Ikonoklasmus

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Ikonoklastische Ausschreitungen von Calvinisten in der Liebfrauenkathedrale von Antwerpen am 20. August 1566 (Kupferstich von Frans Hogenberg, 1588)
Buddha-Statue von Bamiyan vor und nach der Sprengung durch Taliban im Jahr 2001

Unter Ikonoklasmus (zu altgriechisch εἰκών eikon „Bild, Abbild“ und κλάειν klaein „zerbrechen“) versteht man die Zerstörung heiliger Bilder oder Denkmäler der eigenen Religion (Bildersturm), insbesondere im Christentum; im weiteren Sinne die Bilderfeindlichkeit oder Bilderfurcht (Ikonophobie) einer Kultur, Religion oder Institution.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Helmut Feld: Der Ikonoklasmus des Westens. Studies in the History of Christian Thought. Band 41. Brill, Leiden 1990. ISBN 90-04-09243-9
  • Dario Gamboni: Zerstörte Kunst: Bildersturm und Vandalismus im 20. Jahrhundert. Aus dem Engl. von Christian Rochow. DuMont, Köln 1998. ISBN 3-7701-4281-0
  • Alain Besançon: The Forbidden Image. An Intellectual History of Iconoclasm. Univ. of Chicago Press, Chicago u. a. 2000. ISBN 0-226-04413-0
  • Peter Blickle u. a. (Hrsg.): Macht und Ohnmacht der Bilder. Reformatorischer Bildersturm im Kontext der europäischen Geschichte. Historische Zeitschrift. Beih. 33. München 2002. ISBN 3-486-64433-5
  • Anne McClanan u. a. (Hrsg.): Negating the Image. Case Studies in Iconoclasm. Ashgate, Aldershot 2005. ISBN 0-7546-0854-9
  • Teodoro lo Studita, Antirrheticus Adversus Iconomachos. Confutazioni contro gli avversari delle sante icone, a cura di Antonio Calisi, Chàrisma Edizioni, Bari 2013, pp. 106. ISBN 978-88-908559-0-0
  • Michael Falser: Die Buddhas von Bamiyan, performativer Ikonoklasmus und das Image von Kulturerbe. In: Zeitschrift für Kulturwissenschaft, 1/2010 (Kultur und Terror): 82-93.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Ikonoklasmus – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen