Broadsheet-Format

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Broadsheet-Format (dt: breites Blatt) ist die englische Bezeichnung eines Zeitungsformats. Oft ist es mehr oder weniger doppelt so groß wie das Tabloid-Format.

Deutsche Beispiele sind die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Historisch gelten Zeitungen im Broadsheet-Format als die „seriösen“ Qualitätszeitungen – als journal of record, wie im englischen Sprachraum gerne formuliert wird. Im Deutschen wird hier auch gerne der Begriff Abonnementzeitung verwendet.

„Tabloids“ haben ihre Entsprechung in Deutschland eher in der Boulevardpresse. Dies hat sich aber in den 2000er Jahren gewandelt, da einige Broadsheets, wie The Times und The Guardian in England oder Le Monde in Frankreich, auf Tabloid-Formate umgeschwenkt sind. Dies hat unter anderem damit zu tun, dass großformatige Zeitungen beispielsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln oder an Küchentischen nicht so leicht handhabbar sind.

Die Titelseite einer Zeitung im traditionellen US-amerikanischen Broadsheet-Format hatte die Maße von 15 Zoll (Inch) Breite und 22 3/4 Zoll Höhe (38,1 cm Breite und 57,785 cm Höhe). Um die Kosten für Papier zu senken, sind Tageszeitungen wie das Wall Street Journal und die New York Times 2007 dazu übergegangen, das Format in der Breite um drei Zoll zu verringern. Das aktuelle US-amerikanische Broadsheet-Format liegt jetzt bei 12 Zoll Breite (30,48 cm); bei der Höhe von knapp unter 58 cm ist es geblieben. Neben den beiden genannten Tageszeitungen hat die Washington Post dieses Format, in Deutschland benutzen es die englischsprachigen Monatszeitungen The Atlantic Times und The German Times.