Béatrice-von-Wattenwyl-Haus

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Südfassade des Béatrice-von-Wattenwyl-Hauses in Bern.

Das Béatrice-von-Wattenwyl-Haus (ursprünglich Frischinghaus) ist ein Stadtpalais an der Junkerngasse 59 in der Altstadt von Bern.

Es entstand von 1705 bis 1706 als südlich vorgelagerte Erweiterung des Stadtsitzes von Samuel Frisching (II.) nach Plänen von Joseph Abeille. Aufgrund eines Schenkungsvertrages von 1929 ging das Haus nach dem Tod Jakob Emanuels von Wattenwyl 1934 an die Schweizerische Eidgenossenschaft über und trägt seither den Namen der Gattin des Verstorbenen.

Heute wird das Haus für Empfänge des Bundesrates gebraucht; regelmässig finden hier die sogenannten Von-Wattenwyl-Gespräche zwischen dem Bundesrat und den fünf Regierungsparteien SVP, SP, FDP, CVP und BDP statt.

Die von der Münsterplattform aus sichtbare Hauptfassade mit Freitreppe, Balkon, Giebel mit Wappen der Patrizierfamilie Frisching und Dachreiter ist nach Süden gerichtet; die davor liegenden Terrassen und abgestuften Gärten verleihen ihr ein monumentales Gepräge.

Siehe auch:

Literatur[Bearbeiten]

  • Monica Bilfinger und Martin Fröhlich: Schweizerische Kunstführer GSK, Band 681: Das Beatrice von Wattenwil-Haus in Bern, Bern 2000, ISBN 3-85782-681-9

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Béatrice-von-Wattenwyl-Haus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

46.94757.4527777777778Koordinaten: 46° 56′ 51″ N, 7° 27′ 10″ O; CH1903: 601077 / 199602