Armand Dufrénoy

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Armand Dufrénoy

Ours-Pierre-Armand Petit-Dufrénoy (* 5. September 1792 in Sevran, bei Paris, Seine-Saint-Denis; † 20. März 1857), bekannt als Armand Dufrénoy, war ein französischer Geologe und Mineraloge.

Nach dem Abschluss des Lyzeums im Jahre 1811 studierte Dufrénoy bis 1813 an der École Polytechnique und trat dann dem Corps des Mines bei. Er war Professor der Mineralogie an der École nationale supérieure des mines de Paris und hatte später den Posten ihres Direktors inne. Darüber hinaus war er Professor der Geologie an der École Nationale des Ponts et Chaussées.

Zusammen mit Élie de Beaumont veröffentlichte er 1841 die geologische Karte von Frankreich im Maßstab 1:500.000, das Ergebnis geologischer Arbeit in den Jahren 1823 bis 1836. Fünf Jahre (1836–1841) nahm das Verfassen des Erläuterungstextes zur Karte in Anspruch, und die Veröffentlichung der drei Bände dauerte von 1841 bis 1873. Ebenfalls auf die beiden Geologen gingen die Werke Voyage Métallurgique en Angleterre (Metallurgische Reise durch England, 1827, 2. Auflage 1837–1839), Mémoires pour servir a une description géologique de la France in vier Bänden (Abhandlung zur Unterstützung einer geologischen Beschreibung von Frankreich, 1830–1838) und eine Abhandlung über das Cantal und der Monts Dore (1833).

Andere Werke von Dufrénoy sind eine Darstellung der Eisenvorkommen in den Bergwerken der östlichen Pyrenäen (1834) und eine Abhandlung über Mineralogie in vier Bänden samt Atlas (1844-1845, 2. Ausgabe 1856-1859), in der er die geologischen Verhältnisse der Bildung von Mineralen und ihre physikalischen und chemischen Eigenschaften beschrieb. Außerdem schrieb er zahlreiche Aufsätze für die Schriftenreihe Annales des mines und andere wissenschaftliche Publikationen, darunter Des terrains volcaniques des environs de Naples (Die Vulkangebiete der Umgebung von Neapel).

Dufrénoy war Mitglied der Académie des sciences, Kommandeur der Ehrenlegion und Bergbau-Generalinspekteur.

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