Autologie

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Der Ausdruck Autologie (altgr. αὐτός autós ‚selbst‘ und -logie) hat in der Sprachphilosophie unterschiedliche Bedeutungen.

Autologie bezeichnete früher die auf die eigene Person bezogene Rede (speziell das eitle, übermäßige Reden einer Person von sich selbst) oder eine Selbstbeschreibung (zum Beispiel in einer Autobiographie).

Seit dem 17. Jahrhundert kann Autologie fachsprachlich das Studium des Ich, des Selbst bzw. des Menschen (Anthropologie) meinen – im Unterschied zur Betrachtung anderer Gegenstände.

Seit dem 19. Jahrhundert findet sich eine Abgrenzung von Autologie und Heterologie im Sinne von wörtlicher versus übertragener Redeweise.

In jüngerer Literatur kann Autologie auch diverse Varianten von Selbstreferenz bzw. Selbstreferentialität meinen.