Banco Português de Negócios

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Banco Português de Negócios, kurz BPN war eine portugiesische Privatbank, die vor allem im Bereich des Investment Banking tätig gewesen ist. Sie hatte ihren Sitz in Porto. Präsident der BNP war Francisco Bandeira.

Die Bank wurde seit dem Jahr 2005 in einen Skandal verwickelt. Es ging um Steuerhinterziehung und Geldwäsche. Aufgrund fehlender Liquidität wurde die Bank drei Jahre später unter dem Dach der portugiesischen Sparkasse Caixa Geral de Depósitos verstaatlicht.[1]

Im März 2012 hat der portugiesische Staat die BPN für 40 Mio. Euro an die Banco BIC Português verkauft, die als Aktionäre die Tochter des Präsidenten von Angola, Isabel dos Santos hat, sowie dem reichsten Mann Portugals, Américo Amorim.[2][3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zeitung O Público: Regierung kündigt Verstaatlichung der BPN an (portugiesisch)
  2. Portugal verkauft sein Tafelsilber Artikel bei Handelsblatt Online vom 28. Juni 2011, aufgerufen 14. Oktober 2011
  3. BPN vendido por 40 milhões ao BIC Artikel in Correio de Manhã vom 1. August 2011, aufgerufen am 14. Oktober 2011 (pt)

Quelle[Bearbeiten]