Christoph Arnold (Astronom)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Christoph Arnold

Christoph Arnold (* 17. Dezember 1650 in Sommerfeld bei Leipzig; † 15. April 1695 ebenda) war ein deutscher Astronom.

Christoph Arnold wurde als ältester Sohn des Bauern und Richters Hans Arnold (1620–1685) aus Sommerfeld und seiner Ehefrau Sabine geb. Hainmann (1621–1675) aus Albrechtshain. Er nahm früh Unterricht in Astronomie bei Professor Gottfried Kirch. Auf seinem Wohnhaus errichtete er eine kleine Sternwarte. Arnold entdeckte am 15. August 1682 einen Kometen, was wahrscheinlich der Grund für seine späteren intensiven Forschungen über Kometen war, wobei er 1686 nochmals auf einen Kometen aufmerksam machte. Auch über den Merkurdurchgang vor der Sonnenscheibe am 31. Oktober 1690 stellte er Beobachtungen auf.

Am 15. Mai 1683 heiratete er Anna Straube aus Sommerfeld. Sie hatten fünf Kinder.

Für seine Verdienste erhielt Arnold eine Anerkennung der Wissenschaft. Ein Krater in der Nähe des Nordpols des Mondes sowie eine Grundschule in Engelsdorf, in der Nähe seines Geburtsortes, tragen seinen Namen. Im Jahre 2012 wurde der am 18. Januar 1999 in der Volkssternwarte Drebach (Erzgebirge) entdeckte Planetoid 1999 BW3 nach Christoph Arnold benannt. Er trägt jetzt die offizielle Bezeichnung (121016) ChristophArnold[1] und bewegt sich zwischen den Planeten Mars und Jupiter um die Sonne.

Literatur[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Daten beim JPL

Weblinks[Bearbeiten]