Deutsch-Südamerikanische Bank

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Siegelmarke Deutsch-Südamerikanische Bank

Die Deutsch-Südamerikanische Bank war eine deutsche Bank für den Handel mit Südamerika, deren Hauptsitz in Berlin war. Sie wurde 1906 durch die Dresdner Bank, den A. Schaaffhausen’schen Bankverein und die Darmstädter und Nationalbank gegründet. Weitere Niederlassungen gab es in Hamburg, Argentinien, Peru, Brasilien, Mexiko, Uruguay, Chile und Spanien.

1996 wurde die Deutsch-Südamerikanische Bank in Dresdner Bank Lateinamerika AG umbenannt. Zu der Zeit hatte sie eine Bilanzsumme von 11,4 Mrd. Euro und beschäftigte etwa 1.100 Mitarbeiter.[1]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Mehr Geschäfte mit Übersee. In: Die Zeit. Nr. 18, 28. April 1961, S. 27 (zeit.de).
  •  Bähr, Johannes: Die Dresdner Bank in der Wirtschaft des Dritten Reichs. In: Klaus Dietmar Henke (Hrsg.): Die Dresdner Bank im Dritten Reich. 1, Oldenbourg, München 2006, ISBN 978-3-486-57759-4, S. 270ff. (books.google.de).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Pressemitteilung vom 16. November 2000