Bistum Saint-Jean-de-Maurienne

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Das in Frankreich gelegene Bistum Saint-Jean-de-Maurienne (lateinisch Dioecesis Maurianensis) wurde 576 gegründet durch König Gontran von Burgund. Das Bistum war Suffraganbistum des Erzbistums Vienne. 794 wurde Maurienne Suffragan des Erzbistums Tarentaise, jedoch weiterhin als Teil der Kirchenprovinz Vienne.

1802 bis 1825 wurde das Bistum Maurienne im Zuge der französischen Revolution vorübergehend aufgelöst und die Diözese in das Erzbistum Chambéry eingegliedert. Am 7. August 1825 wurde Maurienne wieder als eigenständiges Bistum errichtet, gehörte jetzt aber zur Kirchenprovinz Chambéry. Am 26. April 1966 wurde es zusammen mit dem Bistum Tarentaise dem Erzbistum Chambéry einverleibt und beendete damit seine Existenz.

Im Jahre 1948 zählte das Bistum Maurienne etwa 42.000 Katholiken in 89 Pfarreien. Diese wurden von 215 Diözesanpriestern betreut, wozu noch 180 Ordensschwestern kamen. Es hatte eine Größe von 2.090 km². Die Kirche Saint-Jean in Saint-Jean-de-Maurienne war Kathedrale des Bistums.

Saint-Jean in
Saint-Jean-de-Maurienne

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