DOS Protected Mode Services

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DOS Protected Mode Services (abgekürzt DPMS) ist eine Gruppe von Diensten des DOS-Speichermanagers, über die geringfügig modifizierte DOS-Gerätetreiber, -TSR-Programme und -Anwendungen entweder wie gehabt im konventionellen Speicher ausgeführt werden können oder aber in den erweiterten Speicher verschoben und dort im 16-Bit- oder 32-Bit-Protected Mode ausgeführt werden können. Zur Kommunikation mit der konventionellen DOS-Umgebung verbleibt ein kleiner Teil des Programmcodes im Real Mode-Adressraum.

Geschichte und Verwendung[Bearbeiten]

Ursprünglich von Novell für Novell DOS 7 entwickelt, wird DPMS auch in späteren Systemen wie Caldera DR-DOS 7.0x und von Treibern und Diensten wie DELWATCH, NWCACHE, NWCDEX, dem PNW SERVER sowie manchen Ausgaben von DRFAT32, LONGNAME und DEBUG unterstützt.

DPMS findet sich auch bei IBM PC DOS 7.0 und höher, sowie bei verschiedenen Programmen von Drittanbietern wie Stacs Stacker, einigen PCMCIA-Treiberstapeln und DIVA CAPI-Treibern. Kompatibel mit anderen DOSen und Windows 3.x/Windows 9x, wird es auch von Helix CLOAKING und Logitech-Maustreibern unterstützt.

Siehe auch[Bearbeiten]

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