Anpralldämpfer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Anpralldämpfer als Teil einer Schutzplanke.
Anpralldämpfer an einem Sicherungsfahrzeug

Ein Anpralldämpfer ist eine passive Schutzeinrichtung meist aus Metall (Stahl), aber auch aus Kunststoff. Anpralldämpfer sollen die Unfallschwere von Frontal- oder teilversetzten Unfällen reduzieren. Sie kommen zum Einsatz, wenn sich Gefahrenstellen (nicht verformbare Hindernisse wie z. B. Brückenpfeiler oder Lärmschutzwände) zwischen Haupt- und Nebenfahrbahnen befinden sowie an Autobahnausfahrten am Beginn der Schutzplanke oder Betonschutzwand.

Vereinzelt werden Sicherungsfahrzeuge mit Anpralldämpfern am Heck zur Sicherung von Tagesbaustellen eingesetzt.

Funktionsweise[Bearbeiten]

Anpralldämpfer bestehen aus Luft-, Wasser- oder Sand-Polstern oder Bauelementen, die sich durch den Anprall plastisch verformen. Die Anprallenergie wird dabei durch den Anpralldämpfer absorbiert.

Die Anforderungen an Anpralldämpfer sind in der EN 1317 Rückhaltesysteme an Straßen – Teil 3: Anpralldämpfer – Leistungsklassen, Abnahmekriterien für Anprallprüfungen und Prüfverfahren festgelegt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Impact attenuators – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien