Calciumascorbat

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Strukturformel
Strukturformel von Calciumascorbat
Allgemeines
Name Calciumascorbat
Andere Namen
  • Calciumdiascorbat
  • Calcium (2R)-2-[(1S)-1,2-dihydroxyethyl]-4-hydroxy-5-oxo-2H-furan-3-olat
  • E 302
Summenformel C12H14CaO12
CAS-Nummer
  • 5743-27-1
  • 5743-28-2 (Dihydrat)
PubChem 21967
Eigenschaften
Molare Masse 390,31 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]

Dihydrat

keine GHS-Piktogramme
H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze [1]
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Calciumascorbat (auch als Calcium-L-Ascorbat bezeichnet) ist das Calciumsalz der Ascorbinsäure.

Darstellung[Bearbeiten]

Industriell wird Calciumascorbat aus Ascorbinsäure synthetisiert, welche durch die Reichstein-Synthese oder möglicherweise unter Einsatz gentechnisch veränderter Organismen gewonnen wird.[2]

Verwendung[Bearbeiten]

Calciumascorbat findet als Antioxidationsmittel, Mehlbehandlungsmittel und als Farbstabilisator Verwendung. Es wird eingesetzt, um die Braunfärbung von frisch geschnittenem Obst zu verhindern, bei Fleisch wird es in Kombination mit Nitritpökelsalz verwendet, um die Rotfärbung des Fleisches zu erhalten. Es wird oft in Obst- und Gemüsekonserven, Fruchtsäften und -nektaren, Konfitüre, Gelee, Marmelade, Fleisch- und Wurstwaren sowie in Brot, Backmischungen, Bier und Wein beigefügt.

Es ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 302 ohne Höchstmengenbeschränkung für alle Lebensmittel allgemein zugelassen. Vergleichbare Zulassungen hat es auch in den USA[3] sowie in Australien und Neuseeland.[4]

Es wird häufig auch verwendet, um den Vitamin-C-Gehalt zu erhöhen. Wenn dies der einzige Grund ist, warum Calciumascorbat verwendet wird, darf man es als Vitamin C deklarieren, andernfalls erfolgt die Bezeichnung als „E 302“ oder „Calciumascorbat“.

Sicherheitshinweise[Bearbeiten]

In sehr hohen Dosen kann Calciumascorbat die Bildung von Blasen- und Nierensteinen begünstigen.[5]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Datenblatt Calcium L-ascorbate dihydrate, 99 % bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 20. Dezember 2011 (PDF).
  2. transGEN Datenbank: Vitamin C (Ascorbinsäure)
  3. US Food and Drug Administration: Listing of Food Additives Status Part I. Abgerufen am 27. Oktober 2011.
  4. Australia New Zealand Food Standards CodeStandard 1.2.4 - Labelling of ingredients. Abgerufen am 27. Oktober 2011.
  5. Calciumascorbat bei zusatzstoffe-online.de