Alexandersittich

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Alexandersittich
Alexandersittich (Psittacula eupatria)

Alexandersittich (Psittacula eupatria)

Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Papageien (Psittaciformes)
Familie: Eigentliche Papageien (Psittacidae)
Unterfamilie: Edelpapageien (Psittaculinae)
Gattung: Edelsittiche (Psittacula)
Art: Alexandersittich
Wissenschaftlicher Name
Psittacula eupatria
(Linnaeus, 1766)
Freilebende Tiere in Wiesbaden

Der Alexandersittich (Psittacula eupatria), oft auch Großer Alexandersittich genannt (im Gegensatz zum Kleinen Alexandersittich, dem Halsbandsittich), ist eine in Asien verbreitete Papageienart aus der Gattung der Edelsittiche. In Deutschland existieren zwei Populationen, die auf Tiere in Gefangenschaft zurückgehen, aber noch keine etablierten Neozoen sind.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Verbreitung

Das natürliche Verbreitungsgebiet des Großen Alexandersittichs reicht von Afghanistan und Pakistan über Indien, Birma und Thailand bis Laos, Kambodscha und Vietnam. Außerdem besiedelt er Sri Lanka und die Andamanen.

Kleinere Bestände sind als Neubürger auch in Deutschland zu finden, etwa in Wiesbaden, hier besonders im Schlosspark Biebrich, sowie in Mannheim, Mainz, Neuss, Köln oder Heidelberg.

[Bearbeiten] Äußere Merkmale

Der Große Alexanderstittich wird mit 48 bis 62 cm erheblich größer als die übrigen Edelsittiche. Er hat ein überwiegend grünes Gefieder.

Um den Hals hat er ein vorne schwarzes, hinten rosafarbenes Band. Auf den Schultern sitzt ein braunroter Fleck. Die Schwanzfedern sind blaugrün und enden in gelben Spitzen. Auffallend ist der rote Schnabel. Die Augen sind blassgelb, die Füße graugrün. Das Weibchen ist wie das Männchen gefärbt, hat aber kein Halsband. Auch Farbmutanten sind bekannt[1].

[Bearbeiten] Verhalten

Der Große Alexandersittich bewohnt Wälder und aufgelockerte Kulturlandschaften, wo er in Schwärmen umherstreift, um nach Getreide, Nüssen, Samen und Früchten zu suchen. Abends kommen die einzelnen Gruppen auf ihren Schlafbäumen zusammen. Morgens fliegen sie wieder in alle Richtungen davon.

In die oft selbstgefertigten Bruthöhlen legen die Tiere zwei bis vier Eier. Das Weibchen brütet allein und wird vom Männchen gefüttert. Nach 20 bis 25 Tage schlüpfen die Jungen, die von beiden Eltern gefüttert werden. Sie verlassen das Nest, wenn sie etwa sechs Wochen alt sind.

[Bearbeiten] Unterarten und Mutationen

Der Große Alexandersittich kommt in mehreren Unterarten vor. Außerdem sind Farbmutationen aufgetreten, die bei Züchtern und Haltern beliebt sind. Es gibt bisher die Farben weiß, gelb und blau.

[Bearbeiten] Quellen

  1. Farbvarianten Alexandersittich

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Alexandersittich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen