Caquelon

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Caquelon

So viele verschiedene Arten von Fondues es gibt, so viele unterschiedliche Fonduepfannen oder Caquelons gibt es auch. Ein Käsefondue, ein Fettfondue und ein Schokoladenfondue unterscheiden sich nicht nur anhand der Zutaten, sondern auch darin, welches Küchenzubehör man benötigt. In der Regel besteht eine Fonduepfanne aus Steingut, Keramik, Gusseisen oder Porzellan.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Das Caquelon: Fonduepfanne für Käsefondue

Das Caquelon (kakə'lõː, franz.), oft auch salopp Gagglon oder Gagglo geschrieben, ist ein Topf zur Zubereitung von Käsefondue. Der Begriff stammt aus dem Französischen und ist vor allem in der Schweiz verbreitet. Ein Caquelon besteht am besten aus Keramik. Dieses Material leitet die Hitze nur sehr langsam ins Innere des Topfes weiter, wodurch der Käse langsam geschmolzen wird. Typischerweise ist das Caquelon rund und besitzt einen längeren Stil, mit dem man den Topf einfach vom Herd und vom Rechaud heben kann. Der Boden eines Caquelons muss eine gewisse Mindestdicke aufweisen, damit der geschmolzene Käse nicht anbrennt, wenn das Fondue am Tisch auf dem Rechaud weiter erhitzt wird. Wohl bildet sich aber dabei eine verkrustete Ablagerung, die sogenannte Grossmutter bzw. La Religieuse. Diese darf erst ganz zum Schluss abgelöst werden, da sonst die Gefahr besteht, dass das Fondue trotz des dicken Bodens anbrennt. Am einfachsten kann man die Fonduepfanne von den Käserückständen reinigen, wenn man ein wenig Backpulver mit etwas Wasser in das Caquelon füllt und auf dem Herd kurz erwärmt.[1]

[Bearbeiten] Fonduepfanne für Fettfondues

Fett- oder Brühefondues werden mit heißem Fett oder eben Brühe zubereitet. Anders als der Käse eines Käsefondues muss das Fett nicht nur warm gehalten werden, sondern siedend heiß sein. Entsprechend muss eine Fonduepfanne für ein Fettfondue sehr hitzebeständig sein. Am besten sind Töpfe aus Gusseisen, Stahl-Keramik (Silergan) oder Edelstahl geeignet. Das Material leitet die Hitze sehr gut und sorgt dafür, dass das Fett schnell erhitzt werden kann.[2]

[Bearbeiten] Fonduepfanne für Schokoladenfondues

Schokolade sollte genau wie Käse langsam schmelzen und nicht zu stark erhitzt werden. Die ideale Fonduepfanne für Schokoladenfondues besteht daher ebenfalls aus Keramik.

[Bearbeiten] Geschichte der Fonduepfanne

Das klassische Käsefondue ist in der Schweiz bereits seit dem Altertum bekannt. Ursprünglich war es eine einfache Mahlzeit aus Essensresten. An Popularität gewann es im Laufe der 1950er Jahre – ab den 1960er Jahren gab es im Fachhandel dann auch das entsprechende Zubehör zu erwerben. Schon die ersten Fonduepfannen bestanden aus Gusseisen, Emaille oder Keramik und waren auf der Innenseite kratzfest beschichtet.[3]

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://www.blick.ch/life/so-blitzt-ihre-fonduepfanne-id39068.html
  2. http://www.kochform.de/Fondue_Essen_in_geselliger_Runde.htm
  3. http://www.fondue.ch/page_1202131950297.html
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