Boule bretonne

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Boule bretonne ist ein in der Bretagne sehr populärer Kugelsport (siehe Boule-Spiel). Es gibt regional unterschiedliche Regeln.

Boule bretonne wird in Bahnen mit Banden gespielt, die 16 bis 20 m lang und in der Regel 3 bis 4 m breit sind.

Die Kugeln sind aus Holz oder Synthetik, haben einen Durchmesser zwischen 90 und 120 mm und sind zwischen 500 g und 1 kg schwer. Die Zielkugel (Cochonnet, das „Schweinchen“) ist aus Holz, Synthetik oder Messing und hat einen Durchmesser von 30 bis 40 mm.

Boule bretonne wird in den Formationen Doublette, Triplette und Quadrette gespielt. Die Anzahl der Kugeln pro Formation variiert in den Regionen.

Wie bei anderen Boule-Spielen ist es das Ziel, in den Durchgängen oder Aufnahmen mehr Kugeln in der Nähe der Zielkugel zu platzieren als die gegnerischen Mannschaft. Jede näher platzierte Kugel zählt einen Punkt. Es wird bis zehn oder zwölf Punkte gespielt.

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