Berliner Aufklärung

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Die religiöse Toleranz Friedrich des Großen (1712–1786) ließ Berlin zu einer der wichtigsten Städte der Aufklärung in Europa werden. Die Stadt wurde zu einem bedeutenden Buch- und Pressestandort, sie zog Schauspielgruppen an. Später kamen dazu: ein Nationaltheater, die Akademie der Künste und die Akademie der Wissenschaften. Überregionale Bedeutung erlangte das Zentrum der jüdischen Aufklärung Haskala durch Moses Mendelssohn .

Der seit 1755 bestehende literarische Freundeskreis um den Berliner Verleger und Literaten Friedrich Nicolai, dem auch Gotthold Ephraim Lessing zugehörte, war der Mittelpunkt der Bestrebungen. Die Kriege um Schlesien unterbrachen den weiteren Aufschwung. Hinderlich war auch Friedrich II. Vorliebe für die französische Sprache.

Personen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Dina Emundts (Hrsg.): Immanuel Kant und die Berliner Aufklärung. Reichert, Wiesbaden 2000, ISBN 3-89500-156-2
  • Eberhard Fromm: Die Herren der Mittwochsgesellschaft. Zur Geschichte der Berliner Aufklärung. Luisenstädtischer Bildungsverein, Berlin 2005, ISBN 3-89542-146-4
  • Ursula Goldenbaum, Alexander Košenina (Hrsg.): Berliner Aufklärung. Kulturwissenschaftliche Studien. Wehrhahn Verlag, Hannover 1999 ff
  1. 1999, ISBN 3-932324-41-2
  2. 2003, ISBN 3-932324-32-3
  3. 2008, ISBN 978-3-86525-051-3
  • Volker Gerhardt u.a. (Hrsg.): Kant und die Berliner Aufklärung. Akten des IX. Internationalen Kant-Kongresses. De Gruyter, Berlin 2001, ISBN 3-11-016979-7
  1. Hauptvorträge
  2. Sektionen I-V
  3. Sektionen VI-X
  4. Sektionen XI-XIV
  5. Sektionen XV-XVIII

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]