Bund (Soziologie)

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"Bund" ist in der Soziologie eine Kategorie, die in den 1920er Jahren Herman Schmalenbach unter dem Eindruck der Sozialen Bewegung der bündischen Jugend und mit Aufnahme charismatischer Elemente ergänzend neben die Begriffe von "Gemeinschaft" und "Gesellschaft" von Ferdinand Tönnies zu stellen unternahm. Tönnies selbst würdigte den - im Übrigen recht erfolglosen - Versuch, blieb aber der Ansicht, seine beiden Begriffe umfassten definitorisch das Gesamtfeld der "Soziologie" und damit auch alle empirisch auffindbaren Bünde.

In der Zusammensetzung "Männerbund" erscheint die Vokabel ferner bei dem Soziologen Richard Thurnwald und in der Ethnologie.

Literatur[Bearbeiten]

  • Herman Schmalenbach: Die soziologische Kategorie des Bundes, in: Die Dioskuren. Jahrbuch für Geisteswissenschaften, München 1922, S. 35-105.