Banksien

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Banksien
Banksia blechnifolia

Banksia blechnifolia

Systematik
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Eudikotyledonen
Ordnung: Silberbaumartige (Proteales)
Familie: Silberbaumgewächse (Proteaceae)
Unterfamilie: Grevilleoideae
Gattung: Banksien
Wissenschaftlicher Name
Banksia
L.f.
Verbreitung in Australien
Banksia cuneata
Banksia ericifolia
Banksia integrifolia var. integrifolia
Banksia menziesii
Banksia nobilis
Banksia spinulosa, 'Honeypots'

Die Banksien (Banksia) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Silberbaumgewächse (Proteaceae). Der Gattungsname ehrt den Botaniker Joseph Banks.

Verbreitung[Bearbeiten]

Ihr Vorkommen ist auf den australischen Kontinent, einschließlich Tasmanien, beschränkt, wobei dort 80 Arten vorkommen. Die Ausnahme ist Banksia dentata, die im nördlichen Australien und auf nördlich davon gelegenen Inseln vorkommt, einschließlich Neuguinea und den Aru-Inseln.

Beschreibung[Bearbeiten]

Banksia-Arten wachsen als immergrüne Sträucher und Bäume. Die wechselständig bis manchmal etwas wirtelig angeordneten, immergrünen Laubblätter sind ledrig und gestielt. Die Blattspreite ist einfach bis tief geteilt. Sie haben in den meisten Fällen eine silbrig-graue Blattunterseite und die Blattoberseite ist dunkelgrün. Manche Arten sind heterophyll, es gibt also verschiedene Blätter. Es sind keine Nebenblätter vorhanden.

Die Blütenstände der Gattung setzen sich aus hunderten bis tausenden Einzelblüten zusammen, die Farbe variiert zwischen gelb und rot. Die schmalen Hüllblätter sind meist behaart und fallen oft schon während der Blütezeit ab. Ein großes Tragblatt steht jeweils unter paarweise zusammenstehenden Blüten. Die einzelnen Blüten sitzen über einem Deckblatt. Die zwittrigen Blüten sind vierzählig. Es sind nur vier mehr oder weniger gleichgestaltige Blütenhüllblätter vorhanden. Es ist ein Diskus vorhanden. Es ist nur ein Kreis mit vier fertilen Staubblättern vorhanden; sie sind untereinander frei und alle gleich oder mehr oder weniger deutlich verschieden. In jeder Blüte ist nur ein oberständiges Fruchtblatt, das manchmal unvollständig geschlossen ist. Es enthält zwei Samenanlagen. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten, Vögel oder kleine Beuteltiere.

Die harten, hölzernen Samenstände vieler Banksia-Arten öffnen sich erst bei großer Hitze, wie zum Beispiel bei einem Buschfeuer. Die geflügelten Samen fallen aus und werden vom Wind fortgetragen. Die holzigen Balgfrüchte enthalten ein oder zwei Samen. Die Samen besitzen zwei Flügel.

Systematik[Bearbeiten]

Zur Gattung der Banksia gehören 76 bis über 90 Arten, hier eine in Untergattungen und Sektionen gegliederte Liste nach Alex S. George 1981 [1]:

Bilder[Bearbeiten]

Sägen-Banksie (Banksia serrata):

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Alexander Segger George: Banksia in der Flora of Australia Online. Mit Bestimmungsschlüssel.
  • H. R. Coleman: Banksia in der Western Australian Flora Online, 2008.
  • Walter Erhardt u. a.: Der große Zander. Enzyklopädie der Pflanzennamen. Band 2. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2008. ISBN 978-3-8001-5406-7

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Alexander Segger George: The genus Banksia L.f. (Proteaceae), in Nuytsia 3 (3), 1981, S. 239–473. ISSN 0085–4417

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Banksien (Banksia) – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien