Bergbaurevier

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Ein Bergbaurevier ist ursprünglich der Bereich eines Bergbaubezirkes, der einem Bergbeamten, analog einem Forstrevier, untersteht bzw. von ihm kontrolliert wurde.

Nach dem Ende des Direktionsprinzipes im deutschen Bergbau übten die Bergämter nur noch Kontrollfunktionen in ihren Revieren aus.

Im übertragenen Sinne werden heute auch größere Bergbaubezirke als Reviere bezeichnet. Das bekannteste Beispiel ist das Ruhrrevier.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Hans Grothe (Hrsg.): Lexikon des Bergbaus. In: Hermann Franke (Hrsg.): Lueger Lexikon der Technik. 4. vollständig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Band 4 Bergbau, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1962, S. 431.
  •  Günther Beck: Die Bildung von Bergrevieren in der Salzwirtschaft (dargestellt an Beispielen aus Mitteleuropa). 8. Internationaler Montanhistorischer Kongress Schwaz / Sterzing 2009. In: Wolfgang Ingenhaeff, Johann Bair (Hrsg.): Bergbau und Berggeschrey. Zu den Ursprüngen europäischer Bergwerke. Berenkamp, Hall in Tirol/Wien 2010, ISBN 978-3-85093-262-2, S. 39–58 (Tagungsband).