Congregation of Mary Immaculate Queen

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Congregation of Mary Immaculate Queen (CMRI - lat.: Congregatio Mariae Reginae Immaculatae, Kongregation der Unbefleckten Jungfrau - Maria Königin) ist ein sedisvakantistische katholischen Ordensgemeinschaft, die der Förderung die Botschaft der Muttergottes von Fátima und der Verehrung der Jungfrau Maria nach den Lehren des heiligen Louis-Marie Grignion de Montfort gewidmet ist, den sie als ihren geistigen Gründer ansieht. [1] Früher hat sich die Kongregation auch als Fatima Crusaders und Oblaten der Unbefleckten Jungfrau Maria - Königin des Universums genannt.

Geschichte[Bearbeiten]

Francis Schuckardt[Bearbeiten]

Die Kongregation wurde 1967 in Coeur d'Alene, Idaho, von Francis Schuckardt mit Hilfe von Denis Chicoine gegründet. Im Jahr 1969 fand die kirchliche Gründung mit Zustimmung des Bischofs der Diözese Boise, Sylvester Treinen, statt, wobei Schuckardt die Gruppe als Ordensgemeinschaft von Schwestern und Brüdern konzipierte.

Mit der Umsetzung der Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils kamen Schuckhardt und die Kongregation zu dem Schluss, dass Paul VI. kein gültiger Papst sei, weswegen sie die Sakramente von Priestern bekamen, die ihre theologische Position teilten. In den frühen 1970er Jahren wurde Schuckhardt zum Priester geweiht und später auch zum Bischof geweiht, beides von Bischof Daniel F. Brown, einem Bischof der Alt-Römisch-Katholischen Kirche, der offenbar zu Schuckhardts Version des Katholizismus konvertierte.

In den späten 1970er Jahren erwarb die CMRI das ehemalige Jesuiten-Scholastikat auf dem Mount Saint Michael in Spokane, Washington, das zum Zentrum der Gemeinde wurde.

Im Jahre 1984 wurde Schuckardt von Chicoine öffentlich des Drogenmissbrauchs, der Unmoral und persönlicher sowie finanzieller und organisatorischer Misswirtschaft beschuldigt, was auch Schlagzeilen in der säkularen Presse machte. Im Juni 1984 verdrängte Chicoine, mit der Unterstützung der Mehrheit der Gemeinde sowie der Geistlichen Schuckardt.

Post-Schuckardt-Ära[Bearbeiten]

Im Herbst 1984 suchten die Priester einen Bischof, der für die Kongregation Priester weiht und fand ihn in Bischof George Musey von Galveston, Texas, dessen bischöflicher Weihelinie auf Erzbischof Pierre Martin Ngo Dinh Thuc zurückverfolgt werden kann. Am 23. April 1985 erklärten drei der vier verbliebenen Priester "öffentlich und formell" eine "Abschwörung von ihren Fehlern und legten ein Glaubensbekenntnis ad cautelam" vor Bischof Musey ab. Bischof Musey nahm danach erneute Weihen sub conditionem vor, obwohl er öffentlich erklärte, er habe persönlich keine Zweifel an der Gültigkeit ihrer früheren Weihen.

Im Jahr 1986 hielt die CMRI ihr erstes Generalkapitel und errichtete dabei formelle Regeln und Konstitutionen. Im gleichen Jahr wurde die Regel von Bischof Robert F. McKenna, OP, dessen bischöflicher Linie ebenfalls auf Erzbischof Thuc zurückgeht, genehmigt.

Im Jahr 1989 wurde Pater Mark Pivarunas zum Generaloberen der Kongregation gewählt. 1991 wurde er von Bischof Moises Carmona, aus der Weihehlinie von Erzbischof Thuc zum Bischof geweiht.

Derzeit fungiert er als Generaloberer. Vor seinem Tod versuchten Bischof Schuckardt und seine Anhänger in einem Streit Pivarunas zu verdrängen, da Schuckardt sein Amt als Generaloberer der Kongregation nie offiziell niedergelegt hatte. Schuckardt exkommunizierte Pivarunas und behauptete, Pivarunas habe sich nach dem alten Kirchenrecht selbst disqualifiziert.

Heutige Lage[Bearbeiten]

Die Kongregation versorgt 29 Kirchen und Kapellen in den Vereinigten Staaten, Kanada, Australien und Neuseeland. Sie verfügt über ein Priesterseminar, das Mater Dei Seminary, in Omaha, Nebraska, während die Schwestern ihr Mutterhaus in Spokane, Washington (Mount Saint Michaels Mission) haben. Die CMRI ist in Mittel- und Südamerika sowie in Europa, mit Zentren auf den britischen Inseln, Mitteleuropa und Russland, verbreitet.

Verbindungen nach Deutschland[Bearbeiten]

In Deutschland arbeitet der Arbeitskreis katholischer Glaube [2] mit der CMRI eng zusammen. [3] Die deutschen Priester des Arbeitskreises betreuen die Gemeinde von Oswald Baker in Ely, früher Downham Market, und die Messzentren in Basel sowie in Tschechien. Offiziell werden diese Ort als CMRI-Messzentren geführt. [4] Überdies studiert der deutsche Priesternachwuchs im Seminar von Pivarunas. Bischof Pivarunas hat auch den letzten deutschen Neupriester geweiht. [5]

Generalobere[Bearbeiten]

  • Francis K. Schuckardt (1967–1984)
  • Denis P. Chicoine (1984–1989)
  • Mark Pivarunas (1989–1991)
  • Casimir M. Puskorius (1991–1995)
  • Mark Pivarunas (seit 1995)

Einzelbelege[Bearbeiten]

  1. Vgl. zum gesamten Artikel mit Ausnahme der deutschen Bezüge den Artikel in der englischen Wikipedia.
  2. Vgl. http://www.arbeitskreis-katholischer-glaube.com/
  3. Vgl. http://www.arbeitskreis-katholischer-glaube.com/texte/uebersicht/katholische_bischoefe.htm
  4. Vgl. http://www.cmri.org/latin-mass-directory/traditional-latin-mass-locations-5.shtml#GERMANY
  5. Vgl. Jochen Schmitt: Hart im Inhalt, moderat im Ton, Junge Freiheit, 14. Juli 2006.

siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]