Buschfeuer in Australien

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Ölgemälde eines Buschfeuers zwischen Mount Elephant und Timboon von Eugene von Guerard (1857)
Blick auf die Ortschaft Swifts Creek während der Buschfeuer in Victoria 2006/2007 im Dezember 2006
Denkmal für das Buschfeuer von 2003 in Canberra

Buschfeuer in Australien ereignen sich vor allem in den heißen Monaten des Jahres, wobei häufig große Flächen des Landes betroffen sind und Gebäude zerstört, Tiere und Menschen getötet werden. Die Buschfeuer sind ein Umweltfaktor und damit immanenter Bestandteil der Ökologie des australischen Kontinents. Beispielsweise helfen die Buschfeuer einigen Arten der Eukalypten und Banksia ihre Samenhülsen zu öffnen. Das Feuer ermöglicht auch als Störung der Sukzession das erneute Wachstum von bestimmten Arten von Pflanzen und Gräsern, ferner wachsen viele angepasste Pflanzenarten nach den Feuern wieder schnell nach oder bilden neue Triebe, während nicht zum Ökosystem gehörende Arten durch das Feuer verdrängt werden.

Die Aborigines nutzten seit Jahrtausenden die bewusste Anlage von Buschfeuern für ihre Jagd und um sich Wege durch unwegsame Vegetationen zu bahnen.

Die Black-Saturday-Bushfires im Februar 2009 töteten 173 Menschen und zerstörten 1.800 Häuser. Die etwa 60 einzelnen Buschfeuer in Victoria gelten als die bisher größte Brandkatastrophe Australiens, bei der eine Fläche in der Größe des Saarlandes abbrannte.

Definition[Bearbeiten]

Australische Buschfeuer werden ganz allgemein definiert als unkontrollierte Brände von Gras, Gestrüpp, Gebüsch und Wald. Sie werden in Australien in zwei Hauptkategorien aufgeteilt, die von der Geländestruktur abhängen:

  • Buschfeuer in hügeligen und bergigen Gebieten: Es handelt sich um Buschfeuer in hügeligen, bergigen oder alpinen Gebieten, die meistens bewaldet sind. Diese Gebiete sind wenig erschlossen, werden landwirtschaftlich nicht genutzt und viele dieser bewaldeten Gebiete sind nationale, bundesstaatliche oder anderweitige Parks. Steiles Terrain erhöht die Intensität und Geschwindigkeit der Feuerstürme. Befinden sich Siedlungen in diesen Gebieten, gefährden Buschfeuer auch Häuser, Siedlungen und menschliches Leben.
  • Buschfeuer im Flach- oder Grasland: Im flachen oder in wenig hügeligen Gelände, das hauptsächlich von Gräsern und Gebüschen bewachsen ist, können sich die Buschfeuer, angefeuert von Winden oder durch leicht brennbares Vegetationsmaterial, schnell ausbreiten. Die Feuer im Grasland stellen eine große Gefährdung für menschliche Siedlungen dar, weil sie die gleiche Intensität der Feuerstürme des hügeligen Landes erreichen, allerdings sind sie leichter regional einzugrenzen, zu prognostizieren und die Gebiete sind für das Personal der Feuerwehren leichter zu erreichen.

In vielen Regionen Australiens hat die komplette Abholzung der Wälder aufgrund landwirtschaftlicher Nutzung dazu geführt, dass die Brandgefahr in diesen Gebieten reduziert wurde.

Die meisten Buschfeuer resultieren aus Blitzschlägen, Brandstiftungen, unbeabsichtigter Entzündungen bei landwirtschaftlicher Nutzung, Lagerfeuern, Wegwerfen brennender Zigaretten und Zündhölzer, brennenden Maschinen und außer Kontrolle geratene vom Menschen angelegten Bränden.

Gemälde Black Thursday von William Strutt (1825-1915)

Geschichte[Bearbeiten]

Triebe aus der Rinde eines Eukalyptusbaums nach einem großen Buschfeuer, eine Überlebensstrategie von Pflanzen nach Feuerschäden
Zwei Jahre nach dem Bogong-Buschfeuer zeigt der Wald im Osten von Gippsland in Victoria die Erholung der Bäume und des Bewuchses

Die Dominanz auf natürliche Weise entstandener Feuer wurde mit der Ankunft von Menschen auf dem australischen Kontinent verändert. Buschfeuer verursacht durch Menschen, fanden häufiger statt und die Feuer liebenden Pflanzenarten, insbesondere Eukalypten breiteten sich aus.[1] Es wird vermutet, dass dieser Wechsel durch die frühen Menschen verursacht wurde, die Lagerfeuer entzündeten oder mit dem Feuer spielten.[2]

Pflanzen haben verschiedene Anpassungen gegenüber Feuer entwickelt, wie schnelles Ausbilden von Trieben nach Bränden, holzige Stammwülste, feuerbeständige Samen. Einige unterstützen die Feuerwirkung auch durch entflammbares Öl, um die nicht feuerresistenten Pflanzenarten zu eliminieren.[3]

Politik[Bearbeiten]

Nach dem Buschfeuer in Victoria 1939 wurde von der Regierung eine Kommission, die Stretton Inquiry, zur Ursachenforschung eingesetzt und beauftragt Vorschläge zur Brandvermeidung zu erarbeiten. Diese schlug den Forstverwaltungen den Aufbau von Feuertürmen und ein Netzwerk von Wegen und Straßen vor. Ferner sollten die Feuerwehrorganisationen in Victoria neu in die Forests Commission (heute DSE), die Country Fire Authority (CFA) und die Metropolitan Fire Brigade, die die Stadt Melbourne schützt, organisiert werden.[4] Des Weiteren schlug die Kommission vor eine Schulung zum gezielten sicheren Abbrennen aufzubauen, die bis zum heutigen Tag existiert. 1944 wurde das Gesetz Forests Act in Victoria[5] erlassen, das die Verantwortung für den Feuerschutz und des in öffentlichen Besitz befindlichen Landes wie auch die Brandbekämpfung privaten Eigentum an die oben genannten Organisationen des Feuerschutzes übertrug.[4]

Nach dem Buschfeuer in Victoria und South Australia 1983 wurden 32 Todesfälle (ohne Feuerwehrleute) in einer Studie untersucht, die zum Ergebnis kam, dass 25 Menschen außerhalb ihrer Häuser ihr Leben lassen mussten, vor allem weil sie die Flucht vor der Feuersbrunst in letzter Minute ergriffen.[6] Da damals zahlreiche Buschfeuer in Victoria durch Kurzschlüsse der Freileitungen und Kontakte der Leitungen mit umstürzenden Bäumen verursacht wurden, kam es zu einer systematische Überprüfung der Feuersicherheit, Gebiete unterhalb der Masten wurden geklärt und lokale elektrische Leitungen, die ein Risiko darstellten, durch isolierte Drei-Phasen-Leitungen ersetzt. Festgestellt wurde auch, dass das Kommunikationssystem des Country Fire Service nicht entsprechend den Anforderungen leistungsfähig war.[7] Eine Verbesserungen der Wettervorhersage durch das Bureau of Meteorology (BOM) wurde vorgenommen, die Hinweise auf Windwechsel und –fronten berücksichtigt. Ein Katastrophen-Notfallplan wurde rechtswirksam, der als Displan bekannt wurde, Häuser unter Berücksichtigung von Feuerschutzmaßnahmen ausgerüstet, das Bush-Management und die Effizienz von Notfallmeldungen wurde entsprechend der Analysen der CSIRO verbessert.[8]

Seit 2003 gibt es das nationale Bushfire Cooperative Research Centre (CRC), ein Forschungszentrum, das sich mit den sozialen, ökologischen und ökonomische Auswirkungen der Buschfeuer befasst. Das Zentrum wurde für alle Organisationen in Australien und Neuseeland errichtet, die sich mit diesem Themenkomplex befassen, wie CSIRO, das Bureau of Meteorology, Attorney General’s Department und für weitere Organisationen.[9]

Warnungen[Bearbeiten]

Feuergefahr-Tafel in Victoria an einem als gefährlich (severe) eingestuften Tag mit totalem Feuerverbot (Total Fire Ban).

In Australien existiert ein sehr ausgeprägtes Frühwarnsystem für Gefahren durch Buschfeuer. Für die Feuergefahr-Bewertung (Fire Danger Rating, FDR) ist das gesamte Land in Feuer-Distrikte (Fire Districts) unterteilt. Für jeden dieser Distrikte errechnet der staatliche australische Wetterdienst Bureau of Meteorology täglich den sogenannten Feuergefahr-Index (Fire Danger Index, FDI). Dafür wird neben meteorologischen Vorhersagen wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeit auch die Trockenheit der Vegetation berücksichtigt.[10] Anhand des errechneten Indexes wird dann die für diesen Tag geltende Risikostufe festgelegt. Bei sehr hoher Feuergefahr haben die Behörden die Möglichkeit, distriktweise ein totales Feuerverbot (Total Fire Ban) auszusprechen. Dadurch werden potentiell Buschfeuer entzündende Aktivitäten wie ungesicherte Lagerfeuer, das Verbrennen von Abfällen oder auch Arbeiten wie Schweißen oder Schleifen untersagt.[11]

Die Einstufung der Feuergefährdung und ggf. das Inkrafttreten eines Feuerverbots wird über Zeitungen, Fernsehen, Radio und das Internet verbreitet. Außerdem existieren an vielen Orten wie Straßen, Plätzen oder öffentlichen Parks Tafeln, auf denen täglich die Feuergefahr mit einem Zeiger markiert und ggf. ein Hinweis auf das Feuerverbot angezeigt wird.

Das derzeitige System wurde nach den verheerenden Buschfeuern in Victoria 2009 geschaffen und von allen australischen Bundesstaaten übernommen. Die australische Bevölkerung wird aktiv über die Gefahren von Buschfeuern aufgeklärt. Dazu wird erläutert, wie sich Feuer bei verschiedenen Risikokategorien entwickeln, welche Risiken sich daraus ergeben und welches Handeln jeweils empfohlen wird.[12] Außerdem wird zum Ergreifen von präventiven Feuerschutz-Maßnahmen (wie z.B. dem Anlegen von vegetationsfreien Schutzzonen um Gebäude) angehalten.

Einstufung der Feuergefährdung (FDR)
Stufe Wald (FFDI) Gras (GFDI)
Katastrophe / Code Red > 100 > 150
Extrem 75 – 100 100 – 150
Gefährlich 50 – 75 50 – 100
Sehr hoch 25 – 50
Hoch 12 – 25
Niedrig bis moderat 00 – 12

Regionalmanagement[Bearbeiten]

Durch Buschfeuer zerstörtes Gebäude in Yarra Glenn (Black Saturday Buschfires in Victoria 2009)

Das Australasian Fire Authorities Council (AFAC) ist die nationale Spitzenorganisation, die für Buschfeuer, Notfallorganisation und Feuerschutzmaßnahme in der australasiatischen Region zuständig ist.

New South Wales[Bearbeiten]

Der New South Wales Rural Fire Service (RFS) ist eine Freiwilligen-Feuerwehragentur und Körperschaft der Regierung von New South Wales.[13]

South Australia[Bearbeiten]

Der Country Fire Service ist eine auf einer Freiwilligenbasis beruhenden Feuerwehr im Bundesstaat South Australia.

Victoria[Bearbeiten]

In Victoria unterstützt die Country Fire Authority (CFA) den Kampf gegen Buschfeuer wie auch weitere Notdienste in ländlichen Gebieten und Städten, die auch große Gebiete in Stadtnähe betreut, die von der Metropolitan Fire Brigade nicht erreicht werden können.[14]

Western Australia[Bearbeiten]

Die Fire and Emergency Services Authority of Western Australia (FESA) ist die führende Organisation für Buschfeuer in Western Australia.[15] Diese Körperschaft unterstützt weitere Organisationen wie Bush Fire Service, Emergency Services Cadets, Fire and Rescue Service, State Emergency Service, Volunteer Emergency Service, Volunteer Fire Service, Volunteer Fire and Rescue Service und Volunteer Marine Rescue Services.

Buschfeuer-Saison[Bearbeiten]

Buschfeuer ereignen sich über das gesamte Jahr. Die gefährlichen Zeiten variieren je nach Region und die Buschfeuer-Saison beginnt im Juni und endet im Mai des darauf folgenden Jahres.

Im Südosten Australiens besteht die Gefahr von Buschfeuern vor allem während der Trockenheit des Sommers vom Dezember bis zum März und sie sind beim Auftreten des El Niño besonders heftig. Der Südosten ist für Buschfeuer besonders anfällig, weil es dort sehr warm und trocken ist.[16] Im Norden Australiens ereignen sich Buschfeuer vor allem in der Trockenzeit vom April bis September[17] und die Feuergefahr steigt mit dem Auftreten von bestimmten Wettermustern.

Im Südwesten Australiens ist es ähnlich, die Buschfeuer ereignen sich vor allem in der trockenen Sommerzeit und hängen von den jeweiligen Wetterbedingungen ab.

Buschfeuer im Norden sind unterschiedlich einzuschätzen, meistens entstehen sie dort durch menschliche Aktivitäten, Blitzeinschläge oder Brandstiftungen.

Blick von Swifts Creek auf ein Buschfeuer bei Dargo in Victoria (11. Januar 2007)

Buschfeuer in Australien[Bearbeiten]

Australische Buschfeuer verursachten seit dem Jahr 1851 800 Todesfälle und die geschätzten Kosten beliefen sich auf 1,6 Milliarden Australische Dollar.[18] Diese Rate liegt jedoch unterhalb der Kosten, die durch Trockenheit, Stürme, Hagel und Zyklone verursacht wurden,[19] dies hängt möglicherweise damit zusammen, dass sich Buschfeuer meistens außerhalb stark bevölkerter Gebiete ereignen.

Einige der gefährlichsten australischen Buschfeuer in zeitlicher Reihenfolge:

Feuer Gebiet Verbranntes Gebiet Datum Tote Zerstörung
Buschfeuer in Victoria 1851 Victoria schätzungsweise 50.000 km² 6. Februar 1851 ca. 12 1 Million Schafe; tausende Rinder[20]
Red Tuesday Bushfires Victoria 2.600 km² 1. Februar 1898 12 2.000 Gebäude[21]
Buschfeuer 1926 Victoria Februar – März 1926 60[22] 1000 Häuser
Buschfeuer in Victoria 1939 Victoria 20.000 km² Dezember 1938 – Januar 1939, vor allem am 13. Januar 1939 71 3.700 Häuser
Buschfeuer 1944 Victoria ≈ 10.000 km² 14. Januar – 14. Februar 1944 15–20 mehr als 500 Häuser[21]
Buschfeuer 1951–1952 Victoria Sommer 1951–1952 10[23]
Black-Sunday-Buschfeuer (1955) South Australia 2. Januar 1955 2
Western-Australia-Buschfeuer 1961[24] Western Australia 18.000 km² Januar–März 1961 0 160 Häuser
Buschfeuer 1962 Victoria 14.–16. Januar 1962 32 450 Häuser[22]
Southern-Highlands-Buschfeuer New South Wales 5.–14. März 1965 3 59 Häuser
Tasmanisches Buschfeuer von 1967 Tasmanien schätzungsweise 2.640 km² 1967 62 1.293 Häuser
Buschfeuer in South Australia 1969 Victoria 8. Januar 1969 23 230 Häuser[22]
Western-Districts-Buschfeuer Victoria 1.030 km² 12. Februar 1977 4 116 Häuser und 340 Gebäude
Western-Australia-Buschfeuer 1978 Western Australia 1.140 km² 4. April 1978 2 6 Gebäude (der abfallende Wind am frühen Abend, so wird angenommen, rettete die Städte Donnybrook, Boyup Brook, Manjimup und Bridgetown.)
Northern-Sydney-Buschfeuer Sydney, NSW 1979
Ash-Wednesday-Bushfires South Australia und Victoria 4.180 km² 16. Februar 1983 75 etwa 2.400 Häuser
Central-Victoria-Buschfeuer Victoria 508 km² 14. Januar 1985 3 > 180 Häuser
Östliche Meeresküsten-Buschfeuer 1994 New South Wales 27. Dezember 1993 – 16. Januar 1994 4 225 Häuser
Wooroloo-Buschfeuer Western Australia 105 km² 8. Januar 1997 0 16 Häuser
Dandenongs-Buschfeuer Victoria 4 km² 21. Januar 1997 3 41 Häuser[25]
Lithgow-Buschfeuer New South Wales 2. Dezember 1997 2[25]
Perth-and-SW-Region-Buschfeuer West Australia 230 km² 2. Dezember 1997 2 (21 Verletzte) 1 Haus
Linton-Buschfeuer Victoria 1998 5
Black-Christmas-Buschfeuer New South Wales 3.000 km² 2001–02 0 121 Häuser
Buschfeuer in Canberra 2003 Canberra, Australian Capital Territory 2003 4 nahezu 500 Häuser[25]
Buschfeuer in Victoria 2003 Victoria > 13.000 km² 8. Januar – 7. März 2003 41 Häuser. Das Buschfeuer brannte 59 Tage.
Tenterden Western Australia Dezember 2003 2 (21.100 km² Wald verbrannten während der 2002-2003 Buschfeuer-Saison im Südwesten von Western Australia)
Eyre-Halbinsel-Buschfeuer South Australia 8.900 km² 10. - 12. Januar 2005 9 etwa 50 Häuser
Central-Coast-Buschfeuer 2006 Central Coast, New South Wales Neujahrstag 2006
Jail Break Inn Fire Junee 300 km²[26] Neujahrstag 2006 0 20.000 Stück Vieh. 7 Häuser, 7 Mähdrescher und vier Schafställe wurden zerstört. 1500 km Zaun wurden beschädigt.[27]
Victoria-Buschfeuer 2005 Victoria 1.600 km² Dezember 2005 – Januar 2006 4 57 Häuser, 359 Farmgebäude, 65.000 Stück Vieh, die Buschfeuer ereigneten sich in der Stawell-, Moondarra-, Anakie-, Yea- und Kinglakeregions[28]
Grampians-Buschfeuer Victoria 1.840 km² Januar 2006 2
Pulletop-Buschfeuer Wagga Wagga 90 km² 6. Februar 2006 0 2.500 Schafe und 6 Stück Vieh, 3 Fahrzeuge und 2 Strohscheunen wie auch 50 km Zaun wurden zerstört
The Great Divides Fire Victoria 10.480 km² 1. Dezember 2006 – März 2007 1 51 Häuser
Buschfeuer in Victoria 2006/2007 Victoria ca. 12.000 km² 1. Dezember 2006 – 7. Februar 2007 1 41 Häuser zerstört. Das Buschfeuer brannte 69 Tage lang
Dwellingup-Buschfeuer Western Australia 120 km² 4. Februar 2007 0 16
Känguru-Insel-Buschfeuer South Australia 950 km² 6.–14. Dezember 2007 1
Boorabbin-Nationalpark-Buschfeuer Western Australia 400 km² 30. Dezember 2007 3 Freileitungen und Great Eastern Highway wurden zerstört und waren für 2 Wochen nicht nutzbar
Black-Saturday-Buschfeuer Victoria > 4.500 km² 7. Februar 2009 – 14. März 2009 173 > 2.029 Häuser und 2.000 weitere Bauwerke
Toodyay-Bushfeuer Western Australia > 30 km² 29. Dezember 2009 0 38
Lake-Clifton-Buschfeuer Western Australia > 20 km² 11. Januar 2011 0 10 Häuser zerstört
Roleystone-Kelmscott-Buschfeuer Western Australia > 15 km² 6.–8. Februar 2011 0 72 Häuser zerstört, 32 beschädigt, die Buckingham Bridge am Brookton Highway brach zusammen und musste durch eine temporäre Brücke ersetzt werden.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Tim Flannery(1994): The future eaters, Reed Books Melbourne, ISBN 0802139434
  2. Wilson, B., S. Boulter, et al. (2000). Queensland's resources. Native Vegetation Management in Queensland. S. L. Boulter, B. A. Wilson, J. Westrupet eds. Brisbane, Department of Natural Resources.
  3. White, M. E. (1986): The Greening of Gondwana. 2. Aufl. 1993, Reed Books, Australien, ISBN 9780730103905.
  4. a b dse.voc.gov.au: Black Friday - 1939 Victoria, in englischer Sprache, abgerufen am 2. Dezember 2011
  5. abc.nat.au: Royal Commison. Major Recommendations, in englischer Sprache, abgerufen am 2. Dezember 2011
  6. Schauble, John: When making the right choice is a matter of life and death. The Age. 13. Januar 2005. Abgerufen am 23. Februar 2008.
  7. General Network Information. South Australian Government Radio Network page. Abgerufen am 22. Februar 2008.
  8. Understanding building infrastructure performance in bushfires. CSIRO. Abgerufen am 9. März 2008.
  9. bishfirecrc.com: Bushfire Cooperative Research Centre: About, in englischer Sprache, abgerufen am 7. Dezember 2011
  10. Country Fire Authority: Bans and rating FAQs (englisch). Abgerufen am 24. Januar 2014.
  11. Country Fire Authority: What can't I do during Fire Danger Periods and Total Fire Ban Days? (englisch). Abgerufen am 24. Januar 2014.
  12. NSW Rural Fire Service: Fire Danger Rating (englisch). Abgerufen am 24. Januar 2014.
  13. NSW Rural Fire Service. In: New South Wales Government. Abgerufen am 30. Oktober 2010.
  14. Country Fire Authority. In: Country Fire Authority. Abgerufen am 30. Oktober 2010.
  15. Welcome to FESA. In: Fire and Emergency Services Authority of Western Australia. Abgerufen am 30. Oktober 2010.
  16. Rohan Sullivan: Hot and dry Australia sees wildfire danger rise. The Association Press. 11. Februar 2009. Abgerufen am 13. Februar 2009.
  17. Monsoonal Climate. Questacon. Abgerufen am 9. September 2006.
  18. Summary of Major Bush Fires in Australia Since 1851. In: Romsey Australia. Abgerufen am 29. Oktober 2010.
  19. EMA Disasters Database. In: Emergency management Australia. Abgerufen am 30. Oktober 2010.
  20. Black Thursday. Abgerufen am 10. Februar 2009.
  21. a b ABS. Retrieved 10-2-2009.
  22. a b c Major Buschfeuer in Victoria. Department of Sustainability and Environment. Archiviert vom Original am Februar 2007. Abgerufen am 15. Februar 2009.
  23. Chisholm, Alec H.: Bushfire. The Australian Encyclopaedia. Vol 2, S. 207, Halstead Press 1963
  24. Matthews, H (2011): Karridale Bush Fires 1961: Karridale Progress Association Inc: ISBN 978-0-9871467-0-0
  25. a b c Norther Daily Leader, "Some past Buschfeuer in Australia, S. 3, 10. Februar 2009
  26. Bushfire threat eases in NSW. In: The Sydney Morning Herald, Fairfax Media, 4. Januar 2006. Abgerufen am 20. März 2009. 
  27. Generous support coming in for farmers affected by Buschfeuer. In: NSW Department of Primary Industries. New South Wales Government. 6. Januar 2006. Abgerufen am 20. März 2009.
  28. firesum.html: Summary of Major Bush Fires in Australia Since 1851, abgerufen am 27. November 2011

Weblinks[Bearbeiten]

  • australien-info.de: Informationen über aktuelle australische Buschbrände in deutscher Sprache
 Commons: Bushfires in Australia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien