Besiedlung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Besiedlung ist ein Prozess des mehr oder weniger planmäßigen, ortsbezogenen Niederlassens von Menschen oder anderen Lebewesen zum Zwecke des Wohnens oder dauernden Aufenthaltes im Sinne des Festlegens des Lebensmittelpunktes. Im Unterschied zur Ansiedlung bezeichnet die Besiedelung vor allem die weitere Steigerung der Bevölkerungsdichte der bisherigen Siedlung.

Im Gegensatz dazu bezeichnet Absiedlung die planmäßige und ortsbezogene teilweise oder komplette Aufgabe von Siedlungsgebieten beispielsweise in geplanten Bergbaugebieten oder Manövergeländen - ist der Vorgang dagegen unplanmäßig, spricht man von Wüstfallen.

In der Mikrobiologie wird unter einer Besiedlung die Gesamtheit der Mikroorganismen bezeichnet, die als Standortflora (oder Kolonisationsflora, Residente Keime oder Kommensale) auf der inneren und äußeren Körperoberfläche des Menschen und anderer Lebewesen leben, normalerweise ohne eine Infektion und eine Erkrankung hervorzurufen.

 Wiktionary: Besiedelung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen