Junge Freiheit
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Die Junge Freiheit ist eine deutsche Wochenzeitung für Politik und Kultur. Sie versteht sich als unabhängiges, konservatives Medium. Einige Politikwissenschaftler ordnen sie als Sprachrohr der „Neuen Rechten“ mit einer „Scharnier-“ oder „Brückenkopf“-Funktion zwischen demokratischem Konservatismus und Rechtsextremismus ein.
Die Verfassungsschutzbehörden einiger Bundesländer führten die Zeitung bis 2005 in der Rubrik Rechtsextremismus. Das Bundesverfassungsgericht untersagte dies am 25. Mai 2005, da keine ausreichenden Anhaltspunkte für diese Einordnung vorlägen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Chefredakteur Dieter Stein gründete die Junge Freiheit (JF) im Mai 1986 in Freiburg im Breisgau ursprünglich als Organ für die Jugendorganisation der von Franz Handlos gegründeten Freiheitlichen Volkspartei. Sie erschien seit 1986 zunächst alle zwei Monate als parteilose Schüler- und Studentenzeitung mit einer Auflage von 400 Stück. 1990 gründeten zehn Hauptautoren der Zeitung die Junge Freiheit Verlag GmbH.
In einigen Universitätsstädten wurden durch Verteilung kostenloser Exemplare neue Leser angeworben, die nach Aussage der JF innerhalb von zwei Jahren bis zu 50 JF-Leserkreise mit insgesamt rund tausend Teilnehmern bildeten. Anfang 1992 sprach Dieter Stein diesbezüglich von „Aktivitäten im nationalkonservativen vorpolitischen Raum“; der damalige Redakteur Hans-Ulrich Kopp beschrieb diese Kreise wie folgt:[2]
„Erfreulich ist auch, dass parteipolitische Differenzen hier keinerlei Bedeutung haben und die von totalitären Parteistrategen gewünschte scharfe Abgrenzung zwischen CDU-Mitgliedern und Angehörigen rechtsgerichteter Gruppierungen nur mit einem Lächeln quittiert wird.“
1996 distanzierte sich die Redaktion von ihren Leserkreisen und erklärte eine Zusammenarbeit mit diesen für beendet.
1993 beschlossen die Verlagsgründer den Ausbau zur Wochenzeitung und die Gründung einer Kommanditgesellschaft, an der die Leser Anteilsscheine erwerben konnten. Seit dem 21. Januar 1994 erscheint das Blatt als Wochenzeitung mit 20 bis 28 Seiten. Im 2. Quartal 2009 erreichte es eine verkaufte Auflage von rund 17.000 Exemplaren, wovon 12 546 an Abonnenten gingen.[1] Nach einem Brandanschlag auf die Druckerei im Jahr 1994, zu dem sich „Revolutionäre Lesbenfrauengruppen und andere revolutionäre Gruppen“ bekannt hatten[3], zog die Redaktion 1995 von Potsdam nach Berlin.[4] Finanziert wird das Blatt neben dem Verkaufs- und Abonnementerlös durch Anzeigen und Spenden. Seit 1996 ist es auch als Online-Ausgabe im Internet zu beziehen. Als die Leipziger Buchmesse die Junge Freiheit wegen befürchteter Proteste gegen deren geplantes Jubiläumsfest von der Teilnahme 2006 ausschließen wollte, fand diese mit einem Aufruf eine Reihe auch prominenter Unterstützer.[5]
Im September 2007 kündigte die Junge Freiheit die Kooperation mit der FPÖ-nahen österreichischen Wochenzeitung Zur Zeit wegen der Zusammenarbeit des Herausgebers Andreas Mölzer mit der NPD.[6]
Bei Kontroversen ob Homosexualität eine Krankheit sei[7] nahm die JF für entsprechend angegriffene Evangelikale Partei ein.[8] Dies kritisierte u.a. der Grünen-Abgeordnete Volker Beck.[9] Der Marburger Seelsorgekongress distanzierte sich.
[Bearbeiten] Selbstverständnis
Die Junge Freiheit sieht sich als „eine der letzten überregionalen, verlagsunabhängigen Zeitungen Deutschlands“, die „wirtschaftliche, politische und publizistische Freiheit“ zu ihren wesentlichen Grundprinzipien zähle. In der Tradition des klassischen Journalismus stehend, leiste man „einen Beitrag zur Vergrößerung der Vielfalt und Lebendigkeit der demokratischen Meinungsbildung“ und verteidige „die Presse- und Meinungsfreiheit gegen wirtschaftliche und politische Einflußnahme“. Man wolle „die große kulturelle und geistige Tradition der deutschen Nation in Ehren“ halten und so „die politische Emanzipation Deutschlands und Europas und die Bewahrung der Identität und der Freiheit der Völker der Welt“ erreichen.[10]
[Bearbeiten] Aufbau und Themenbereiche
Die Junge Freiheit deckt das für politisch-kulturell orientierte Wochenzeitungen übliche Themenspektrum ab. Die Titelseite kommentiert aktuelle Ereignisse aus Autorensicht. Es folgen die Rubriken Meinung, Im Gespräch, Politik, Wirtschaft & Umwelt, Hintergrund, Kultur, Literatur, Geschichte & Wissen, Forum, Leserforum, Zeitgeist & Medien.
Die Seite „Im Gespräch“ enthält jeweils ein Interview mit einer Person der Zeitgeschichte. Dabei beziehen sich diese Interviews und weitere Artikel der Folgeseiten oft ebenfalls auf Tagesthemen der Titelseite, so dass Kommentare dazu ein großes Gewicht erhalten.
Zu besonderen Ereignissen druckt die Junge Freiheit teils umfangreiche Sonderbeilagen. Zum 60. Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai 2005 dokumentierten Zeitzeugenberichte auf 20 Seiten die verschiedene Wahrnehmung des Ereignisses. Am 20. Juli 2007 erinnerten 28 Seiten an die „Helden der Nation“ (Dieter Stein), die das gescheiterte Attentat vom 20. Juli 1944 durchführten. Artikel und Interviews aus Sonderbeilagen veröffentlicht der Verlag auch in Buchform.
Das online-Archiv enthält sämtliche Artikel ab April 1997.
[Bearbeiten] Interviewpartner
Eine Reihe von Publizisten, Wissenschaftlern und Politikern gaben der Jungen Freiheit ein Interview, darunter Egon Bahr (SPD)[11], Ephraim Kishon, Joseph E. Stiglitz, Joachim Kaiser, Ernst Benda (CDU), Hans Apel (SPD), Hans-Georg Gadamer, Vera Lengsfeld (CDU), Ferdinand von Bismarck[12], Peter Scholl-Latour[13] und Udo Voigt (NPD). 2002 sprach Jamal Karsli in einem Junge-Freiheit-Interview von einer „zionistischen Lobby“ in Deutschland.[14] [15] [16] 2005 nahm Rolf Hochhuth in einem JF-Interview David Irving in Schutz. Er lobte dessen Arbeit als Publizist und erklärte seine Verurteilung wegen Holocaustleugnung als „idiotisch“.[17]
Viele dieser Interviews und Aussagen darin stießen auf öffentliche Kritik. Der Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD), sprach in einem Interview 2005 in der Jungen Freiheit im Blick auf Integration von Ausländern von „Gutmenschen“ und „sozialromantischen Multikultiträumern“. Daraufhin forderten Grüne, Linke und Christdemokraten seinen Rücktritt, worauf er sich öffentlich für seine Aussage entschuldigte.[18] Der Zentralrat der Juden in Deutschland beschloss nach einem Interview von Charlotte Knobloch mit der JF, dass in Zukunft „rechtsgerichtete Medien kein Gesprächspartner“ mehr für ihn seien.[19]
[Bearbeiten] Politische Einordnung
[Bearbeiten] Wissenschaft
Die Bezugnahme auf die Konservative Revolution in einer Abonnentenwerbung der Jungen Freiheit 1992/93, die Auswahl der Themen und Stammautoren zeigt für Wolfgang Gessenharter und Armin Pfahl-Traughber, dass das Blatt an die antidemokratische Strömung gleichen Namens in der Weimarer Republik anknüpfe. Gessenharter führte im Juni 2008 aus, die JF „vermeide“ seit Jahren zwar sämtliche direkten Anklänge an den Rechtsextremismus, pflege jedoch ein zweifelhaftes Verhältnis zu den Menschenrechten. Daher müsse „jeder, der sich mit dieser Zeitung gemein macht, wissen, dass er damit einer gefährlichen Relativierung des Grundgesetzes Vorschub leistet“.[20]
Dagegen bescheinigte Steffen Kailitz 1996 Chefredakteur Dieter Stein und dem damaligen JF-Redakteur Roland Bubik eine demokratische Gesinnung. Uwe Backes erwähnte die Junge Freiheit 2001 im Zusammenhang mit „intellektuellem Rechtsextremismus“[21] und siedelte sie 2003 „in einer Grauzone zwischen rechtsextremer Szene und demokratischer Mehrheitskultur“ an. Er merkte aber auch an, in ihr sei ein „Meinungsspektrum vertreten“, bei dem ihm für eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz die „größten Skrupel“ kämen.[22]
[Bearbeiten] Landes- und Bundesbehörden bis 2005
Vermutete rechtsextreme Tendenzen in einigen JF-Leserkreisen und eine Nähe der Zeitung zur Partei Die Republikaner veranlassten einige Bundesländer, die Zeitung zu beobachten und in ihren Verfassungsschutzberichten zu erwähnen. Nordrhein-Westfalen nahm die JF erstmals in den Landesverfassungsschutzbericht für 1994 auf, da „tatsächliche Anhaltspunkte für den Verdacht rechtsextremistischer Bestrebungen“ existierten. Der Bund erwähnte sie erstmals im Verfassungsschutzbericht für 1995. Baden-Württemberg erwähnte sie seit 1997 in seine Verfassungsschutzberichten, erklärte sie aber erst 2000 offiziell zum Beobachtungsobjekt. Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg hielten die Einordnung der Jungen Freiheit als „Scharnier“ zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus bis 2005 aufrecht. Sie sahen teilweise rechtsextreme Argumentationsmuster bei der Redaktion und ihren Stammautoren. Sie sei ein wichtiges Sprachrohr für die Bemühungen von Neuen Rechten und Rechtsextremisten, im konservativen Lager und unter Intellektuellen Fuß zu fassen. Sie benutze Beiträge und Interviews von Personen aus dem demokratischen Spektrum als Beiwerk und Tarnung, um ihr Image zu verbessern und damit Werbung für sich zu machen. Dagegen fand das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) nur „vereinzelt“ Beiträge von rechtsextremen Autoren in der JF. Der Hamburger Verfassungsschutzpräsident Heino Vahldieck sah Baden-Württembergs und Nordrhein-Westfalens Einordnung der JF 2004 „allein auf weiter Flur“.[23]
Der Verfassungsschutz Bayerns bewertete die gegen die JF erhobenen Vorwürfe 2005 wie folgt:[24]
„Einerseits hat die Junge Freiheit auch bekannten Rechtsextremisten ein Forum geboten. Andererseits ist unübersehbar, dass die Junge Freiheit zum größten Teil keinen extremistischen Inhalt hat. Angesichts der Tatsache, dass als Interviewpartner oder Autoren fast ausschließlich Personen aus dem demokratischen Spektrum fungieren, ist die Junge Freiheit in der Gesamtschau als rechtskonservatives Blatt am rechten Rand des demokratischen Spektrums einzuordnen.“
Auf eine parlamentarische Anfrage der PDS-Gruppe im Deutschen Bundestag äußerte die Bundesregierung 1991, es lägen „keine ausreichenden Anhaltspunkte für Bestrebungen im Sinne der Paragraphen 3, 4 des Bundesverfassungsschutzgesetzes“ vor:[25]
„Eine systematische Auswertung der Zeitschrift durch das Bundesamt für Verfassungsschutz kam deshalb bislang aus rechtlichen Gründen nicht in Betracht.“
1996 stellte die Bundesregierung erneut klar:[26]
„Im Verfassungsschutzbericht 1995 ist die ‚Junge Freiheit‘ nicht als rechtsextremistische Publikation dargestellt [...] „Die Prüfung ist [...] noch nicht abgeschlossen.“
2004 wurde im Verfassungsschutzbericht des Bundes festgestellt, die JF sei „selbst nicht Gegenstand der nachrichtendienstlichen Beobachtung durch das BfV“ (S. 101); gleichwohl wurde sie im Bericht ausführlich behandelt und wie folgt beschrieben (S. 103):
„Bisweilen finden sich in Beiträgen von Redakteuren und Stammautoren gängige rechtsextremistische Argumentationsmuster oder positive Kommentare zu rechtsextremistischen Organisationen, Personen oder Publikationen. Besonderes Augenmerk scheint die JF auf die Relativierung der deutschen Schuld am Zweiten Weltkrieg zu legen.“
[Bearbeiten] JF-Autoren und Unterstützer
Die JF, Vertreter liberaler Medien und renommierte Autoren wehrten sich seit 2001 verstärkt gegen Kritik von Wissenschaft und Behörden. Im Juni 2002 startete die Redaktion unter dem Titel „Appell für die Pressefreiheit“ eine Anzeigenkampagne, um gegen die Auswertung ihrer Artikel durch den nordrhein-westfälischen Verfassungsschutz zu protestieren. Zu den Erstunterzeichnern gehörten Martin Hohmann und Otto von Habsburg. Auch Vertreter anderer Medien, wie zum Beispiel Focus-Chefredakteur Helmut Markwort oder prominente Autoren wie Ephraim Kishon sprechen der Zeitung jede rechtsextreme Tendenz ab. Das gilt auch für Erwin Scheuch und seine Witwe, die Medienwissenschaflerin Ute Scheuch. Letztere spricht 2006 in einer Abhandlung von „Rudeljagden“ auf die JF durch Vertreter eines „totalitären Zeitgeistes von links“.[27] In praktischer Konsequenz sind die Scheuchs auch als JF-Autoren und vor allem -Interviewpartner in Erscheinung getreten.
Günter Rohrmoser sah 2006 eine Tendenz zur „Hetzjagd“ aus dem Geiste einer „gängigen antifaschistischen Sprachregelung“, nach der Differenzierungen kaum vorgenommen und „liberalkonservativ bis ganz rechts“ ineinander übergehen würden. Rohrmoser sah mediale Ausschließungsmechanismen, die auf einer „Uminterpretation des Begriffes von Demokratie“ beruhten.[28] Peter Scholl-Latour, Gastautor der JF, bezeichnete ihre Redakteure und Autoren 2007 als „unabhängige Geister“.[29]
[Bearbeiten] Bundesverfassungsgericht
Hauptartikel: Junge-Freiheit-Urteil
Die JF führte einen jahrelangen Rechtsstreit gegen ihre Einordnung unter die Rubrik Rechtsextremismus durch den Verfassungsschutz von Nordrhein-Westfalen. Eine Verfassungsbeschwerde des ehemaligen Generalbundesanwalts Alexander von Stahl war erfolgreich: Am 24. Mai 2005 hob das Bundesverfassungsgericht die bisherigen Urteile mit Verweis auf die Pressefreiheit auf. Demnach können Texte von Autoren, die im Verdacht verfassungsfeindlicher Bestrebungen stehen, nicht ohne weiteres dem Blatt zugerechnet werden. Seitdem darf die Zeitung nur noch mit Darlegung konkreter Anhaltspunkte für rechtsextreme Gesinnung in Verfassungsschutzberichten erwähnt werden.[30]
Zwar verwies das Bundesverfassungsgericht die Streitsache an das Verwaltungsgericht Düsseldorf zurück, die Streitgegner verzichteten aber am 23. Juni 2006 auf ein erneutes Verfahren.[31] Der Verfassungsschutz von Nordrhein-Westfalen zog eine die JF betreffende Passage aus seinem Jahresbericht für 2005 zurück und erwähnte die Zeitung nur mit Verweis auf den abgeschlossenen Rechtsstreit.[32] Ein ähnlicher Rechtsstreit wegen der Erwähnung der JF in den Jahresberichten des baden-württembergischen Verfassungsschutzes (2000 bis 2004) endete am 7. Juli 2006 ebenfalls durch Vergleich. Auch Baden-Württemberg und der Bund erwähnen die JF in ihren Verfassungsschutzberichten nicht mehr.
Im Juli 2006 bemühte sich Stephan Braun, SPD-Abgeordneter des Landtags von Baden-Württemberg, vergeblich darum, die Wiederaufnahme der JF in den nächsten Jahresbericht des dortigen Landesamtes für Verfassungsschutz zu erwirken.[33]
[Bearbeiten] Gerhard-Löwenthal-Preis
Seit 2004 vergibt die Junge Freiheit den von der Witwe Gerhard Löwenthals gestifteten, mit 5000 Euro dotierten Gerhard-Löwenthal-Preis für Journalisten und einen undotierten Gerhard-Löwenthal-Ehrenpreis für Publizisten. Damit soll „die Erinnerung an das politische und publizistische Vermächtnis Gerhard Löwenthals aufrechterhalten und herausragende Publizistik“ geehrt werden. Den Journalistenpreis erhielten bisher Thorsten Hinz (2004), Stefan Scheil (2005), Thomas Paulwitz (2006), Andreas Krause Landt (2007) [34] und Ellen Kositza (2008). Bis auf Krause Landt waren alle Preisträger zuvor als Autoren für die Junge Freiheit tätig.
Den Ehrenpreis für Publizisten nahmen Herbert Fleissner (2004), Caspar von Schrenck-Notzing (2005), Elisabeth Noelle-Neumann (2006), Wolf Jobst Siedler (2007) und Peter Scholl-Latour (2008) entgegen.
Seit 2007 ist die „Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung“ (FKBF) die Trägerin des Löwenthal-Preises, der in Kooperation mit der JF verliehen wird.[35]
[Bearbeiten] Einzelbelege
- ↑ a b IVW: Die Auflagenliste 3. Quartal 2009 Verbreitung 19.638, Verkauf 17.235, Abonnement 12.735
- ↑ Junge Freiheit 27/1994, S. 4
- ↑ Anschlag auf die Avantgarde (Die Zeit Nr. 51 (1994) vom 16. Dezember 1994); Fahnder enttäuscht. Bei der Razzia in der linken Szene entkamen die „Feierabend-Terroristen" (Focus Nr. 25 (1995) vom 19. Juni 1995); Das große Schweigen im Blätterwald (Junge Freiheit Nr. 50 (2004) vom 3. Dezember 2004)
- ↑ Die Geschichte der Jungen Freiheit
- ↑ Prominente setzen sich für „Junge Freiheit“ ein Netzzeitung vom 7. Februar 2006
- ↑ Junge Freiheit: FPÖ-Abgeordneter Andreas Mölzer kooperiert mit der NPD / Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT beendet Zusammenarbeit mit der Wiener Wochenzeitung „Zur Zeit“, Pressemitteilung, 27. September 2007
- ↑ auf dem Christival 2008 und den Marburger Seelsorgekongress der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge 2009
- ↑ JF: Junge Christen trotzen Anfeindungen; JF: Schwulenverband wettert gegen christlichen Kongreß; Junge Freiheit bewirbt den Aufruf der Unterstützer
- ↑ Volker Beck (20. Mai 2009: Grußwort an die Kritiker des 6. Internationalen Kongresses für Psychotherapie und Seelsorge in Marburg und der dort angebotenen Umpolungsseminare
- ↑ Junge Freiheit: Selbstverständnis
- ↑ Bahr verteidigt umstrittenes Interview Der Tagesspiegel vom 9. November 2004
- ↑ Moritz Schwarz (Junge Freiheit, 2. Juli 2008) „Deutschland driftet nach links“
- ↑ Moritz Schwarz (Junge Freiheit 21/00 19. Mai 2000): „Schleichende Islamisierung“. Peter Scholl-Latour über die Geiselnahme von Jolo, den Bürgerkrieg auf den Philippinen und die drohende Islamisierung
- ↑ Das Karsli-Interview im Wortlaut
- ↑ Reaktionen der Öffentlichkeit auf das Karsli-Interview
- ↑ Kommentar der JF zu den Reaktionen
- ↑ Hagalil: Lob für einen notorischen Holocaustleugner
- ↑ Tagesspiegel, Interview vom 13. Juli 2008: Wer ist Heinz Buschkowsky?
- ↑ Bericht in der Berliner Zeitung vom 30. Oktober 2000
- ↑ Wolfgang Gessenharter (Netz-gegen-Nazis.de, 22. April 2008): Ein Kommentar zur Jungen Freiheit
- ↑ Uwe Backes Gestalt und Bedeutung des intellektuellen Rechtsextremismus in Deutschland, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, B 46, 2001 (PDF)
- ↑ Uwe Backes in Wolfgang Gessenharter: Die neue Rechte - eine Gefahr für die Demokratie? Mit einem Abdruck der Podiumsdiskussion anlässlich der Fachtagung „Neue Rechte“ am 8. Oktober 2003 in Düsseldorf. VS, 2004, S. 230
- ↑ Gespräch mit Hamburgs oberstem Verfassungsschützer Heino Vahldieck Neues Deutschland vom 14. Juni 2004
- ↑ Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Florian Ritter SPD Bayerischer Landtag, Drucksache 15/3832 vom 9. August 2005 (PDF)
- ↑ BT Drucksache 12/1053
- ↑ BT Drucksache 13/5394 vom 7. August 1996
- ↑ Ein Sieg für die Pressefreiheit – aber auch ein Sieg über Rudeljagden?, Naturkonservativ heute, Band 6, 2006
- ↑ Günter Rohrmoser: Konservatives Denken im Kontext der Moderne (2006, S. 35 ff, 70)
- ↑ Der Menschheitsreporter, Jungle World vom 11. April 2007
- ↑ Urteil des BVerfG, 1 BvR 1072/01, vom 25. Mai 2005, Absatz-Nr. 1-92
- ↑ Klageverfahren der 'Jungen Freiheit'
- ↑ Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalen über das Jahr 2005. Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, Abteilung Verfassungsschutz, 2006, S. 79 (PDF)
- ↑ Stellungnahme des Innenministeriums vom 10. August 2006 zum Antrag des Abg. Stephan Braun (SPD), Landtag von Baden-Württemberg, Drucksache 14/128 (PDF)
- ↑ Jörg Plath: Nachschub für die Schrankwand, Der Tagesspiegel, 12. Januar 2007
- ↑ Gerhard-Löwenthal-Preis
[Bearbeiten] Literatur
Junge-Freiheit-Autoren:
- Alexander von Stahl: Kampf um die Pressefreiheit. Chronologie eines Skandals. Die Verfassungsbeschwerde der Wochenzeitung 'Junge Freiheit' wegen Verletzung der Meinungs- und Pressefreiheit durch Verfassungsschutzberichte des Landes NRW. Reihe Dokumentation, Bde. 5-7, Edition JF, Berlin 2003–2004: ISBN 3-929886-15-4, ISBN 3-929886-17-0, ISBN 3-929886-18-9
- Dieter Stein: Phantom „Neue Rechte“ – Die Geschichte eines politischen Begriffs und sein Mißbrauch durch den Verfassungsschutz. Reihe Dokumentation, Band 10, Edition JF, Berlin 2005, ISBN 3-929886-22-7
- Götz Kubitschek: 20 Jahre Junge Freiheit – Idee und Geschichte einer Zeitung. Edition Antaios, Schnellroda 2006, ISBN 3-935063-40-7
Wissenschaftliche Arbeiten:
- Wolfgang Gessenharter: Neue radikale Rechte, intellektuelle Neue Rechte und Rechtsextremismus: Zur theoretischen und empirischen Neuvermessung eines politisch-ideologischen Raumes. In: Wolfgang Gessenharter, Helmut Fröchling (Hrsg.): Rechtsextremismus und Neue Rechte in Deutschland. Neuvermessung eines politisch-ideologischen Raumes? Leske+Bundrich, Opladen 1998
- Stefan Kubon: Die bundesdeutsche Zeitung „Junge Freiheit“ und das Erbe der „Konservativen Revolution“ der Weimarer Republik. Eine Untersuchung zur Erfassung der Kontinuität „konservativ-revolutionärer“ politischer Ideen. (= Spektrum Politikwissenschaft; 35). Ergon, Würzburg 2006, ISBN 3-89913-527-X (zugl. Dissertation, Universität Augsburg 2005)
- Kurt Lenk: Ideengeschichtliche Dispositionen rechtsextremen Denkens. In: Aus Politik und Zeitgeschichte. 48.1998, 9/10, S. 13-19.
- Michael Minkenberg: Die Neue Radikale Rechte im Vergleich: USA, Frankreich, Deutschland. Westdeutscher Verlag, Opladen 1998, ISBN 3-531-13227-X
- Thomas Pfeiffer: Junge Freiheit. Das professionelle Scharnierorgan. In: Medien einer neuen sozialen Bewegung von rechts. Dissertation, Ruhr-Universität Bochum 2000, S. 177-219; Auch in: ders.: Für Volk und Vaterland. Das Mediennetz der Rechten – Presse, Musik, Internet. Aufbau, Berlin 2002, ISBN 3-7466-7037-3, S. 105-144
- Klaus Kornexl: Das Weltbild der Intellektuellen Rechten in der Bundesrepublik Deutschland – Dargestellt am Beispiel der Wochenzeitschrift JUNGE FREIHEIT. Herbert Utz Verlag, München 2008, ISBN 3-8316-0761-3
Sonstige Arbeiten:
- Stephan Braun, Ute Vogt (Hrsg.): Die Wochenzeitung „Junge Freiheit“ – Kritische Analysen zu Programmatik, Inhalten, Autoren und Kunden. VS, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-531-15421-3
- Helmut Kellershohn (Hrsg.): Das Plagiat. Der Völkische Nationalismus der Jungen Freiheit. DISS, Duisburg 1994, ISBN 3-927388-44-0
- Martin Dietzsch, Siegfried Jäger, Helmut Kellershohn, Alfred Schobert: Nation statt Demokratie – Sein und Design der »Jungen Freiheit«. Edition DISS, Band 4, Duisburg 2003, ISBN 3-89771-733-6 (Auszug: Wenn die ‚Junge Freiheit’ das Gespräch sucht...)
- Felix Krebs: Mit der Konservativen Revolution die kulturelle Hegemonie erorbern. Das Zeitungsprojekt Junge Freiheit. In: Jean Cremet, Felix Krebs, Andreas Speit: Jenseits des Nationalismus. Ideologische Grenzgänger der „Neuen Rechten“ – Ein Zwischenbericht. Unrast, Münster 1999, ISBN 3-928300-94-6, S. 53-89
- Alexander Ruoff: Verbiegen, verdrängen, beschweigen. Die Nationalgeschichte der „Jungen Freiheit“. Auschwitz im Diskurs des völkischen Nationalismus. Unrast, Münster 2001, ISBN 3-89771-406-X
- Regina Wamper: Das Kreuz mit der Nation. Christlicher Antisemitismus in der Jungen Freiheit. Unrast, Münster 2008, ISBN 978-3-89771-747-3
[Bearbeiten] Weblinks
Kritik
- Anton Maegerle: „Junge Freiheit“-Autoren und ihr politisches Umfeld. In: perspektive 21, Brandenburgische Hefte für Wissenschaft & Politik Nr. 18/2003, S. 57ff
- Wolfgang Gessenharter: Ein Kommentar zur Jungen Freiheit., Netz gegen Nazis
- Mathias Brodkorb: Die Junge Freiheit und ihre Gegner. Berliner Republik 1/2008
Verteidigung
- Heribert Seifert: Ein seltsames Freiheitsverständnis. Neue Zürcher Zeitung vom 20. Juni 2008
- Werner Patzelt: Rechts ist nicht gleich rechtsextrem Deutschlandradio vom 2. Dezember 2008