Cu Sith

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Der Cu Sith oder Cusith (kuː ʃiː) ist eine Sagengestalt aus der keltischen Mythologie. Er ist ein gewaltiger Hund, der auf den schottischen Highlands lebt.

Merkmale und Besonderes[Bearbeiten]

Ungefähr von der Größe eines großen Kalbes bis etwa kuhgroß (oder gar von der Statur eines Ochsen) wird der Cu Sith gewöhnlich mit dunkelgrünem, struppigem Fell und einem langen, geringelten Schwanz beschrieben. Das Wesen jagt lautlos, jedoch kann es von Zeit zu Zeit ein dreifaches, schreckliches Bellen von sich geben, das auf weite Strecken, sogar bis aufs Meer hinaus, zu hören ist. Man erzählt, dass dies eine Warnung an die Bauern sein solle, um ihre Frauen ins Haus zu sperren, damit das Tier sie nicht holen komme und fortzerre, um sie zu einem Feenhügel zu bringen, wo sie Milch für die Feenkinder geben müssen. Manche Quellen behaupten, dass der Hund, wenn er gerade nicht auf der Jagd war, den Hügel bewachen müsse, damit ihm kein Fremder zu nahe komme.

Cu Sith bedeutet übersetzt "Feenhund" (Fee = Sidhe). Anders als die anderen magischen Hunde im Keltischen, welche normal entweder gänzlich schwarz oder weiß mit roten Ohren sind, ist dieses Wesen in Hinsicht auf die Farbgebung aus der Reihe fallend. Möglicherweise ist sie auf die grüne Farbe der keltischen Feen zurückzuführen.

Neben dem Cu Sith existieren auch noch andere Fabelwesen, die mit den Feen verbunden sein sollen. Die Cait Sith etwa war eine "Feenkatze" und die Cro Sith eine "Feenkuh".

Erwähnungen in der Moderne[Bearbeiten]

  • Wolfgang Hohlbein beschrieb in seinem Werk Drachenfeuer die Cu Sith als magische Wachhunde, die ungebetene Gäste als willkommene Abwechslung im Speiseplan ansehen. Im Buch ist der Chris so einem "Fabelwesen" begegnet.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Carol Rose: Giants, Monsters, and Dragons: An Encyclopedia of Folklore, Legend, and Myth, 2001