Carsten Germis

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Carsten Germis (* 20. April 1959 in Hannover) ist ein deutscher Journalist.

Germis legte 1978 das Abitur ab. Er absolvierte ein Redaktionsvolontariat bei der Goslarschen Zeitung und studierte von 1982 bis 1986 Politik- und der Verwaltungswissenschaften an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und der Universität Hamburg. Er war politischer Korrespondent des Deutschen Depeschendienstes in Bonn und Hamburg, Politikredakteur bei den Lübecker Nachrichten und nach der Wende Redakteur der Märkischen Oderzeitung sowie für das Sozialministerium in Mecklenburg-Vorpommern tätig. 1991 wechselte er zum Tagesspiegel, für den er unter anderem als stellvertretender Leiter des Nachrichtenressorts tätig war, ab 1997 gehörte er der Parlamentsredaktion an. Vom 1. Januar 2001 an arbeitete er für Die Welt als stellvertretender Leiter der Parlamentsredaktion. Im November 2001 wurde er Berliner Korrespondent der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.

Während des Tōhoku-Erdbebens 2011 berichtete er als Korrespondent der Zeitung aus Japan, verließ das Land anschließend und setzte die Berichterstattung zeitweilig aus Südkorea fort.[1] Auch nach dem Erdbeben berichtete er weiter aus dem Katastrophengebiet.[2]

Werke[Bearbeiten]

  • Parlamentarische Untersuchungsausschüsse und politischer Skandal. Dargestellt am Beispiel des Deutschen Bundestages. Haag und Herchen. Frankfurt am Main 1988 ISBN 3-89228-271-4[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vor drei Tagen der letzte Kontakt, Telefoninterview vom 16. März 2011
  2. Japans Fischer suchen Wege aus dem Unglück in: FAZ vom 19. Dezember 2011, Seite 13
  3. Eintrag in der Deutschen Nationalbibliothek