Dakorumänisch

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Das Dakorumänische Sprachareal ist grün eingetragen; die Gebiete außerhalb Rumäniens/Moldawiens zeigen nicht unbedingt an, dass in ihnen die Mehrheit der Bevölkerung rumänisch spricht
Die Dakorumänischen Varianten (Mundarten)

Dakorumänisch (rumänisch: limba dacoromânǎ, Latein: lingua Daco-Romana) ist der Begriff, der das nördliche rumänische Sprachareal bezeichnet, um es von den anderen rumänischen Sprachen/Dialekten zu unterscheiden. Die vier rumänischen Sprachen/Dialekte sind: Dakorumänisch, Aromunisch (Mazedorumänisch), Istrorumänisch und Meglenorumänisch. Ein Teil der Sprachwissenschaftler bezeichnet diese Idiome als Dialekte einer einheitlichen rumänischen Sprache [1].

Der Ursprung des Begriffes "Dakorumänisch" geht auf das Buch des rumänischen Sprachforschers [2], verfasst von Samuil Micu und Gheorghe Șincai, zurück. Hier wird der Sprachareal der sich generell nördlich der Donau befindet (genauer ausgedrückt: der Sprachareal der nördlich des südslawischen Raumes liegt, da Ausläufer des Dakorumänischen auch südlich des Donau liegen - zum Beispiel in der Dobrudscha, im Osten Serbiens oder entlang der Donau im Norden Bulgariens) als lingua Daco-Romana bezeichnet und somit einen Bezug zu dem antiken Staat und der späteren römischen Provinz Dakien herstellt, der ungefähr diesem entspricht, sowie dem Verbreitungareal der Daker.

Der dakorumänische Sprachareal hat (zusammen mit dem deutschen und ungarischen) die Südslawen von den restlichen Slawen (sog. Nordslawen) getrennt. Die südslawischen Sprachen haben hingegen Dakorumänisch von den restlichen romanischen Sprachen isoliert.

Die standardisierte Form von Dakorumänisch wird generell als Rumänische Sprache bezeichnet. Dakorumänisch unterteilt sich in 2 Variantengruppen (Gruppierungen von Mundarten). Diese wiederum sind aus mehreren Mundarten zusammengesetzt. Die standardisierte Schriftform von Rumänisch hat sich aus der Muntenesc-Mundart herausgebildet.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Encyclopaedia Britannica article on "Romanian" http://www.britannica.com/eb/article-9083828
  2. Samuil Micu, Gheorghe Șincai, Elementa linguae daco-romanae sive valachicae, Vienna, 1780.