Pfirsichblättrige Glockenblume
| Pfirsichblättrige Glockenblume | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Pfirsichblättrige Glockenblume |
||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
|
||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Campanula persicifolia | ||||||||||||
| L. |
Die Pfirsichblättrige Glockenblume (Campanula persicifolia) gehört zur Gattung der Glockenblumen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Beschreibung
Die mehrjährige krautige Pflanze wird 30 bis 80 cm hoch. Die Pflanze ist (fast) kahl. Die Laubblätter sind derb, oberseits dunkelgrün, Grundblätter und untere Stängelblätter meist verkehrt-eilanzettlich, in den Laubblattstiel verschmälert. Die mittleren und oberen Stängelblätter sind lineal-lanzettlich bis linealisch und sitzend.
Der Blütenstand ist eine Traube. Die Traube ist meist drei- bis achtblütig (selten ist der Blütenstand verzweigt und dann bis zu 15-blütig). Die Krone ist 2,5 bis 5 cm lang, breit-glockig und ist (lila)blau oder weiß. Die Kelchzipfel sind schmal-dreieckig und am Grund etwa 2 bis 3 mm breit. Wärmeliebend. Blütezeit ist von Juni bis August.
[Bearbeiten] Vorkommen
Frische bis trockene Edellaubwälder, Waldsäume, Wildtäler, Frischwiesen, Magerrasen, collin bis untermontan. In Österreich häufig bis zerstreut in allen Bundesländern; variabel - in Kärnten manchmal dicht weißlich behaart (C. p. var. eriocarpa). In Deutschland kommt sie zerstreut vor, im Nordwesten fehlt sie ganz.
[Bearbeiten] Literatur
- Manfred A. Fischer: Exkursionsflora von Österreich. Stuttgart 1994, ISBN 3-8001-3461-6
- Schmeil-Fitschen: Flora von Deutschland und angrenzender Länder. 89. Aufl., Heidelberg 1993, ISBN 3-494-01210-5

