British Computer Society

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Die British Computer Society (BCS, britische Computergesellschaft) ist die bedeutendste britische Berufsvereinigung für die IT-Branche. Die Gesellschaft mit Sitz in London hat über 74.000 Mitglieder (Stand 2013), davon über 11.000 außerhalb des Vereinigten Königreichs.[1] Sie wurde 1957 gegründet, erhielt 1984 eine Royal Charter und verfolgt ihrer Satzung gemäß das Ziel, Studium und Anwendung der Informatik und Informationstechnik zu fördern sowie das Wissen und die Ausbildung auf diesem Gebiet „zum Nutzen der Allgemeinheit“ voranzubringen.[2] Sie ist als gemeinnütziger Verein zugelassen.

Organisation[Bearbeiten]

Die Leitung der BCS obliegt einem Verwaltungsrat (Board of Trustees), der wiederum von einem Beirat (Council) gewählt und beraten wird. Vorsitzende beider Gremien ist Liz Bacon, Professorin für Informatik an der Universität Greenwich (Stand 2013).[3]

Die Gesellschaft ist einerseits regional unterteilt und hat andererseits verschiedene Arbeitsgruppen, die die berufliche Entwicklung der jüngeren Mitglieder und die der etablierten Mitglieder voranbringen sollen.

Arten der Zugehörigkeit[Bearbeiten]

  • Freundeskreis (Affiliates)
  • Studenten
  • Mitglieder (Associates)
  • Partner (Companions)

Qualifizierungen[Bearbeiten]

Die Gesellschaft ermöglicht es Computernutzern und Professionals, verschiedene Qualifizierungen zu erhalten bzw. Zertifikate zu erwerben, z. B. den europäischen Computerführerschein (European Computer Driving Licence, ECDL) oder die E-Bürger-Qualifikation.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Annual Report and Consolidated Financial Statements, Year ended 31 August 2013. BCS, The chartered institute for IT, 27. November 2013, abgerufen am 6. April 2014.
  2. Royal Charter der British Computer Society. 10. Juli 1984, abgerufen am 6. April 2014 (PDF, 24,4 kB).
  3. Boards and Committees. British Computer Society, abgerufen am 7. April 2014.

Weblinks[Bearbeiten]