BigBang

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Dieser Artikel befasst sich mit der norwegischen Band BigBang. Für den englischen Ausdruck Big Bang siehe Urknall.
Die norwegische Band BigBang live (2005)
Die norwegische Band BigBang live (2005)
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben
Clouds Rolling By
  NO 2 35/2000 (8 Wo.)
Frontside Rock'n' Roll
  NO 3 12/2002 (9 Wo.)
Radio Radio TV Sleep
  NO 1 36/2003 (11 Wo.)
Poetic Terrorism
  NO 1 16/2005 (21 Wo.)
Too Much Yang
  NO 1 13/2007 (21 Wo.)
Something Special - The Best
  NO 15 50/2007 (8 Wo.)
Edendale
  NO 1 12/2009 (22 Wo.)
Epic Scrap Metal
  NO 1 10/2011 (21 Wo.)
The Oslo Bowl
  NO 1 10/2013 (… Wo.)
Singles
Girl in Oslo EP
  NO 3 08/2000 (13 Wo.) [1]
New Glow EP
  NO 12 27/2000 (3 Wo.)
Smiling For
  NO 7 26/2001 (3 Wo.)
Not a Rolling Stone EP
  NO 12 42/2005 (3 Wo.)
I Don't Wanna
  NO 9 13/2007 (6 Wo.)
Swedish Television
  NO 11 06/2009 (6 Wo.)
[1]
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

BigBang ist eine der erfolgreichsten norwegischen Rockbands der 2000er Jahre.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Gegründet wurde die Band 1992 in Oslo vom Sänger und Gitarristen Øystein Greni. Nachdem dem erfolgreichen Skater, der 1991 die Europameisterschaft in Antwerpen gewann, durch eine Knieverletzung eine sportliche Zukunft als Profi verbaut worden war, wandte er sich der Musik zu und schloss sich mit Christer Engen und Erik Tresselt zur Band BigBang zusammen. Anfänglich hielt sich ihr Erfolg in Grenzen. Ihr selbstproduziertes Debütalbum Waxed stieß 1995 auf wenig Resonanz. Als sich Engen 1997 der Punkband Turbonegro anschloss, stand BigBang schon kurz vor dem Aus. 1999 verließ auch Tresselt die Band.

In der Besetzung Greni, Olaf Olsen und Nikolai Hængsle Eilertsen kam dann jedoch noch im selben Jahr der Durchbruch. Beim by:Larm-Festival in Stavanger legten sie einen überzeugenden Liveauftritt hin, der ihnen einen Plattenvertrag mit dem Majorlabel Warner einbrachte. Die EP Girl in Oslo brachte ihnen im Frühjahr 2000 mit Platz 3 die höchste Platzierung in den norwegischen Singlecharts und hielt sich 13 Wochen in den Top 20. Das nachfolgende Album Clouds Rolling By, das dritte Bandalbum, stieg auf Platz 2 der Album Top 40 ein.

Ihren herausragenden Ruf als Liveband unterstrichen sie 2003 mit dem Livealbum Radio Radio TV Sleep, das nicht nur ihr erstes Nummer-eins-Album war, sondern als das erfolgreichste Livealbum in Norwegen gilt und mittlerweile Platin-Status erreicht hat[2]. Obwohl ab 2004 mehrfach der Bassist wechselte, hielt der Erfolg von BigBang unvermindert an. Im Zweijahresrhythmus erschienen neue Alben, die sich allesamt an der Chartspitze platzieren konnten.

2008 wagten Øystein Greni und Kollegen auch den Schritt in die USA. Eine Zusammenstellung aus ihrem bisherigen Repertoire wurde als Album unter dem Titel From Acid to Zen für den US-Markt produziert und von Los Angeles aus tourten sie durch die Staaten.

Seit 2009 spielt BigBang wieder in der Erfolgsformation der frühen 2000er mit Greni, Olsen und Eilertsen zusammen.

Bandmitglieder[Bearbeiten]

  • Øystein Greni (* 15. Juni 1976 in Oslo), Gitarrist, Sänger und Songschreiber
  • Olaf Olsen (* 8. August 1976), Schlagzeuger
  • Nikolai Hængsle Eilertsen (* 24. Juni 1978 in Skotselv), Bassist und Keyboarder

ehemalige Mitglieder (Auswahl)

  • Christer Engen, Schlagzeuger (1992-1997)
  • Erik Tresselt, Bassist (1992-1999, 2004-2005)
  • Martin Horntveth, Schlagzeuger (1997-1999)
  • Karim Sayed, Schlagzeuger (2000-2001)
  • Øyvind Storli Hoel, Bassist (2007-2008)

Diskografie[Bearbeiten]

Album

  • Waxed (1995)
  • Electric Psalmbook (1999)
  • Clouds Rolling By (2000)
  • Frontside Rock'n' Roll (2001)
  • Radio Radio TV Sleep (2003, Livealbum)
  • Poetic Terrorism (2005)
  • Too Much Yang (2007)
  • Wild Bird (2007)
  • Something Special - The Best of BigBang (2007, Best-of-Album)
  • From Acid to Zen (2008, US-Veröffentlichung)
  • Edendale (2009)
  • Epic Scrap Metal (2011)
  • The Oslo Bowl (2013)

Singles / EPs

  • Girl in Oslo EP (2000)
  • New Glow EP (2000)
  • Smiling For (2001, EP)
  • Not a Rolling Stone EP (2005)
  • I Don't Wanna (2007)
  • Swedish Television (2009)

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b BigBang in den norwegischen Charts
  2. Bandbiografie bei Glitterhouse Records (engl.)

Weblinks[Bearbeiten]