Betrayal at House on the Hill

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Betrayal at House on the Hill
Daten zum Spiel
Autor Rob Daviau, Bruce Glassco
Verlag Avalon Hill
Erscheinungsjahr 2004
Art Horror-Brettrollenspiel
Mitspieler 3–6
Dauer 30–120 Minuten
Alter ab 10 Jahren
Auszeichnungen

Origins Award Gamers Choice Award 2004

Betrayal at House on the Hill ist ein von Avalon Hill verlegtes Brettspiel. Die Spieler beginnen als eine Gruppe verbündeter Abenteurer, die in einem Spukhaus gefangen sind und anfangen, die nach dem Zufallsprinzip angelegten Räume des gefährlichen Anwesens zu erkunden. Dabei sind sie allerlei gruseligen Ereignissen ausgesetzt und entdecken mysteriöse Gegenstände. Jede Spielfigur hat vier verschiedene Attribute, die sich durch Ereignisse im Spiel verändern können. Während des Spiels verdichten sich durch sogenannte Omina die Hinweise, dass einer der Spieler ein Verräter ist.

An einem bestimmten Punkt des Spiels wird der Verräter enttarnt, und das Spiel kommt in eine neue Phase, den so genannten Spuk. Der Verräter und die restlichen Abenteurer, jetzt Helden genannt, bekommen unterschiedliche Aufgaben, die durch einen Entscheidungsalgorithmus aus fünfzig unterschiedlichen Szenarien ausgewählt werden. Ziel der Helden ist es dabei zumeist, den Plan des Verräters zu vereiteln, während der Verräter meistens alle Helden töten muss. Die genauen Aufgaben sind jedoch in der jeweiligen Mission für beide Seiten beschrieben, wobei die jeweilige Gegenseite die Aufgabe ihres Gegners nur teilweise kennt.

Jedes Szenario bietet einen anderen Hintergrund wie beispielsweise einen Überfall von Zombies, Frankensteins Monster, eine Invasion von Außerirdischen, ein sich öffnendes Tor zur Hölle oder einen bösen Kult.

Betrayal at House on the Hill gewann 2004 den Gamers Choice Award als bestes Brettspiel.[1]

Das Spiel wurde nur auf Englisch veröffentlicht. Die erste Ausgabe ist vergriffen; eine zweite erschien im Oktober 2010.

Weblinks[Bearbeiten]

Offizielle Seiten
Errata
Reviews und Kommentare

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Origins Award Winners (2004). Academy of Adventure Gaming Arts & Design. Abgerufen am 1. November 2007.