-logie

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Die Endung -logie (von griechisch λόγος lógosWort‘, aber auch ‚Lehre‘, ‚Sinn‘, ‚Rede‘, ‚Vernunft‘[1]) bezeichnet in der Regel die Wissenschaft zu einem Gebiet. Die Endung -nomie hat oft dieselbe Funktion (Ökologie und Ökonomie), allerdings können die dadurch beschriebenen Begriffe sehr stark voneinander abweichen, siehe z. B. Gastrologie und Gastronomie.

Die Endung -logie weist meist auf eine reine Wissenschaft hin, während die Endung -nomie meist anwendungsbezogene Bereiche bezeichnet. Ein historisches Gegenbeispiel dieser Regel ist die Astronomie, die sich tatsächlich und begrifflich von der nicht-wissenschaftlichen Astrologie abspaltete.

Ausnahmen sind alle Werkzyklen, die auf -logie enden: Dilogie (2), Trilogie (3), Tetralogie (4), Pentalogie (5), Hexalogie (6), Heptalogie (7), Oktalogie (8), Dekalogie (10), Dodekalogie (12).

Weitere Ausnahmen sind: Analogie, Anthologie, Antilogie, Apologie, Doxologie, Eulogie, Ideologie, Haplologie, Homologie, Tautologie.


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  • Xenologie – Wissenschaft von der Fremdheit

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Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: -logie – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wilhelm Gemoll: Griechisch-deutsches Schul- und Handwörterbuch
  2. Leonid Sytenko: Symposion über Vladimir Solov’ev. Ostkirchliches Institut Regensburg, abgerufen am 13. November 2012 (deutsch).