Danisco

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Danisco A/S
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Rechtsform Aktieselskab
Aktiengesellschaft (Dänemark)
ISIN DK0010207497
Gründung 1989
Sitz Kopenhagen
DanemarkDänemark Dänemark

Leitung

Mitarbeiter ca. 6.800 (Juni 2010) [1]
Umsatz 13.700 Mio. DKK (2009/2010) [2]
Branche Weiße Biotechnologie
Website www.danisco.com

Danisco (von dänisch Dansk Handels- og Industri-Compagni, „Dänische Handels- und Industriegesellschaft“) ist ein dänischer Biotechnologiekonzern mit Hauptsitz in Kopenhagen. Er ist einer der weltweit größten Hersteller von Lebensmittelzusatzstoffen.

Unternehmensstruktur[Bearbeiten]

Blick von der Langebro auf die Konzernzentrale

Die Unternehmensgruppe beschäftigte im Jahr 2010 knapp 7.000 Mitarbeiter in ungefähr 40 Ländern. Der Gesamtkonzern erwirtschaftete in den Jahren 2009/2010 einen Umsatz von 13,7 Mrd. Dänischen Kronen.

In Deutschland ist das Unternehmen durch eine Tochtergesellschaft, die Danisco Deutschland GmbH vertreten. Diese beschäftigte im Jahr 2005 etwa 280 Mitarbeiter und ist aktuell (Stand: 2010) an zwei Standorten (Niebüll und Frankfurt (Main)) präsent.

Umstrukturierungen[Bearbeiten]

Seit dem Jahr 2000 hat sich der ehemalige Lebensmittelkonzern mehrfach umstrukturiert. So wurde ab dem Jahr 2000 der Bereich der Produktion von Fertiggerichte und Tiefkühlkost nicht mehr fortgeführt. Im Jahr danach verkaufte man die Verpackungssparte an den australischen Konzern Amcor. Weitere Maßnahmen waren im Mai 2007 der Verkauf der Aromensparte für 3,36 Mrd. dänische Kronen (451 Mio. Euro) mit rund 800 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 203 Mio. Euro (2006) an die Schweizer Firmenich International SA und das Abstoßen der Zuckersparte im Jahr 2009 an die deutsche Nordzucker AG.

Investments in dieser Zeit waren die Akquisition verschiedener internationaler Unternehmen im Bereich der sogenannten weißen Biotechnologie. Hierzu zählten u.a. das finnische Unternehmen Cultor und die französische Rhodia Food Ingredients. Darüber hinaus wurden weltweit neue Produktions- und Forschungsanlagen aufgebaut, so zum Beispiel im mexikanischen Tecomán und in Shanghai.[3]

2011 wurde Danisco von DuPont übernommen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.danisco.com/wps/wcm/connect/www/corporate/about_us/danisco_in_brief/facts
  2. http://www.danisco.com/wps/wcm/connect/www/corporate/about_us/danisco_in_brief/facts
  3. http://www.danisco.com/wps/wcm/connect/www/corporate/about_us/danisco_in_brief/history

Weblinks[Bearbeiten]