Bergstadt

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Bergstadt (Begriffsklärung) aufgeführt.

Eine Bergstadt ist historisch gesehen eine Siedlung in der Nähe von Rohstofflagerstätten, welche, vor allem zum Zwecke der raschen Ansiedlung von Arbeitskräften und Unternehmen, mit besonderen Rechten, Steuerbefreiungen oder -erlass und Ähnlichem ausgestattet wurde.[1] In den Zeiten des Niedergangs des Bergbaus wurde die Bezeichnung von der Landesherrschaft auch ausdrücklich verliehen, um damit private Investitionen zu fördern. Diese Bezeichnung wurde auch solchen Städten verliehen, von denen man sich dadurch erst eine größere bergbauliche Entfaltung erhoffte.

Ein typisches Beispiel ist in Sachsen die Stadt Freiberg, in der bereits durch die Namensgebung das Recht des freien Schürfens nach Erz deutlich wird.

Verzeichnis bekannter historischer Bergstädte nach Ländern[Bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten]

Baden-Württemberg

Bayern

Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

Sachsen

Sachsen-Anhalt

Thüringen

Österreich[Bearbeiten]

Norwegen[Bearbeiten]

Polen[Bearbeiten]

Slowakei/Ungarn[Bearbeiten]

oberungarische Bergstädte

niederungarische Bergstädte

Tschechien[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Stadt und Bergbau, Karl Heinrich Kaufhold

Literatur[Bearbeiten]

  • Wolfgang Schwabenicky: Bergstädte des 12. bis 14. Jahrhunderts in Sachsen. in: Yves Hoffmann, Uwe Richter (Hg.): Die Frühgeschichte Freibergs im überregionalen Vergleich. Städtische Frühgeschichte – Bergbau – früher Hausbau. Mitteldeutscher Verlag, Halle/Saale 2013, S. 211–224, ISBN 978-3-95462-132-3
  •  Volker Wahl: Bergbau, Berggerichte und Bergverwaltung im Gebiet zwischen Suhl, Steinbach-Hallenberg und Schmalkalden. In: Staatliche Museen Meiningen (Hrsg.): Südthüringer Forschungen. Band 13, Freies Wort, Meiningen 1979, S. 7–48.