Alpen-Vergissmeinnicht
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Alpen-Vergissmeinnicht (Myosotis alpestris) |
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Myosotis alpestris | ||||||||||||
| F.W. Schmidt |
Das Alpen-Vergissmeinnicht (Myosotis alpestris) ist eine Art der Familie der Rauhblattgewächse (Boraginaceae).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Beschreibung
Das Alpen-Vergissmeinnicht ist eine 10 bis 15 cm hoch und ein- oder zweijährig rasig wachsende, mehrjährige krautige Pflanze. Die Grundblätter stehen in Rosetten. Die Blüten sind bis zu 9 mm breit und hell- bis intensiv blau mit gelben Schlundschuppen.
Das Alpen-Vergissmeinnicht wird gerne mit dem Himmelsherold verwechselt, der in etwa zur selben Zeit blüht. Unterschied: Der Himmelsherold kommt erst ab Höhen von 2.000m vor und besitzt zahlreiche sehr kleine Blattrosetten, die einen polsterförmigen Eindruck vermitteln.
[Bearbeiten] Ökologie
Das Alpen-Vergissmeinnicht ist eine ist eine ausdauernde Halbrosettenpflanze. Blütezeit ist vorwiegend Juni – August. Die kurze Kronröhre gewährt auch kurzrüsseligen Insekten Zugang zum Nektar. Bestäuber sind Zweiflügler, Bienen und Schmetterlinge.
Die Blüten sind beim Aufblühen fliederfarben, später himmelblau. Dieser Farbumschlag typisch für die Familie der Raublattgewächse. Dies kommt dadurch zustande, dass der Blütenfarbstoff Anthocyan ähnlich wie Lackmus reagiert: Im anfänglich sauren Zellsaft färbt er die Blüten rötlich, im später alkalischen Zellsaft schlägt er nach blau um.
[Bearbeiten] Vorkommen
In Gebirgen von Europa, Asien und Nordamerika. Als Standort werden feuchte Flächen, Rasen, Schutt- oder Blockfluren zwischen 1300 bis 3000 m über NN bevorzugt. Das Alpen-Vergissmeinnicht wächst sowohl auf silikatischen als auch kalkhaltigen Böden.
[Bearbeiten] Literatur
- Xaver Finkenzeller: Alpenblumen, München 2003, ISBN 3-576-11482-3
- Fischer, M. A., Adler, W. & Oswald K.: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol, Linz, 2005, ISBN 3-85474-140-5
- R. Düll/ H. Kutzelnigg: Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands. 7. Auflage, Quelle & Meyer-Verlag, 2011, ISBN 978-3-494-01424-1