bonprix

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
bonprix
Bonprix-Logo.svg
Rechtsform GmbH
Gründung Mai 1986
Sitz Hamburg, Deutschland

Leitung

  • Marcus Ackermann (Sprecher)
  • Kai Heck
  • Rien Jansen[1]
Mitarbeiter 2.400 (2012)[2]
Umsatz 1,136 Milliarden Euro (2010)[2]
Branche Multichannel-Unternehmen
Produkte Damen-, Herren- und Kinderbekleidung,

Wohnen, Haushalt, Wäsche, Schuhe, AccessoiresVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte

Website bonprix.de/company

bonprix ist einer der führenden Modeanbieter in Deutschland und Europa. Seit ihrer Gründung 1986 hat sich die Tochter der Otto Group zu einem international etablierten Unternehmen entwickelt. Ihr Sitz ist in Hamburg.

Das Warensortiment von bonprix umfasst neben Damen-, Herren- und Kinderbekleidung auch Haus- und Heimtextilien, sowie Kleinmöbel und Accessoires. Der Versand wird über das Unternehmen Hermes abgewickelt.

Geführt wird das Unternehmen von den drei Geschäftsführern Marcus Ackermann, Kai Heck und Rien Jansen.[1] Derzeit beschäftigt bonprix weltweit über 2.400 Mitarbeiter.[2]

Firmensitz bonprix
Filiale bonprix Innenaufnahme
Hermes-WAB mit bonprix-Aufschrift

Geschichte[Bearbeiten]

Den Baustein für das Unternehmen legten im Jahre 1986 Hans-Joachim Mundt und Michael Newe. 1988 kam mit Josef Teeken ein dritter Mann in die Geschäftsführung. Im Jahre 1989 wurde die 1-Mio.-DM-Umsatzgrenze erreicht.[3]

Wenige Wochen nach dem Gründungsstart kam der erste Katalog auf den Markt. Dieser wies gerade einmal 32 Seiten auf. Heute umfassen die Kataloge über 200 Seiten.[3]

Bereits 1997 hatte bonprix seinen ersten Onlineauftritt. Heute erfolgen deutlich über 50 % der Bestellungen über das Internet.[4] Jeden Monat besuchen 7,2 Millionen Besucher den Onlineauftritt.

Seit 1999 gibt es die erste bonprix-Filiale. Eröffnet wurde diese in Hamburg in der Fuhlsbüttler Straße. Dann folgten weitere Ladengeschäfte in Norddeutschland. Inzwischen besitzt das Modeunternehmen über 70 Filialen in Deutschland und über 30 weitere in Österreich, Schweiz und Italien.[5]

Unternehmen[Bearbeiten]

Der Modehändler verfolgt bereits seit Ende der 90er Jahre eine Multichannel-Strategie. Die vier Kanäle bestehen bei bonprix aus Kataloggeschäft, E-Commerce, Filialen und TV. Damit gehört bonprix zu den Top-10-Versandhändlern in Deutschland und erreicht heute weltweit 27 Mio. Kunden in 25 Ländern, davon allein 9,5 Mio. in Deutschland. Mit einem Umsatz von 1,2 Milliarden Euro im Jahr 2011 gehört bonprix zu den umsatzstärksten Unternehmen der Otto Group.[6]

Der Onlineshop von bonprix hat sich inzwischen zum wichtigsten Vertriebsweg des Unternehmens entwickelt.[6] Es werden 30.000 Artikel angeboten.

2009 startete das Unternehmen mit der Imagekampagne „bonprix – it’s me“. bonprix möchte damit Mode für jeden Typ anbieten.[7]

bonprix besitzt ein Qualitätsprüfverfahren, den so genannten Ecotex-Standard. Dessen Richtlinien lehnen sich an den Oeko-Tex-Standard 100. Auch in Themen der Nachhaltigkeit ist das Unternehmen aktiv.[8]

Seit 1991 verfolgt bonprix eine Expansionsstrategie ins europäische Ausland. Insgesamt ist das Unternehmen in 25 Ländern vertreten.[5]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bonprix – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b [1]
  2. a b c Otto Group Konzernfirmen
  3. a b Welt
  4. Internetworld
  5. a b Textilwirtschaft
  6. a b Bilanz 2011
  7. bonprix Website its-me-kampagne
  8. bonprix Website bonprixlovesquality