Bougarabou

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Bougarabou aus der Elfenbeinküste

Die Bougarabou ist eine afrikanische Kelchtrommel.

Ursprünglich in Gambia und in der Casamance verwendet, wird die Bougarabou mittlerweile in verschiedenen westafrikanischen Ländern hergestellt. Die besten Klangeergebnisse erzielen dabei Harthhölzer wie Win, Iroko und afrikanisches Mahagoni. Als Bespannung wird ein behaartes Rinderfell verwendet. Der Klang ist warm und melodiös, ähnlich dem der lateinamerikanischen Conga und Tumba. Deswegen wird die Bougarabou auch häufig african conga genannt. Das Fell wird mittels Seilknüpftechnik, die mit der Djembe Spanntechnik identisch ist, aufgespannt und gestimmt.

Sie wird traditionell von den Diola gespielt, die hauptsächlich in der Casamance, dem südlichen Teil des Senegal, in Gambia und in Guinea-Bissau leben.

Ein Trommler steht dabei vor einem Set von drei bis vier Trommeln.

Literatur[Bearbeiten]

  • Töm Klöwer: Die Welten der Trommeln und Klanginstrumente. Martin, Südergellersen 1994, ISBN 3-921786-83-5