliedsstaaten erstmals eine gemeinsame Erhebung von Bürgerdaten im Rahmen einer Volkszählung durchgeführt.

Am 8. Dezember verhinderte der britische Premier David Cameron mit seinem Veto die Änderung der EU-Verträge, wonach Verstöße gegen den Stabilitäts- und Wachstumspakt automatisch zur Einleitung eines Defizitverfahrens führen sollten. Im Anschluss entstehen Diskussionen um die Frage, ob das Vereinigte Königreich Mitglied der EU bleiben will und sollte.

Belgien[Bearbeiten]

Elio Di Rupo von der Parti Socialiste wurde am 6. Dezember 2011 belgischer Premierminister.

Am 13. Dezember wurde das Land von einem Amoklauf in Lüttich erschüttert. Dabei wurden mindestens sechs Menschen getötet[77] und 124 verletzt.[78]

Deutschland[Bearbeiten]

Hauptartikel: Deutschland 2011

Nachdem der Bundestag das Wehrpflichtgesetz abgeändert hatte, wurde die Wehrpflicht in Deutschland im März ausgesetzt. Gegen Ende des Jahres sorgte durch einen neuen Tatverdacht die NSU-Mordserie für Aufmerksamkeit, bei der acht Menschen zwischen 2000 und 2006 ermordet wurden.

Im Februar beschäftigte die Plagiatsaffäre Guttenberg das öffentliche Interesse in Deutschland. In der Dissertation des damaligen Bundesverteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg wurden mehrere Plagiate entdeckt, die dazu führten, dass ihm der Doktorgrad von der Universität Bayreuth aberkannt wurde. Am 1. März 2011 erklärte Guttenberg seinen Rücktritt von sämtlichen bundespolitischen Ämtern. Mit Hilfe des GuttenPlag Wikis und VroniPlag Wiki wurden daraufhin weitere Plagiatsaffären aufgedeckt.

Als Reaktion auf die Nuklearkatastrophe von Fukushima veranlasste die Bundesregierung im Rahmen des sogenannten Atom-Moratoriums eine Sicherheitsüberprüfung aller 17 deutschen Atomkraftwerke und die dreimonatige Stilllegung der sieben ältesten Kernkraftwerke. Am 6. Juni beschloss das Kabinett Merkel II den stufenweisen Ausstieg aus der Kernenergie bis 2022[79][80] und nahm damit die im Herbst 2010 beschlossenen Laufzeitverlängerungen wieder zurück.

Verlauf der HUS-Infektionen

Von Mai bis Ende Juli war besonders Deutschland von einer HUS-Epidemie betroffen. Die bis dahin nicht bekannte, schwere Verlaufsform eines hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS) mit Durchfall tauchte zunächst vor allem in Norddeutschland auf und war mit großer Wahrscheinlichkeit auf ägyptische Bockshornkleesamen zurückzuführen.

Innerhalb des Jahres fanden folgende sieben Wahlen zu Landesparlamenten statt:

Estland[Bearbeiten]

Am 1. Januar führte Estland als erster der baltischen Staaten den Euro ein. Bei der Parlamentswahl im März ging die Estnische Reformpartei unter dem bisherigen Ministerpräsidenten Andrus Ansip erneut als Gewinner hervor.

Griechenland[Bearbeiten]

Kabinett Papandreou einen Tag vor dem Rücktritt des Ministerpräsidenten

Griechenland beschäftigte weiterhin primär die Finanzkrise. Am 29. Juni wurde das dritte Sparpaket beschlossen. Die Kürzungspläne der öffentlichen Ausgaben waren von massiven Protesten begleitet.

Der damalige Ministerpräsident Giorgos Andrea Papandreou überstand zunächst im Juni eine Vertrauensfrage. Nach einem angekündigten Referendum über die Sparauflagen, die auf die Beschlüsse des zurückliegenden EU-Gipfels in Brüssel zur Griechenlandhilfe zurückgingen, stellte er jedoch erneut die Vertrauensfrage und erhielt nach der Ankündigung, eine Übergangsregierung unter Einbindung der oppositionellen Nea Dimokratia bilden zu wollen, auch hier wieder die Mehrheit.

Am 9. November erklärte Papandreou seinen Rücktritt.[81] Neuer Ministerpräsident wurde Loukas Papadimos.

Italien[Bearbeiten]

Am 12. und 13. Juni wurde in Italien ein abrogatives Referendum mit vier Fragen abgehalten. Mitte November erklärte der damalige Ministerpräsident Silvio Berlusconi seinen Rücktritt, da er im Parlament keine Mehrheit mehr hatte. Vier Tage später wurde eine neue Regierung unter dem Vorsitz des früheren EU-Kommissars Mario Monti vereidigt.

Lettland[Bearbeiten]

In Lettland kam es erstmals in der Geschichte des Landes zu vorgezogenen Wahlen, nachdem der damalige Staatspräsident Valdis Zatlers am 28. Mai beim Verfassungsgericht ein Referendum über die Auflösung der Saeima beantragt hatte. Das Referendum wurde am 23. Juli von rund 95 Prozent der Wähler, bei einer Wahlbeteiligung von 44,73 Prozent, befürwortet.[82] Bei der Parlamentswahlen am 17. September wurde erstmals das Bündnis Saskaņas Centrs stärkste Partei.

Im Dezember sorgte ein Run auf die Swedbank für internationale Aufmerksamkeit. Etwa 10.000 Letten hoben am 11. Dezember insgesamt mehr als zehn Millionen Lats von ihren Konten ab, nachdem auf Twitter Gerüchte über eine Pleite der Bank verbreitet wurden.[83][84]

Mazedonien[Bearbeiten]

Am 28. Januar begannen in Mazedonien die Sozialdemokraten zusammen mit der albanischen Partei Neue Demokratie und drei weiteren kleineren Parteien mit einem Boykott gegen das Mazedonische Parlament. Sie warfen Ministerpräsident Nikola Gruevski vor die Pressefreiheit im Land stark einzuschränken und zusammen mit seiner Familie in Korruption vertieft zu seien. Seit zwei Jahren boykottierte zudem auch die Albanische Demokratische Partei das Parlament. Mit der Nicht-Teilnahme dieser Parteien an zukünftigen Parlamentssitzungen sank die Anzahl der Abgeordneten der oppositionellen Parteien auf nur zwei, welche Unabhängige waren.[85] Am 16. März boykottierte zudem die Demokratische Union für Integration die Parlamentssitzung, wodurch sich der Boykott auch auf die Regierungsparteien ausweitete.[86]

Am 16. April wurde das Parlament aufgelöst, und bis zu diesem Zeitpunkt sämtliche Wahlgesetzreformen durchgeführt, die von der Opposition seit langem gefordert wurden. Die Sozialdemokraten setzten ihren Boykott jedoch weiter fort. Am 5. Juni fanden darauf hin vorgezogene Parlamentswahlen statt bei denen Nikola Gruevski wiedergewählt wurde.

Niederlande[Bearbeiten]

Die Öffentlichkeit in den Niederlanden beschäftigte im Frühjahr der Amoklauf von Alphen, der sich am 9. April in Alphen aan den Rijn ereignete. Dabei tötete ein Mann in einem Einkaufszentrum sechs Menschen indem er mit einem halbautomatisches Kleinkaliber-Gewehr in die Menge feuerte.[87] Weitere 17 Menschen wurden verletzt. Der Täter begann im Anschluss Suizid.[88]

Norwegen[Bearbeiten]

Bei Anschlägen in Norwegen wurden 77 Menschen getötet.

Von dem Norweger Anders Behring Breivik wurden am 22. Juli Anschläge verübt, die weltweit für Betroffenheit sorgten und insgesamt 77 Menschenleben forderten. Bei der Tat mit rechtsextremistischem Hintergrund brachte Breivik zunächst im Regierungsviertel von Oslo eine Autobombe zur Explosion.[89] Später fuhr er zu einem Zeltlager der sozialdemokratischen Jugendorganisation Arbeidernes Ungdomsfylking (AUF) und schoss etwa 90 Minuten mit einer halbautomatischen Waffe auf die Opfer.

Gegen Jahresende beschäftigte eine Butterkrise. Die Märkte waren von einer akuten Verknappung an Butter und einer Inflation der Butterpreise betroffen. Wegen des akuten Mangels stiegen die Preise und Buttervorräte in Supermärkten waren schon kurz nach neuen Lieferungen ausverkauft.

Portugal[Bearbeiten]

Pedro Passos Coelho im Juni 2011 beim EPP Kongress

Initiiert von der Bewegung Geração à rasca fanden in Portugal zahlreiche Massen-Demonstrationen statt, die sich sowohl gegen steigende Arbeitslosigkeit und schlechte Arbeitsbedingungen, als auch einen sinkenden Lebensstandard und drastische Sparmaßnahmen der Regierung wandten. Gewerkschaftsverbände schlossen sich den Protesten an. Im März zog die konservative Partido Social Democrata ihre Unterstützung für die Spar- und Kürzungsprogramme der portugiesischen Minderheitsregierung zurück.[90] Die Regierungskrise führte zu Neuwahlen des Parlaments am 5. Juni, aus der die liberal-konservative PSD als Siegerin hervorging und die regierenden Sozialisten ablöste. Neuer Premierminister im wurde Pedro Passos Coelho für das Kabinett Passos Coelho.

Zuvor wurde bereits am 23. Januar der amtierende Präsident Aníbal Cavaco Silva bei der Präsidentschaftswahl 2011 wiedergewählt.

Am 9. Oktober fanden die Regionalwahlen in Madeira statt, bei denen die regierende Sozialdemokratische Partei von Präsident Alberto João Jardim erstmals in ihrer Geschichte die absolute Mehrheit an Stimmen verlor.

Russland[Bearbeiten]

Proteste nach den russischen Parlamentswahlen

Aus der Parlamentswahl am 4. Dezember ging die Partei Einiges Russland mit 49,3 Prozent als eindeutiger Sieger hervor. Jedoch kam es in der Folge wegen mutmaßlicher Wahlfälschungen zu den größten Protestkundgebungen in der jüngeren Geschichte des Landes. Die Polizei reagierte auf allen Kundgebungen mit Großaufgeboten. Wegen restriktiver Parteigesetze waren auch zahlreiche Parteien nicht zur Wahl zugelassen worden. Internationale Wahlbeobachter kamen zu dem Schluss, dass bei der Wahl demokratische Grundregeln erheblich verletzt wurden.

Terroranschlag am Flughafen Moskau-Domodedowo

Slowenien[Bearbeiten]

Die slowenische Regierung unter Borut Pahor hatte mehrere Rücktritte von Kabinettsmitgliedern zu verzeichnen, darunter auch der Rücktritt der damaligen Innenministerin Katarina Kresal dem eine Korruptionsaffäre voraus ging. Laut einer Umfrage der Tageszeitung Dnevnik waren zuletzt 84 Prozent der Bevölkerung mit der Arbeit der Regierung unzufrieden.[91] Am 20. September sprach die Staatsversammlung der Regierung und dem Ministerpräsenten Pahor das Misstrauen aus.

Nach den vorgezogenen Parlamentswahlen am 4. Dezember wurde Janez Janša neuer Ministerpräsident Sloweniens.

Spanien[Bearbeiten]

Im Jahr der Spanischen Parlamentswahlen und der Regional- und Kommunalwahlen gab es erste Proteste im Volk, bei denen soziale, wirtschaftliche und politische Missstände kritisiert wurden. Zu größeren Debatten führte auch das Verbot von Stierkämpfen in Katalonien. Des Weiteren gab die baskisch-nationalistische Untergrundorganisation Euskadi Ta Askatasuna (kurz: ETA) das „endgültige Ende der bewaffneten Aktivitäten“ bekannt.

Transnistrien[Bearbeiten]

Im international nicht anerkannten, osteuropäischen Staat Transnistrien fand im Dezember die transnistrische Präsidentschaftswahl 2011 statt. In deren Folge wurde der langjährige Machthaber Igor Smirnow nach fast 20 Jahren abgewählt. Es kam zur Stichwahl zwischen Anatoli Kaminski und Jewgeni Schewtschuk, die letzterer klar für sich entschied.

Ungarn[Bearbeiten]

Auf Anlass der nationalkonservativen Fidesz-Partei, die bei den Parlamentswahlen im April 2010 eine Zweidrittelmehrheit im ungarischen Parlament erhielt, ist in Ungarn seit dem 1. Januar 2012 ein neues Grundgesetz in Kraft. Der Entwurf der Regierungspartei wurde am 15. März dem Parlament vorgelegt,[92] am 18. April verabschiedet und am 25. April unterzeichnet.

Am 1. Januar 2011 trat zudem ein neues restriktives Mediengesetz in Kraft das europaweit in die Kritik geriet. Durch das Gesetz wurde die im Jahr zuvor eingerichtete Behörde Nemzeti Média- és Hírközlési Hatóság zur zentralen Kontrollbehörde sämtlicher in Ungarn verfügbarer Medien.

Im ersten Halbjahr 2011 übernahm Ungarn erstmals den Vorsitz im Rat der Europäischen Union. Dabei kam es, vor allem aufgrund des umstrittenen ungarischen Mediengesetzes, zu Beginn der Ratspräsidentschaft zu Kontroversen mit anderen EU-Partnern.

Vereinigtes Königreich[Bearbeiten]

Das politische Jahr 2011 im Vereinigten Königreich war durch ein Wahlreferendum, in dem die Änderung des Wahlrechts zu einem Rangfolgewahlrechts (alternative vote "AV", Instant-Runoff-Voting ) abgelehnt wurde, und die Schottischen Parlamentswahlen geprägt, in der zum ersten Mal eine Partei, die Scottish National Party, die absolute Mehrheit der Parlamentsmandate erreichen. In den Medien wurden aber vor allem die Unruhen in London und anderen englischen Städten, die nach der Erschießung des 29-jährigen Mark Duggan in der Bevölkerung entbrannten, sowie der News-International-Skandal um den US-amerikanischer Medienunternehmer Rupert Murdoch diskutiert. Der Medienkonzern hatte sich illegal Zugang zu Mobilfunk-Mailboxen verschafft und stand im Verdacht, Polizeibeamte bestochen zu haben.

Naturereignisse[Bearbeiten]

Überschwemmungen von Queensland
Zugbahnkarte von Irene

Sport[Bearbeiten]

Übersicht Sport
28. Dezember 2010 – 6. Januar 2011
1.–8. Januar
  • 23. Hopman Cup im australischen Perth. Sieger: USA
1.–16. Januar: 33.
7.–29. Januar
13.–30. Januar
14.–23. Januar
17.–30. Januar
24.–30. Januar
6. Februar
7.–20. Februar
19. Februar – 2. April
20. Februar
23. Februar – 6. März
3.–13. März
4. März – 4. Dezember
21.–27. März
27. März – 27. November
3. April
16. April – 2. Mai
30. April – 15. Mai
18. Mai
21. Mai
22. Mai – 5. Juni
28. Mai
5.–25. Juni
18.–26. Juni
20. Juni – 3. Juli
26. Juni – 17. Juli
3.–24. Juli
6. Juli
10. Juli
10.–16. Juli
16.–31. Juli
23. Juli
29. Juli – 20. August
5. August
7.–14. August
12.–23. August
23. August
26. August – 5. September
27. August – 4. September
29. August – 11. September
31. August – 18. September
7. September
9. September – 23. Oktober
19.–26. September
13.–30. Oktober
13.-25. November
3.–18. Dezember
Hauptartikel: Sportjahr 2011
Eröffnungsfeier im Olympiastadion Berlin am 26. Juni 2011
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Kultur und Gesellschaft[Bearbeiten]

BUGA 2011: Landschaftspark vor der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz mit Blick auf die Bergstation der Rheinseilbahn
Prinz William und Catherine Middleton auf dem Balkon des Buckingham Palace

Musik[Bearbeiten]

Film[Bearbeiten]

Hauptartikel: Filmjahr 2011

Fernsehen[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

Bildende Kunst[Bearbeiten]

Mode[Bearbeiten]

Andrej Pejić an der Stylenite 2011

Literatur[Bearbeiten]

Hauptartikel: Literaturjahr 2011

Religion[Bearbeiten]

Übersicht Religion
1. Januar
24. April
1. Mai
17. Mai
1.5. Juni
15. Juni
1.29. August
5.7. August
15.21. August
22.25. September
8. Oktober
26. Oktober
6. November
November/Dezember
21. Oktober29. Dezember

Am 1. Januar wurde in der ägyptischen Stadt Alexandria ein Anschlag auf koptische Christen verübt, bei dem mindestens 23 Personen starben und weitere 97 verletzt wurden. Dabei wurde eine Autobombe vor der Al-Qiddissine-Kirche gezündet, als etwa 1000 Anhänger der christlichen Minderheit der Kopten den Neujahrsgottesdienst verließen.[117]

Bezugnehmend auf die bekanntgewordenen Missbrauchsfälle am Canisius-Kolleg Berlin und die aus diesen und anderen Fällen resultierende tiefe Krise der römisch-katholischen Kirche, riefen Theologen von Hochschulen, insbesondere des deutschsprachigen Raums, im Februar unter dem Titel Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch zu einer Reform der römisch-katholischen Kirche auf.[118]

Bundespräsident Christian Wulff empfängt den Papst

Beim 33. Deutsche Evangelische Kirchentag kamen in der Zeit vom 1. bis zum 5. Juni insgesamt 117.957 Dauerteilnehmer sowie 26.919 Tagesteilnehmer in Dresden zusammen, um an den 2.350 Einzelveranstaltungen teilzunehmen.[119] Vom 22. bis 25. September fand mit dem Papstbesuch in Deutschland die 21. apostolische Reise Benedikts XVI. statt. Besonders die Rede des Papstes im Bundestag sorgte für politische Kontroversen. 55 Organisationen hatten zudem zu Protesten aufgerufen, die sich vor allem gegen die Sexualmoral der Kirche richteten.

Mit dem Russischen Jugendtag fand vom 5. bis 7. August in Pokrowskoje bei Moskau der erste große Jugendtag in der Geschichte der Neuapostolischen Kirche für die russischsprachigen Länder statt.

Astronomie[Bearbeiten]

Übersicht Astronomie
4. Januar
1. Juni
1. Juli
15. Juni
  • Totale Mondfinsternis, sichtbar in Ostafrika, Indien und dem Mittleren Osten.
24. August
25. November
5. Dezember
10. Dezember
  • Totale Mondfinsternis, sichtbar in Asien und Australien.
Partielle Sonnenfinsternis vom 4. Januar 2011 von Norddeutschland aus gesehen.

Im Jahr 2011 ereigneten sich vier partielle Sonnenfinsternisse, erstmals am 4. Januar über Europa, Nordafrika und Westasien. Die Sonnenfinsternis am 1. Juni war von Ostsibirien, Nordalaska, Nordkanada und Grönland aus sichtbar. Bei der Sonnenfinsternis vom 1. Juli wurde Erde über dem Meer zwischen dem antarktischen Kontinent und Afrika vom Halbschatten des Mondes nur gestreift. Sichtbar war sie daher nur im Südpolarmeer zwischen Südafrika und der Antarktis. Eine weitere partielle Sonnenfinsternis konnte am 25. November von der Antarktis, Südafrika, Tasmanien und Neuseeland aus beobachtet werden.

Zwei Mal ereignete sich eine totale Mondfinsternis. Am 15. Juni, sichtbar in Ostafrika, Indien und dem Mittleren Osten, sowie am 10. Dezember in Asien und Australien.

Im Rahmen der großräumigen, vollautomatisierten Durchmusterung Palomar Transient Factory (PTF) am 24. August, wurde auf Aufnahmen aus den Nächten vom 22. und 23. August die Supernova SN 2011fe vom Typ Ia entdeckt. Am 5. Dezember wurde die Entdeckung des erdähnlichen Exoplaneten Kepler-22b veröffentlicht, der den rund 600 Lichtjahre von der Erde entfernten, sonnenähnlichen Stern Kepler-22 umrundet.[120]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Wissenschaft und Technik[Bearbeiten]

Übersicht Wissenschaft und Technik
3. Februar
  • Die letzten IPv4-Adressen sind symbolisch an Vertreter der Vergabestellen auf den Kontinenten vergeben worden.[121]
24. Februar
  • Die Raumfähre „Discovery“ ist zum letzten Mal auf dem Weg ins All. Das Space Shuttle hob am Donnerstag um 22.53 Uhr MEZ und damit einige Minuten später als geplant vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida ab.
18. März
8. Juli
  • Außerdienststellung der Space Shuttles: Die letzte Shuttle-Mission STS-135 startet mit der Raumfähre „Atlantis“ zur ISS und bringt letzte Versorgungsgüter und Ersatzteile mit.
31. Oktober
  • Start der Shenzhou-8-Rakete der chinesischen Raumfahrtagentur CNSA, die auch zum ersten Mal mehrere Experimente aus Deutschland mitnimmt.[122]
  • November: Start des ESA-Satelliten ADM-Aeolus zur Erfassung der Erd-Dynamik der Erdatmosphäre.
25. November
Tablet-PCs und Smarthpones u.a. mit dem Betriebssystem Android werden zum Verkaufsschlager

Im Jahr 2011 stieg der Markt für Tabletcomputer und Smartphones deutlich an. Der neue Web-Standard HTML5 begann langsam damit den Flash Player als Standard abzulösen. Das von Google entwickelte Smartphone-Betriebssystem Android brachte seinen weltweiten Marktanteil nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Gartner im dritten Quartal 2011 auf 52,5 Prozent und konnte ihn damit im Vergleich zum dritten Quartal 2010 mehr als verdoppeln.[123] Außerdem präsentierte Google Ende Juni das soziale Netzwerk Google+ als Konkurrenz zu Facebook.

Der Deutsche Zukunftspreis wurde im Jahr 2011 an den Dresdner Fraunhofer-Forscher Karl Leo für die Entwicklung Organischer Leuchtdioden vergeben.

Die Atlantis beim Start am 8. Juli 2011

Mit der letzten Mission der im April 1984 fertiggestellten Raumfähre Atlantis, wurde im Juli zugleich die letzte geplante bemannte Raumfahrtmission mit einem Space Shuttle durchgeführt.

Nobelpreise[Bearbeiten]

Die Bekanntgabe der Nobelpreisträger des Jahres 2011 erfolgte vom 3. bis zum 10. Oktober 2011.[124] Die Verleihungen fanden am 10. Dezember 2011 in Oslo (Friedensnobelpreis) und Stockholm statt.

Jahreswidmungen[Bearbeiten]

Siehe auch: Jahreswidmungen und Artenschutz 2011 in Deutschland

Initiativen[Bearbeiten]

Wissenschaft[Bearbeiten]

Auswahl bekannter Verstorbener[Bearbeiten]

Für die ausführliche Liste der Verstorbenen siehe Nekrolog 2011.

Januar[Bearbeiten]

Gerry Rafferty (1980)
Bernd Eichinger (2008)
Maria Schneider (2001)

Februar[Bearbeiten]

Supermax (Kurt Hauenstein) (2008)
Elizabeth Taylor (1986)

März[Bearbeiten]

April[Bearbeiten]

Mai[Bearbeiten]

Peter Falk (2007)
Osama bin Laden (1997)

Juni[Bearbeiten]

Georg Kardinal Sterzinsky (2007)

Juli[Bearbeiten]

Amy Winehouse (2007)

August[Bearbeiten]

Loriot (2011)

September[Bearbeiten]

Hans Apel (2005)

Oktober[Bearbeiten]

Steve Jobs (2010)
Muammar al-Gaddafi (2009)

November[Bearbeiten]

Georg Kreisler (2009)

Dezember[Bearbeiten]

Kim Jong-il (2011)
Václav Havel (2008)
Johannes Heesters (2006)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: 2011 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: 2011 – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikinews: 2011 – in den Nachrichten

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Korotayev A., Zinkina J. Egyptian Revolution: A Demographic Structural Analysis. Entelequia. Revista Interdisciplinar 13 (2011): 139–169.
  2. Ägyptens Präsident Mubarak zurückgetreten
  3. Bekanntgabe des Wahltermins auf dem Internetauftritt der Landeswahlleiterin von Berlin
  4. Meldung auf dem Landesportal Hessen
  5. spiegel.de: Terror in Pakistan - Selbstmordattentäter überlebt eigenen Anschlag (Zugriff am 5. April 2011).
  6. sueddeutsche.de: Nasarbajew bleibt Präsident - Kasachstans Staatschef regiert weitere fünf Jahre (Zugriff am 5. April 2011).
  7. europeonline-magazine.eu: Regierungswechsel im Mini-Staat Andorra (Zugriff am 5. April 2011).
  8. nzz.ch: Grünliberale und BDP heissen die Sieger im Kanton Zürich (Zugriff am 4. April 2011).
  9. stern.de: Erstmals Frau in Mali an der Spitze der Regierung (Zugriff am 4. April 2011).
  10. vgl. Erster Völkerstrafrechtsprozess in Stuttgart begonnen bei de.reuters.com, 4. Mai 2011 (aufgerufen am 4. Mai 2011).
  11. derstandard.at: Regierungschef zurückgetreten - Nach Scheitern der Gespräche mit anderen Parteiführern über neue Verfassung (Zugriff am 24. August 2011).
  12. Schweres Pipeline-Unglück in Nairobi ntv vom 12. September 2011
  13. "Wir verkünden, dass Gaddafi getötet wurde"
  14. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatSiebenmilliardster Mensch symbolisch begrüßt. Die Presse, 31. Oktober 2011, abgerufen am 31. Oktober 2011: „Die UNO erklärte mehrere Neugeborene weltweit symbolisch zum siebenmilliardsten Menschen, darunter auch Danica May Camacho auf den Philippinen.“
  15. G8-Gipfel in Frankreich beginnt, DiePresse.com, 26. Mai 2011. Abgerufen am 26. Mai 2011.
  16. Tötungen und willkürliche Festnahmen. In: Neue Zürcher Zeitung. 22. Dezember 2011, abgerufen am 22. Dezember 2011 (deutsch).
  17. Thomas Scheen: Kongo Kaum Ausschreitungen in Kinshasa. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 11. Dezember 2011, abgerufen am 12. Dezember 2011 (deutsch).
  18. Eastern Africa: Drought – Humanitarian Snapshot (PDF; 818 kB), in: fews.net, 24. Juni 2011
  19. International Foundation for Electoral Systems Elections Guide
  20. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,736906,00.html
  21. http://www.n-tv.de/politik/Paris-draengt-auf-robustere-Mission-article2946091.html
  22. Festnahme Gbagbos. Abgerufen am 11. April 2011.
  23. news24.com, entnommen 26. Dezember 2010
  24. Goodluck Jonathan als Präsident in Nigeria vereidigt. news.ch. 29. Mai 2011. Abgerufen am 29. Mai 2011.
  25. Christmas attacks in Nigeria by Muslim sect kill 39 (Englisch). In: USA Today \\ AP, 25. Dezember 2011. 
  26. UN welcomes South Sudan as 193rd Member State, in: UN News Centre, 14. Juli 2011.
  27. African Union Welcomes South Sudan as the 54th Member State of the Union, Medienmitteilung der AU, 28. Juli 2011.
  28. Brasilien: Transportminister nach Korruptionsvorwürfen zurückgetreten
  29. Ein weiterer Rücktritt in Brasiliens Regierung. In: Neue Zürcher Zeitung. 15. September 2011, abgerufen am 15. September 2011 (deutsch).
  30. Brasiliens Sportminister tritt zurück. In: ORF. 27. Oktober 2011, abgerufen am 27. Oktober 2011 (deutsch).
  31. Sechster Ministerrücktritt in sechs Monaten. In: Spiegel Online. 5. Dezember 2011, abgerufen am 5. Dezember 2011 (deutsch).
  32. (dpa, AFP): Brasilien. Mindestens 13 Tote nach Amoklauf in Schule. Auf: Zeit Online, 7. April 2011; abgerufen am 9. April 2011.
  33. Brasilien Jahresrückblick 2011
  34. Todesfälle durch die Cholera auf 4766 gestiegen, Latina-press.com (Abgerufen am 8. Mai 2011)
  35. Paul Koring: U.S. congresswoman in critical condition after Tucson shooting, at least 5 dead (Englisch), The Globe and Mail. 9. Januar 2011. Abgerufen am 22. Januar 2011. 
  36. „Kuwaits Regierung tritt zurück“ Zeit online, Abruf: 28. November 2011 20:48 Uhr
  37. Felix de Cuveland: Gewalt in Bahrain: Schüsse auf Demonstranten. In: tagesschau.de, 17. Februar 2011. Abgerufen am 19. Februar 2011. 
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  39. handelsblatt.com: Der Nahe Osten brennt!, Handelsblatt.com, 18. Februar 2011
  40. Stern.de: Ägypter stimmen für Verfassungsänderung
  41. Gaddafi schreit sein Volk nieder. In: Spiegel Online. 22. Februar 2011, abgerufen am 22. Februar 2011 (deutsch).
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  43. Interpol schreibt Muammar al-Ghadhafi zur Fahndung aus. In: Neue Zürcher Zeitung. 9. September 2011, abgerufen am 9. September 2011 (deutsch).
  44. FAZ: Gaddafis letzte Stunden, 21. Oktober 2011
  45. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatAlexander Göbel: Tausende fordern demokratische Reformen – Marokkaner demonstrieren am "Tag der Würde". tagesschau.de, 21. Februar 2011, abgerufen am 21. Februar 2011.
  46. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatAlexander Göbel: Reaktion auf Unruhen: Marokkanischer König kündigt Reformen an. tagesschau.de, 10. März 2011, abgerufen am 25. April 2011.
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  100. 83. Oscarverleihung
  101. Leipziger Buchmesse
  102. Buga 2011
  103. Bekanntgabe des Hochzeitsdatums
  104. Mahler-Festival in Leipzig
  105. Dresdner Musikfestspiele
  106. Rheinland-Pfalz-Tag
  107. Händel-Festspiele in Halle
  108. Hessentag
  109. Bachfest Leipzig
  110. 22. World Scout Jamboree
  111. Mendelssohn-Festtage
  112. Beethovenfest
  113. Tag der Deutschen Einheit und NRW-Tag 2011 in Bonn
  114. Meldung auf der Seite des BBC (englisch), abgerufen am 14. November 2011
  115. Christie’s: Überblick über die bisher erzielten Preise der Werke von Gursky, teilweise mit Abbildungen, abgerufen am 14. November 2011
  116. Frankfurter Buchmesse 2011
  117. tagesschau.de am 1. Januar 2011 in: Der Attentäter wartete vor der Kirche
  118. Wortlaut
  119. kirchentag.de: 33. Deutscher Evangelischer Kirchentag Dresden 2011 in Zahlen.
  120. Erdähnlicher Planet entdeckt Süddeutsche Zeitung vom 6. Dezember 2011
  121. spiegel online 4. Februar 2011
  122. DLR-Nachrichten
  123. Smartphones: Android überholt Symbian, Apple verliert Marktanteile. Heise.de. 31. Januar 2011. Abgerufen am 27. Juli 2011.
  124. Live Coverage of 2011 Nobel Prize Announcements and Exclusive Content on Nobelprize.org, Pressemitteilung von Nobel media, 28. September 2011.
  125. Pressemitteilung der Schwedischen Akademie (PDF; 23 kB), 6. Oktober 2011.
  126. The Nobel Peace Prize 2011: Ellen Johnson Sirleaf, Leymah Gbowee, Tawakkul Karman bei nobelprize.org, 7. Oktober 2011 (abgerufen am 7. Oktober 2011).
  127. The Sveriges Riksbank Prize in Economic Sciences in Memory of Alfred Nobel 2011: Thomas J. Sargent, Christopher A. Sims bei nobelprize.org, 10. Oktober 2011 (abgerufen am 10. Oktober 2011).
  128. International year of Forests
  129. http://www.unesco.de/3290.html
  130. Beschluss 2010/37/EG
  131. Tallinn 2011
  132. Turku 2011