Bundesverband für freie Kammern

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Bundesverband für freie Kammern e.V.
(BffK)
Bffk.jpg
Zweck: Änderung des IHK Gesetzes
Vorsitz: Frank Lasinski
Gründungsdatum: 14. März 1996
Mitgliederzahl: 1300
Sitz: Kassel
Website: www.BffK.de

Der Bundesverband für freie Kammern e.V. (BffK) ist eine bundesweite Organisation von Zugehörigen der Industrie- und Handelskammern (IHK) sowie der Handwerkskammern (HWK). Der BffK fordert Änderungen der Gesetze zur Regelung des Rechts dieser Kammern.

Geschichte[Bearbeiten]

Im November 1995 bildete sich eine Interessengemeinschaft. Das führte am 14. März 1996 zur Gründung als eingetragener Verein unter dem Namen „IHK Verweigerer e.V.“. Zu den Initiatoren gehörte der Kaufmann und Abgeordnete im Landtag von Schleswig-Holstein, Helmut Plüschau. Am 1. Januar 2009 benannte sich der stark gewachsene Verein in „Bundesverband für freie Kammern e.V.“ um. Seit 1. August 2009 gibt es mit Kai Boeddinghaus den ersten hauptamtlichen Bundesgeschäftsführer des Bundesverbandes.

Organisation[Bearbeiten]

Der Verein wird vertreten durch den Vorsitzenden Frank Lasinski und seinen Stellvertreter Christian Anhalt. Frank Lasinski war Mitglied der Vollversammlung der IHK Cottbus. Der Bundesgeschäftsführer Kai Boeddinghaus ist Mitglied in der Vollversammlung der IHK Kassel-Marburg und kandidierte bei der Wahl zum Kammerpräsidenten. Insgesamt 60 Mitglieder vertreten die Ziele des BffK in Vollversammlungen von über 20 verschiedenen Kammern. Es gibt bundesweit mehr als direkte 1300 Mitglieder2010 und 500 Mitglieder der Unterverbände aus allen 80 IHK- und 53 HWK-Bezirken.

Ziele[Bearbeiten]

Wegen der heterogenen Beweggründe der Mitglieder formuliert der Verband die Ziele in wenigen Kernpunkten. Die Ziele[1] sind Gesetzesänderungen, mit der Folge, dass

  1. die Pflichtmitgliedschaft endet und damit die Zugehörigkeit zu Kammern frei ist,
  2. die Tätigkeiten der Kammern auf rein hoheitliche Aufgaben reduziert werden,
  3. die Wahlen demokratischen Ansprüchen genügen,
  4. man die Anzahl Kammern reduziert und
  5. die Beiträge geringer werden.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Seit dem Jahr 2012 gibt der Verband jährlich einen Kammerbericht [2] [3] heraus. Dazu erscheint in unregelmäßigen Abständen der Rundbrief „Der Kammerjäger“ heraus und leistet bundesweit Pressearbeit. Man hat einen Gesetzentwurf zum Recht der Kammern erarbeitet und eine EU-Beschwerde eingereicht. Ferner ist eine Petition an das Europäischen Parlament gerichtet. Der Bundesverband unterstützt seine Mitglieder in

  • Fragen von Beitragsbescheiden gegenüber IHKs oder HWKs,
  • Formulierung von Widersprüchen,
  • Auseinandersetzungen mit einer Kammer,
  • Mediationsverfahren mit einer Kammer,
  • bei regionalen Aktionen und
  • Unterstützung der Initiative Unternehmer gegen S21 [4].

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.bffk.de/files/satzung_des_bffk.pdf
  2. http://bffk.de/files/kammerbericht-12_web.pdf
  3. http://bffk.de/files/kammerbericht_2013.pdf
  4. http://www.bffk.de/aktuelles/ihk-stuttgart-s21-jetzt-wehren-sich-die-unternehmen.html

Weblinks[Bearbeiten]