Automatischer Stabilisator

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Ein automatischer Stabilisator ist ein in der Volkswirtschaft "eingebauter" Mechanismus, der ohne besondere politische Eingriffe erforderlich zu machen dafür sorgt, dass sich Änderungen der autonomen Nachfrage in einem reduzierten Maße auf die Höhe des Outputs auswirken.[1]

Die Schwankungen des Konjunkturzyklus werden ausgeglichen bzw. abgemildert, indem die Multiplikator-Wirkung einer Nachfrageänderung vermindert wird. Die dadurch bedingte anti-zyklische Wirkung tritt hierbei meist schneller ein als bei gezielten Maßnahmen der Konjunkturpolitik.

Beispiele für automatische Stabilisatoren sind:

eine progressive Einkommensteuer;

staatliche Transferleistungen im Falle von Arbeitslosigkeit.

[Bearbeiten] Quellen

  1. Rüdiger Dornbusch, Stanley Fischer: Makroökonomik. Übersetzt von Ulrich K. Schittko. 4. völlig neu bearb. und erw. Auflage München Wien 1989, ISBN 3-486-21225-7, S. 86 ff.

[Bearbeiten] Web

siehe auch: Euro-Stabilitätspakt

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