Laurel und Hardy: Am Rande der Kreissäge

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Filmdaten
Deutscher Titel Am Rande der Kreissäge
Originaltitel Busy Bodies
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1933
Länge 19 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Lloyd French
Drehbuch Stan Laurel
Produktion Hal Roach
Musik Marvin Hatley, Alice K. Howlett, Leroy Shield
Kamera Art Lloyd
Schnitt Bert Jordan
Besetzung

Am Rande der Kreissäge (Originaltitel: Busy Bodies) ist eine US-amerikanische Kurzfilm-Komödie mit dem Komiker-Duo Laurel & Hardy in der Hauptrolle. Der Film startete am 7. Oktober 1933 in den US-amerikanischen Kinos, deutscher Kinostart war erst 1953 unter dem Titel „Dick und Doof und die Wundersäge“. Der Film unter verschiedenen Titeln veröffentlicht, u.a. als „Dick und Doof im Sägewerk“ oder „Fleißige Hände“. Den bis heute erhaltenen Titel bekam der Film erst für das Fernsehen in den 70ern.

Handlung[Bearbeiten]

Stan und Ollie arbeiten als Handwerker in einem Sägewerk und sind sehr zufrieden mit ihrer Arbeit. Allerdings werden sie ständig von Missgeschicken begleitet, einmal schleift Stan Ollie die Hose weg, ein anderes Mal bleibt Ollie im Fensterrahmen stecken. Zudem verfeinden sie sich mit einem anderen Arbeiter (Charlie Hall), der von da an auf Rache sinnt. Am Ende fällt Ollie in einen Schacht, durch den die Sägespäne ins Freie befördert werden, und bleibt in der Öffnung stecken. Diese befindet sich etwa in 5 Metern Höhe, Stan besorgt eine Leiter und versucht Ollie herauszuziehen. Die Leiter kippt durch das Gewicht und zerstört durch den Aufprall die Hütte des Bauleiters. Stan und Ollie wollen in ihrem Auto flüchten, wobei sie durch ein senkrechtes Sägeband fahren, worauf ihr Auto in der Hälfte zersägt wird.

Wissenswertes zum Hintergrund[Bearbeiten]

  • Die Dreharbeiten dauerten vom 15. bis 25. Juli 1933.
  • Das zweigeteilte Auto am Schluss des Films wurde mithilfe des sogenannten “Travelling Matte”-Tricks produziert. Dabei filmte man zuerst die eine und anschließend die andere Hälfte und fügte die beiden Bilder dann mit einem optischen Printer zu einem ganzen zusammen.
  • Die Schlussszene des Films ist auch die Schlussszene der deutschen Slapstickreihe Dick und Doof.

Die deutsche Synchronfassung[Bearbeiten]

  • Der Film lief bereits in den 50ern in einer anderen, unbekannten Fassung in den Kinos, die bis heute erhalten gebliebene deutsche Fassung entstand zusammen mit einigen anderen Filmen 1960/61 und wurde erstmals in der deutschen Serie „Es darf gelacht werden“ am 14. Mai 1961 ausgestrahlt.
  • Die deutschen Sprecher waren Walter Bluhm für Stan und Arno Paulsen für Ollie. Die deutsche Stimme für Charlie Hall übernahm Erich Ebert.
  • Für die deutschen Dialogbücher zeigte sich Wolfgang Schick verantwortlich, der u.a. auch für den legendären Satz „Schau mir in die Augen, Kleines“ im Filmklassiker Casablanca bekannt ist.
  • Die Dialogregie führte Manfred R. Köhler, welcher seinerzeit z.B. für Citizen Kane Dialogbücher verfasst hatte.
  • Weil die Original Musik- und Geräusch-Bänder damals nicht mitgeliefert wurden, engagierte man Conny Schumann dafür.

Weblinks[Bearbeiten]