Bamberger Tortur

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Die Bamberger Tortur war eine im Bistum Bamberg erfundene und angewandte Folter in der frühen Neuzeit bis in das 17. Jahrhundert, die als eine milde Art der peinlichen Befragung galt.

Die im ganzen Heiligen Römischen Reich praktizierte Folter diente der Erreichung eines schnellen Geständnisses des Delinquenten. Der Beschuldigte wurde mit nacktem Rücken auf einen hölzernen Bock gefesselt und dann bei der Vernehmung mit einer Rute, Karbatsche oder Peitsche ausgepeitscht oder von dem Richter mit einem Stock geschlagen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Franz Helbing, Die Tortur - Geschichte der Folter im Kriminalverfahren aller Völker und Zeiten, Langenscheidt Verlag, Ost-Lichterfelde, 1910, ISBN 3-8289-0317-7 (Faksimileausgabe)

Weblink[Bearbeiten]