Landesparlament

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Gesamtanzahl der Abgeordneten in den deutschen Landesparlamenten
CDU/CSU
  
671 (16)
SPD
  
601 (16)
Grüne
  
247 (16)
Linke
  
160 (10)
FDP
  
64 0(6)
Piraten
  
044 0(4)
AfD
  
035 0(3)
Andere Parteien
  
032 0(5)
Fraktionslose
  
003 0(3)
Insgesamt 1857 Mandate, in Klammern Anzahl der Landtage
Stand: 14. Oktober 2014
Gesamtstimmenanteile der Parteien bei den jeweils letzten Landtagswahlen
Stand: 6. Oktober 2014
 %
40
30
20
10
0
34,7 %
29,2 %
12,7 %
6,1 %
5,6 %
3,7 %
2,1 %
1,4 %
4,5 %
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/KEINFEHLER-Parameter angegeben

Landesparlament ist der Sammelbegriff für die Parlamente der Länder der Bundesrepublik Deutschland. Im Grundgesetz (Art. 28, Art. 54 Abs. 3 GG) werden die Landesparlamente allgemein als Volksvertretungen der Länder bezeichnet.

In den Flächenländern heißt das Landesparlament Landtag. Die Zusammensetzung der Landtage wird in Landtagswahlen festgelegt, die Wahlperiode liegt bei fünf Jahren (im Stadtstaat Bremen bei nur vier Jahren). In den Stadtstaaten existieren statt Landtag andere Bezeichnungen: Abgeordnetenhaus in Berlin und Bürgerschaft in Bremen und Hamburg. Der gewählte Abgeordnete eines Landesparlamentes wird als Mitglied des Landtages (MdL) bzw. Mitglied des Abgeordnetenhauses (MdA), der Bremischen Bürgerschaft (MdBB) oder der Hamburgischen Bürgerschaft (MdHB) bezeichnet.

Hauptaufgaben des Landesparlaments sind die Kontrolle der Landesregierung, der Erlass von Landesgesetzen und die Gestaltung und Freigabe des Landeshaushaltes.

Landesparlamente in Deutschland[Bearbeiten]

Land Volksvertretung Letzte Wahl
Legislatur-
periode

Nächste Wahl
(voraussichtlich)
Baden-WürttembergBaden-Württemberg Land Baden-Württemberg Landtag von Baden-Württemberg 27.03.2011 15. Frühjahr 2016
BayernBayern Freistaat Bayern Bayerischer Landtag 15.09.2013 17. Herbst 2018
BerlinBerlin Land Berlin Abgeordnetenhaus von Berlin 18.09.2011 17. Herbst 2016
BrandenburgBrandenburg Land Brandenburg Landtag Brandenburg 14.09.2014 06. Herbst 2019
BremenBremen Freie Hansestadt Bremen Bremische Bürgerschaft 22.05.2011 18. 10. Mai 2015
HamburgHamburg Freie und Hansestadt Hamburg Hamburgische Bürgerschaft 20.02.2011 20. 15. Februar 2015
HessenHessen Land Hessen Hessischer Landtag 22.09.2013 19. Herbst 2018
Mecklenburg-VorpommernMecklenburg-Vorpommern Land Mecklenburg-Vorpommern Landtag Mecklenburg-Vorpommern 04.09.2011 06. 3. Quartal 2016
NiedersachsenNiedersachsen Land Niedersachsen Niedersächsischer Landtag 20.01.2013 17. 1. Quartal 2018
Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Land Nordrhein-Westfalen Landtag Nordrhein-Westfalen 13.05.2012 16. 2. Quartal 2017
Rheinland-PfalzRheinland-Pfalz Land Rheinland-Pfalz Landtag Rheinland-Pfalz 27.03.2011 16. Frühjahr 2016
SaarlandSaarland Saarland Landtag des Saarlandes 25.03.2012 15. Frühjahr 2017
SachsenSachsen Freistaat Sachsen Sächsischer Landtag 31.08.2014 06. Herbst 2019
Sachsen-AnhaltSachsen-Anhalt Land Sachsen-Anhalt Landtag Sachsen-Anhalt 20.03.2011 06. Frühjahr 2016
Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein Land Schleswig-Holstein Schleswig-Holsteinischer Landtag 06.05.2012 18. 2. Quartal 2017
ThüringenThüringen Freistaat Thüringen Thüringer Landtag 14.09.2014 06. Herbst 2019

Die Dauer einer Legislaturperiode beträgt in 15 Landesparlamenten fünf Jahre, in Bremen sind es vier Jahre. Hamburg verlängerte die Dauer einer Legislaturperiode im Februar 2013 ab der nächsten Wahl (voraussichtlich 2015) von 4 auf 5 Jahre.

Wahlen[Bearbeiten]

Wahlmodus[Bearbeiten]

Der Wahlmodus hängt im Einzelnen vom jeweiligen Land ab. Alle Landeswahlgesetze sehen jedoch (im Wesentlichen) ein Verhältniswahlsystem vor.

Das Land Bremen ist in zwei Wahlbereiche (Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven) aufgeteilt, auf die die Fünf-Prozent-Hürde getrennt Anwendung findet und zwischen denen kein Verhältnisausgleich stattfindet. In Bayern bildet jeder Regierungsbezirk einen Wahlkreis, der seinerseits in Stimmkreise unterteilt ist; die Ergebnisse der Wahlkreise werden dabei nicht miteinander verrechnet, auch wenn die Fünf-Prozent-Hürde landesweit berechnet wird.

Jedes Land ist in Wahlkreise (nicht identisch mit den Landkreisen) eingeteilt, und diese Wahlkreise wiederum in Stimmbezirke, die über jeweils ein Wahllokal verfügen.

Außer in Bremen, Hamburg und dem Saarland wird in jedem Wahlkreis ein Abgeordneter direkt in den Landtag gewählt. Daneben gibt es noch die Landesliste einer jeden Partei, von welcher Abgeordnete in den Landtag gelangen, wenn eine Partei mehr im prozentualen Gesamtergebnis beteiligt ist als durch ihre gewonnenen Direktmandate bereits reflektiert ist (siehe auch: Überhang- und Ausgleichsmandat). In Berlin kann jede Partei entscheiden, ob sie mit einer Landesliste oder mit Bezirkslisten antritt.

Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg entscheidet sich der Wähler mit einer Stimme sowohl für einen Kandidaten als auch dessen Landesliste, wobei die Liste nach den Stimmergebnissen der Kandidaten in ihren Wahlkreisen gebildet wird. Im Saarland gibt es eine reine Listenwahl. In den anderen Bundesländern gibt es wie bei der Bundestagswahl zwei separate Stimmen für Direktmandat und Landesliste, wobei in Bayern Erst- und Zweitstimmen für die Berechnung der Sitzverteilung zusammengezählt werden.

Ein Volksentscheid vom 13. Juni 2004 in Hamburg führte in der Hansestadt zur Ablösung der reinen Listenwahl durch ein neues Wahlsystem. Es wurde erstmals bei der Bürgerschaftswahl am 24. Februar 2008 verwendet, gibt den Wählern mehr Einfluss auf die personelle Zusammensetzung der Bürgerschaft und beinhaltet eingeschränkt offene Listen in Mehrmandatswahlkreisen.

Das Wahlrecht in Bremen sieht für die beiden Wahlbereiche Bremen und Bremerhaven jeweils die Möglichkeit vor, fünf Stimmen auf die Listen für den Wahlbereich oder konkrete Kandierende zu verteilen.

Gesamtübersicht[1]
Bundesland Wahlperiode Wahlalter aktiv/passiv Wahlsystem Listenform Stimmenzahl Mandate (davon in Wahlkreisen) Sperr­klausel Grundmandatsklausel Ausgleichsmandate Sitz­zuteilungs­verfahren
Baden-Württemberg 5 Jahre 18/18 Personalisierte Verhältniswahl unterlegene Wahlkreiskandidaten 1 120 (70) landesweit nein getrennt nach Regierungsbezirken Sainte-Laguë
Bayern 5 Jahre 18/18 Personalisierte Verhältniswahl offen 2 180 (92) landesweit nein getrennt nach Regierungsbezirken Hare/Niemeyer
Berlin 5 Jahre 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 2 130 (78) landesweit inkl. ungültige ein Mandat ja Hare/Niemeyer
Brandenburg 5 Jahre 16/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 2 88 (44) landesweit; nicht für Sorben ein Mandat ja Hare/Niemeyer
Bremen 4 Jahre 16/18 Verhältniswahl m. offenen Listen offen 5 83 (0) getrennt in Bremen und Bremerhaven - - Sainte-Laguë
Hamburg 4 Jahre 16/18 Verhältniswahl m. offenen Listen offen 10 121 (71) landesweit nein ja Sainte-Laguë
Hessen 5 Jahre 18/21 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 2 110 (55) landesweit nein ja Hare/Niemeyer
Mecklenburg-Vorpommern 5 Jahre 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 2 71 (36) landesweit nein ja Hare/Niemeyer
Niedersachsen 5 Jahre 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 2 135 (87) landesweit nein ja d’Hondt
Nordrhein-Westfalen 5 Jahre 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 2 181 (128) landesweit nein ja Sainte-Laguë
Rheinland-Pfalz 5 Jahre 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 2 101 (51) landesweit nein ja Sainte-Laguë
Saarland 5 Jahre 18/18 Verhältniswahl geschlossen 1 51 (0) landesweit - - d’Hondt
Sachsen 5 Jahre 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 2 120 (60) landesweit zwei Mandate ja d’Hondt
Sachsen-Anhalt 5 Jahre 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 2 91 (45) landesweit nein ja Hare/Niemeyer
Schleswig-Holstein 5 Jahre 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 2 69 (35) landesweit; nicht für SSW ein Mandat ja Sainte-Laguë
Thüringen 5 Jahre 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 2 88 (44) landesweit nein ja Hare/Niemeyer


Wahlergebnisse[Bearbeiten]

Stärkste und zweitstärkste Parteien in den Landesparlamenten. Die Farbe des Landes entspricht jeweils der Farbe der stärksten Partei der letzten Wahl, die Farbe des Punktes der zweitstärksten. Schwarz: CDU, Rot: SPD, Blau: CSU, Grün: Grüne, Violett: Linke

Letzte Landtagswahlergebnisse[Bearbeiten]

Gelistet sind alle Ergebnisse, die 1 % überschreiten (Hürde für staatliche Parteienfinanzierung) sowie alle Ergebnisse von Parteien, die im Bundesdurchschnitt oder in mindestens vier Ländern 1 % erreichten. Im Parlament vertretene Parteien bzw. Wählergruppen sind grau unterlegt.

Land
Wahl
CDU/ CSU1 SPD Grüne Linke FDP Piraten Freie
Wähler
NPD AfD Weitere Parteien
Baden-WürttembergBaden-Württemberg Baden-Württemberg 27.03.2011 39,0 % 23,1 % 24,2 % 02,8 % 5,3 % 2,1 % 1,0 % REP 1,1 %
BayernBayern Bayern 15.09.2013 CSU 47,7 % 20,6 % 08,6 % 02,1 % 3,3 % 2,0 % 9,0 % 0,6 % BP 2,1 %, ÖDP 2,0 %
BerlinBerlin Berlin 18.09.2011 23,3 % 28,3 % 17,6 % 11,7 % 1,8 % 8,9 % 2,1 % Tierschutzp. 1,5 %, pro Dt. 1,2 %
BrandenburgBrandenburg Brandenburg 14.09.2014 23,0 % 31,9 % 06,2 % 18,6 % 1,5 % 1,5 % 2,2 % 12,2 % BVB/FW 2,7 %
BremenBremen Bremen 22.05.2011 20,3 % 38,6 % 22,5 % 05,6 % 2,4 % 1,9 % 1,6 % BIW 3,7 %
HamburgHamburg Hamburg 20.02.2011 21,9 % 48,4 % 11,2 % 06,4 % 6,7 % 2,1 % 0,7 % 0,9 %
HessenHessen Hessen 22.09.2013 38,3 % 30,7 % 11,1 % 05,2 % 5,0 % 1,9 % 1,2 % 1,1 % 04,1%
Mecklenburg-VorpommernMecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern 04.09.2011 23,0 % 35,6 % 08,7 % 18,4 % 2,8 % 1,9 % 1,1 % 6,0 % FAMILIE 1,5 %
NiedersachsenNiedersachsen Niedersachsen 20.01.2013 36,0 % 32,6 % 13,7 % 03,1 % 9,9 % 2,1 % 1,1 % 0,8 %
Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen 13.05.2012 26,3 % 39,1 % 11,3 % 02,5 % 8,6 % 7,8 % 0,2 % 0,5 % pro NRW 1,5 %
Rheinland-PfalzRheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz 27.03.2011 35,2 % 35,7 % 15,4 % 03,0 % 4,2 % 1,6 % 2,3 % 1,1 %
SaarlandSaarland Saarland 25.03.2012 35,2 % 30,6 % 05,0 % 16,1 % 1,2 % 7,4 % 0,9 % 1,2 % FAMILIE 1,7 %
SachsenSachsen Sachsen 31.08.2014 39,4 % 12,4 % 05,7 % 18,9 % 3,8 % 1,1 % 1,6 % 4,9 % 09,7 % Tierschutzp. 1,1 %
Sachsen-AnhaltSachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt 20.03.2011 32,5 % 21,5 % 07,1 % 23,7 % 3,8 % 1,4 % 2,8 % 4,6 % Tierschutzp. 1,6 %
Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein Schleswig-Holstein 06.05.2012 30,8 % 30,4 % 13,2 % 02,2 % 8,2 % 8,2 % 0,6 % 0,7 % SSW 4,6 %
ThüringenThüringen Thüringen 14.09.2014 33,5 % 12,4 % 05,7 % 28,2 % 2,5 % 1,0 % 1,7 % 3,6 % 10,6 %
Summe2 34,7 %1 29,2 % 12,7 % 6,1 % 5,6 % 3,7 % 2,1 % 1,3 % 1,4 % 3,2 %
1 in Bayern CSU, sonst CDU; Summe CDU 27,0 %, CSU 7,7 %
2 Summe der Wählerstimmen; Stand 6. Oktober 2014; bei Zwei-Stimmen-System wurde die Landes- bzw. Zweitstimme der Wählers gezählt; in Bayern werden beide Stimmen für die proportionale Sitzverteilung zusammengezählt, die Summe wurde durch zwei geteilt; in Bremen und Hamburg hat jeder Wähler fünf Stimmen für die Landesliste, hier wurde die Zahl der gültigen Wahlzettel proportional nach der Anzahl der Stimmen aufgeteilt.[2]

Wahltermine[Bearbeiten]

Die Wahltermine werden vom Landtag oder vom Landesinnenministerium festgelegt. Dafür gibt es bei regulären Neuwahlen ein vorgegebenes Zeitfenster. Für „vorgezogene Neuwahlen“ wird ein Beschluss des Landtages, des Landtagspräsidenten oder des Ministerpräsidenten auf Auflösung des Landtages bzw. vorzeitige Beendigung der Wahlperiode benötigt. Gewählt wird regelmäßig an einem Sonntag; häufig sehen die Wahlgesetze auch allgemeine Feiertage als Möglichkeit vor.

Kritik an Wahlterminen[Bearbeiten]

Vereinzelt wird Kritik an der Anzahl der Wahltermine in Deutschland und der Dauer der Wahlperioden laut, da der Bundesrat in einem hohen Maß auch an der Gestaltung der Bundespolitik beteiligt ist. Häufige Wahlen führen in den Augen der Kritiker zu einem Dauerwahlkampf, der die Politik lahmlege. Als Lösung wurde häufig gefordert, die Wahlperioden zu verlängern. Inzwischen gibt es in allen Flächenländern und den Stadtstaaten Berlin und Hamburg eine fünfjährige Wahlperiode. Lediglich im Stadtstaat Bremen wird alle vier Jahre gewählt. Ein anderer Vorschlag ist die Gleichtaktung der Wahltermine aller deutschen Länder mit außerplanmäßigen Wahlterminen nur bei Koalitionsbrüchen. Dies würde zu verkürzten Wahlperioden in den betroffenen Ländern führen, die nur bis zum nächsten Takt reichen würden. Dazu müsste der verfassungsmäßige Status der Länder geändert werden. Man spricht hier von der horizontal simultanen Variante der Wahlterminierung innerhalb eines Mehrebenensystems, während derzeitig auf beiden Ebenen konsekutiv gewählt wird.

Derzeit wird in folgenden Ländern zumindest annähernd gleichzeitig gewählt:

  • Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt (März der durch fünf mit Rest eins teilbaren Jahre: 2006, 2011, …)
  • Berlin und Mecklenburg-Vorpommern (September der durch fünf mit Rest eins teilbaren Jahre: 2006, 2011, …)
  • Brandenburg, Sachsen und Thüringen (August bzw. September der durch fünf mit Rest vier teilbaren Jahre: 2009, 2014, …)
  • Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein (Frühjahr der durch fünf mit Rest zwei teilbaren Jahre: 2012, 2017, ...)
  • Bayern und Hessen (September der durch fünf mit Rest drei teilbaren Jahre: 2008, 2013, ...)

Statistiken deutscher Landesparlamente[Bearbeiten]

Aktuelle Sitzverteilungen[Bearbeiten]

Folgende Übersicht listet die Anzahl der Abgeordneten pro Fraktion auf. Bei fraktionslosen Abgeordneten ist in Klammern die Parteizugehörigkeit angegeben.

Land Mitglieder Sitze (abs.
Mehrheit)
Reg.-
koalition
SPD CDU Grüne Linke CSU FDP Piraten AfD Andere nächste
Wahl
Baden-WürttembergBaden-Württemberg Baden-Württemberg Mitglieder 138 0(70) 071 35 60 36 07 2016
BayernBayern Bayern Mitglieder 180 0(91) 101 42 18 101 FW 19 2018
BerlinBerlin Berlin Mitglieder 149 0(75) 085 47 38 29 19 15 F'los0(CDU) 2016
BrandenburgBrandenburg Brandenburg Mitglieder 088 0(45) 047 30 21 06 17 10 BVB/FW 3
F'los0(AfD)
2019
BremenBremen Bremen Mitglieder 083 0(42) 056 35 20 21 05 BIW 2 2015
HamburgHamburg Hamburg Mitglieder 121 0(61) 062 62 28 14 08 09 2015
HessenHessen Hessen Mitglieder 110 0(56) 061 37 47 14 06 06 2018
Mecklenburg-VorpommernMecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern Mitglieder 071 0(36) 045 27 18 07 14 NPD 5 2016
NiedersachsenNiedersachsen Niedersachsen Mitglieder 137 0(69) 069 49 54 20 14 2018
Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen Mitglieder 237 (119) 128 99 67 29 22 19 P'los 1 2017
Rheinland-PfalzRheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz Mitglieder 101 0(51) 060 42 41 18 2016
SaarlandSaarland Saarland Mitglieder 051 0(26) 037 18 19 02 08 04 2017
SachsenSachsen Sachsen Mitglieder 126 0(64) 077 18 59 08 27 14 2019
Sachsen-AnhaltSachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt Mitglieder 105 0(53) 068 26 42 09 28 2016
Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein Schleswig-Holstein Mitglieder 069 0(35) 035 22 22 10 06 06 SSW 3 2017
ThüringenThüringen Thüringen Mitglieder 091 0(46) 46 12 34 06 28 11 2019
SPD CDU Grüne Linke CSU FDP Piraten AfD Andere
Gesamt 1857 Sitze 601 570 247 160 101 64 44 35 35
Anteil in %** 100,0% 32,4 30,7 13,3 8,6 5,4 3,4 2,4 1,9 1,9
Regierende Parteien sind fett geschrieben. Geschäftsführende Regierungsparteien sind kursiv geschrieben.
% Prozentangaben sind gerundet, daher können Rundungsfehler entstehen.

Frauenanteil[Bearbeiten]

Anteil der weiblichen Landtagsabgeordneten in den einzelnen Landesparlamenten:

Frauenanteil an den Mandaten in den
Landesparlamenten 2008
(Durchschnitt: 32 %)

Legende:

  • unter 27 %
  • 27 bis unter 30 %
  • 30 bis unter 33 %
  • 33 bis unter 36 %
  • ab 36 %
Land Stand Anteil siehe auch:
Abschnitt im Hauptartikel des Parlaments
Baden-WürttembergBaden-Württemberg Baden-Württemberg Mai 2011 (Juli 2006) 18,1 %[3] (23,7 %)
BayernBayern Bayern Juni 2009 (21. September 2003) 31,0 % (26,7 %) Frauenanteil im Bayerischen Landtag
BerlinBerlin Berlin Mai 2012 33,6 %[4]
BrandenburgBrandenburg Brandenburg November 2009 (26. Januar 2006) 39,8 % (43,0 %) Frauenanteil im Landtag Brandenburg
BremenBremen Bremen Mai 2011 41,0[5] %
HamburgHamburg Hamburg März 2011 (Mai 2010) 38,8 % (33,9 %)[6]
HessenHessen Hessen 12. Mai 2010 26,3 %
Mecklenburg-VorpommernMecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern Mai 2012 28,2 %[7] Frauenanteil im Landtag Mecklenburg-Vorpommern
NiedersachsenNiedersachsen Niedersachsen 20. Januar 2013 (Mai 2012) 29,2 %[8] (34,4 %)[9]
Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen Juni 2012 29,5 %[10] Frauenanteil im Landtag Nordrhein-Westfalen
Rheinland-PfalzRheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz 24. Mai 2012 39,6 %[11]
SaarlandSaarland Saarland Mai 2012 39,2 %
SachsenSachsen Sachsen Dezember 2010 (Januar 2003) 30,3 % (35 %)
Sachsen-AnhaltSachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt Mai 2012 32,4 %
Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein Schleswig-Holstein ab Juni 2012 31,9 %
ThüringenThüringen Thüringen 2011 (Januar 2003) 38,6 %[12] (34,1 %)

Literatur[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikinews: Deutsche Landtagswahl – in den Nachrichten

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. [1]
  2. siehe: Deutscher Bundestag Summe der Wählerstimmen der Länder (Wählerstimmenkonto) in Festsetzung der staatlichen Mittel für das Jahr 2011 (PDF; 132 kB); siehe auch Quelle: Komplette Liste der Wählerstimmen bei Landtagswahlen in Deutschland
  3. Vorabauflage Geschlechts- und Altersstruktur der Abgeordnete des 15. Landtag Baden-Württemberg (pdf; 5 kB), Webpräsenz des Landtags Baden-Württemberg
  4. Die 149 Politiker im 17. Berliner Abgeordnetenhaus, Berliner Morgenpost
  5. Statistik zur 18. Legislaturperiode, Webpräsenz der Bremischen Bürgerschaft
  6. hamburgische-buergerschaft.de: Infothek: Zusammensetzung des Parlaments nach weiblichen und männlichen Abgeordneten. Abgerufen am 29. März 2011.
  7. Handbuch: Der Landtag Mecklenburg-Vorpommern, 6. Wahlperiode 2011–2016 (PDF; 2,4 MB), 3. Auflage Mai 2012, S. 129.
  8. landtag-niedersachsen.de: Wahlergebnis und Sitzverteilung der 17. Wahlperiode: Sitzverteilung, Frauenanteil, Altersgliederung (PDF; 79 kB) Abgerufen am 26. Januar 2013.
  9. landtag-niedersachsen.de: Statistik (16. Wahlperiode) Abgerufen am 26. Januar 2013.
  10. landtag.nrw.de
  11. landtag.rlp.de
  12. landtag.thueringen.de: 100 Jahre Internationaler Frauentag. Abgerufen am 31. März 2011.