Bromkresolpurpur

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Strukturformel
Strukturformel von Bromkresolpurpur
Allgemeines
Name Bromkresolpurpur
Andere Namen
  • Bromkresolrot
  • 5′,5''-Dibrom-o-kresolsulfonphthalein
Summenformel C21H16Br2O5S
CAS-Nummer 115-40-2
PubChem 8273
Kurzbeschreibung

blassgelber Feststoff[1]

Eigenschaften
Molare Masse 540,22 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

240 °C (Zers.)[2]

pKs-Wert

pKs2: 6,3[3]

Löslichkeit
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [2]
07 – Achtung

Achtung

H- und P-Sätze H: 315​‐​319​‐​335
P: 261​‐​305+351+338 [2]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [4][2]
Reizend
Reizend
(Xi)
R- und S-Sätze R: 36/37/38
S: 26​‐​36
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

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Bromkresolpurpur (auch Bromkresolrot) ist ein Triphenylmethanfarbstoff und gehört zur Gruppe der Sulfonphthaleine. Es wird als pH-Indikator verwendet.

Eigenschaften und Verwendung[Bearbeiten]

Im Sauren ist die gelb gefärbte Sulton-Form des Bromkresolpurpur stabil. Ab pH = 5,2 macht sich die purpur gefärbte offene chinoide Form bemerkbar. Diese dominiert bei pH = 6,8, so dass eine Bromkresolpurpurlösung ab diesem Wert purpur gefärbt ist. Zu beachten ist, dass wegen der stärkeren Absorptionsfähigkeit der offenen Form der Indikator schon deutlich purpur gefärbt ist, auch wenn die Konzentration der sauren Form noch überwiegt.

Gleichgewicht zwischen der chinoiden und der lactioden Form des Bromkresolpurpurs.
Gleichgewicht zwischen der chinoiden und der lactioden Form des Bromkresolpurpurs

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Manfred Neupert in: Römpp Online - Version 3.5, 2009, Georg Thieme Verlag, Stuttgart.
  2. a b c d Datenblatt Bromkresolpurpur bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 14. März 2011 (PDF).
  3. Merck Index, 13th edition, 2001.
  4. Seit 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Gemischen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.

Weblinks[Bearbeiten]