Simon Wiesenthal Center

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Logo des Simon Wiesenthal Center
Simon Wiesenthal Center in Los Angeles

Das Simon Wiesenthal Center ist eine jüdische, politisch tätige Internationale Nichtregierungsorganisation mit Hauptsitz in Los Angeles. Es wurde 1977 gegründet und ist nach Simon Wiesenthal benannt; es setzt sich hauptsächlich mit der Thematik des Holocausts auseinander. Simon Wiesenthal war dabei nur als Namensgeber, aber weder an der Gründung noch der Leitung des Centers beteiligt.

Standorte[Bearbeiten]

Der Hauptsitz des Simon Wiesenthal Centers ist in Los Angeles. Weitere Standorte sind New York, Miami, Jerusalem, Paris und Buenos Aires.

Tätigkeiten[Bearbeiten]

Es verfolgt das Ziel, Toleranz und Verständnis gegenüber Mitmenschen in der heutigen Zeit zu bewahren, was durch aktives Einbeziehen der Gesellschaft und deren Aufklärung und Bildung erreicht werden soll. Das Simon Wiesenthal Center beschäftigt sich mit Rassismus, Antisemitismus, Terrorismus und Völkermord. Das Zentrum ist sowohl in den Vereinten Nationen als auch bei der UNESCO als Nichtregierungsorganisation (NRO) zugelassen.

Seit der Gründung des Simon Wiesenthal Centers 1977 findet eine kontinuierliche Kommunikation mit sowohl privaten als auch öffentlichen Einrichtungen, u. a. mit der US-amerikanischen Regierung und anderen Regierungen statt.

Die Kampagne Operation Last Chance wird in Kooperation mit der Stiftung Targum Shlishi durchgeführt und verfolgt das Ziel, gesuchte und noch lebende NS-Kriegsverbrecher der Justiz zuzuführen. Sie wird von Efraim Zuroff, dem Direktor des Standorts Jerusalem, geleitet.[1]

Im Simon Wiesenthal Center und dem dazugehörigen Museum der Toleranz kann ein österreichischer Gedenkdienst abgeleistet werden.

Leitung[Bearbeiten]

Gründer und Leiter des Zentrums ist der Rabbiner Marvin Hier, sein Stellvertreter ist Rabbi Abraham Cooper. Der derzeitige Geschäftsführer ist Rabbi Meyer H. May.

Bibliothek und Archiv[Bearbeiten]

Die Bibliothek des Zentrums in Los Angeles umfasst eine Sammlung von ungefähr 50.000 Bänden und Artikeln. Ferner sind im Archiv Bilder, Tagebücher, Briefe, Artefakte, Vorlagen und seltene Bücher zu finden, welche für Forscher, Studenten und andere zugänglich sind. Eine große Anzahl der Dokumente ist online einsehbar.[2]

Liste der meistgesuchten NS-Kriegsverbrecher[Bearbeiten]

Stand: April 2013:[3]

  1. László Csatáry, ungarischer Polizeioffizier. Aufgespürt und wenig später festgenommen im Juli 2012[4][5], gestorben am 10. August 2013
  2. Gerhard Sommer, ehemaliger SS-Untersturmführer der 16. SS-Panzergrenadier-Division „Reichsführer SS““, der am 12. August 1944 im Massaker von 560 Zivilisten im italienischen Dorf Sant’Anna di Stazzema involviert war.
  3. Wladimir Katriuk, soll am 22. März 1943 am SS-Massaker von Chatyn (Weißrussland) aktiv teilgenommen haben, weist jedoch alle Vorwürfe der Involvierung in Kriegsverbrechen zurück.
  4. Hans Lipschis, Mitglied der SS-Division Totenkopf, von 1941 bis 1945 Aufseher im KZ Auschwitz-Birkenau, aufgespürt im April 2013[6], verhaftet im Mai 2013[7], am 2. Mai 2013 angeklagt wegen Beihilfe zum Mord in 9.515 Fällen[8]
  5. Iwan Kalymon, diente in der Ukrainischen Hilfspolizei während des Zweiten Weltkriegs und soll 1942 bei der Deportation von Juden aus Lemberg (heute: Lviv) einen Juden erschossen haben; leugnet die Tat.
  6. Soeren Kam, ehemaliges SS-Mitglied. Wurde in Dänemark angeklagt, ein Gericht in Bayern lehnte die Auslieferung ab.
  7. Algimantas Dailide, nahm Juden für die SS und Litauische Kollaborateure fest.
  8. Michail Gorschkow, ehemaliger Dolmetscher der Gestapo. Soll beteiligt am Mord von Juden aus Slutzk/Weißrussland sein; im Oktober 2011 stellte die estnische Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen aus Mangel an Beweisen ein.[9]
  9. Theodor Szehinskyj, Mitglied der SS-Division Totenkopf, Aufseher im KZ Groß-Rosen, KZ Sachsenhausen und KZ Warschau
  10. Helmut Oberlander, beim Einmarsch der deutschen Truppen in die Ukraine 1941 Dolmetscher für das Einsatzkommando 10A, welches für die Vernichtung „unerwünschter“ Personen (Juden, Sinti und Roma) verantwortlich war.

Zusätzlich Aribert Heim und Alois Brunner, die aufgrund von Indizien offiziell für tot erklärt wurden, ohne dass ihr Tod eindeutig bewiesen wurde.

Liste der meistgesuchten NS-Kriegsverbrecher 2004 bis 2013 im Überblick
Nr. 2004[10] 2005[11] 2006[12] 2007[13] 2008[14] 2009[15] 2010[16] 2011[17] 2012[18] 2013[19]
1 Alois Brunner Alois Brunner Alois Brunner Alois Brunner Aribert Heim John Demjanjuk Sándor Képíró Sándor Képíró László Csatáry László Csatáry
2 John Demjanjuk Aribert Heim Aribert Heim Aribert Heim John Demjanjuk Sándor Képíró Milivoj Ašner Milivoj Ašner Klaas Carel Faber Gerhard Sommer
3 Michail Gorschkow
(Mikhail Gorshkow)
John Demjanjuk John Demjanjuk John Demjanjuk Sándor Képíró Milivoj Ašner Samuel Kunz Klaas Carel Faber Gerhard Sommer Wladimir Katriuk
4 Ladislav Nižňanský Ladislav Nižňanský Erna Wallisch Milivoj Ašner Milivoj Ašner Sören Kam Adolf Storms Gerhard Sommer Wladimir Katriuk Hans Lipschis
5 Jack Reimer Milivoj Ašner Milivoj Ašner Sándor Képíró Sören Kam Klaas Carel Faber Klaas Carel Faber Adam Nagorny Charles Zentai Iwan Kalymon
6 Nada Šakić Jack Reimer Lajos Polgár Michail Gorschkow Heinrich Boere Heinrich Boere Karoly Zentai Karoly Zentai Sören Kam Sören Kam
7 Rosemarie Albrecht Michail Gorschkow Michail Gorschkow Erna Wallisch Karoly Zentai Karoly Zentai Sören Kam Sören Kam Iwan Kalymon Algimantas Dailidė
8 Petras Bernatavicius
(Peter Bernes)
Karoly Zentai Karoly Zentai Sören Kam Michail Gorschkow Michail Gorschkow Peter Egner Iwan Kalymon Algimantas Dailidė Michail Gorschkow
9 Algimantas Dailidė Algimantas Dailidė Algimantas Dailidė Karoly Zentai Algimantas Dailidė Algimantas Dailidė Algimantas Dailidė Algimantas Dailidė Michail Gorschkow Theodor Szehinskyj
10 Harry Männil Harry Männil Harry Männil Algimantas Dailidė
Harry Männil
Harry Männil Harry Männil Michail Gorschkow Michail Gorschkow Helmut Oberlander Helmut Oberlander
Alois Brunner Alois Brunner
Aribert Heim
Alois Brunner
Aribert Heim
Alois Brunner
Aribert Heim
Alois Brunner
Aribert Heim
Alois Brunner
Aribert Heim

Plakataktion "Spät, aber nicht zu spät! Operation Last Chance"[Bearbeiten]

2013 startete das Zentrum in Deutschland eine Plakat-Kampagne, mit deren Hilfe die letzten noch lebenden Kriegsverbrecher aufgespürt werden sollten. Zunächst wurden in Berlin, Hamburg und Köln insgesamt 2.000 Plakate mit dem Motto "Spät, aber nicht zu spät! Operation Last Chance" aufgehängt. Auf den schwarz-roten Plakaten war das Tor zum KZ Auschwitz abgebildet. Für sachdienliche Informationen war eine Belohnung von bis zu 25.000 Euro ausgesetzt.

Es sei nicht zu spät, die Verbrechen des Holocaust zu verfolgen, und ihr inzwischen hohes Alter dürfe die Täter nicht schützen, gab das Simon-Wiesenthal-Zentrum an. Das Zentrum schätzte zu dem Zeitpunkt die Zahl der noch lebenden Nazi-Verbrecher in Deutschland auf 60 bis 120. Die Gesuchten waren vermutlich um die 90 Jahre alt oder noch älter. Anlass der Plakat-Kampagne war die Verurteilung des Kriegsverbrechers Iwan Demjanjuk. Der Fall hatte die Rechtslage verändert: der ehemalige KZ-Aufseher Demjanjuk wurde 2011 trotz nicht nachweisbarer Individualschuld wegen Beihilfe zum Mord in 20.000 Fällen zu fünf Jahren Haft verurteilt. Das Gericht sah es für eine Verurteilung als ausreichend an, dass Demjanjuk "Teil der Vernichtungsmaschinerie" der Nationalsozialisten war.[20] Die Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg hatte im April 2013 mitgeteilt, dass sie gegen 50 weitere KZ-Aufseher des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau Vorermittlungen führt.[21]

Top-Ten der antisemitischen/antiisraelischen Verunglimpfungen[Bearbeiten]

Das SWC veröffentlicht seit 2010 die „Top Ten Anti-Semitic/Anti-Israel Slurs“, eine jährliche Top-Ten-Liste von Zitaten, bei denen es sich nach Auffassung des SWC um antisemitische/antiisraelische Verunglimpfungen handelt, die sich zudem durch eine breitere gesellschaftliche Akzeptanz auszeichnen und damit nach Ansicht des SWC „den Weltfrieden bedrohen“.[22]

In einem Interview mit der ZEIT konkretisierte Rabbi Abraham Cooper, stellvertretender Direktor des SWC das Anliegen, das mit der Liste verfolgt wird:

„Wir veröffentlichen diese Liste jedes Jahr seit 2010. Sie soll eine weltweite Momentaufnahme sein und zeigen, wo und wie Antisemitismus massenkompatibel wird. Die Liste ist ein Weckruf an die Politik und soll zu Diskussionen anregen.[…] Wir folgen [bei der Unterscheidung zwischen legitimer Kritik und Antisemitismus] sehr genau der Definition von Nathan Sharansky, dem Vorsitzenden der israelischen Einwanderungsorganisation. Entscheidend sind demnach Doppelmoral, Dämonisierung und Delegitimierung. Trifft eines dieser drei „D“ zu, handelt es sich nicht mehr um bloße Kritik.“

Abraham Cooper[23]

Auf der Liste fanden sich auch Zitate Deutscher: Thilo Sarrazin 2010,[24] Hermann Dierkes 2011[25] und Jakob Augstein 2012.[26] Für das Jahr 2013 wurden von der Stuttgarter Zeitung und der Badischen Zeitung veröffentlichte Karikaturen in die Liste aufgenommen.[27]

Liste der Top-Ten der antisemitischen/antiisraelischen Verunglimpfungen 2010 bis 2013 im Überblick
Nr. 2010[28] 2011[29] 2012 [30] 2013[31]
1 Helen Thomas Mahmoud Abbas Mohammed Badie
Futouh Abd Al-Nabi Mansour
Ali Chamene’i
2 Oliver Stone Recep Tayyip Erdogan Mahmoud Ahmadinejad
Hassan Firouzabadi
Mohamed Rahimi
Recep Tayyip Erdoğan
3 Mahathir bin Mohamad Mikis Theodorakis Carlos Latuff Richard Falk
4 Al-Mutawakil Taha John Galliano Europas antisemitische Fussball Fans Boycott, Divestment and Sanctions
American Studies Association (ASA)
Roger Waters
United Church of Canada
5 Thilo Sarrazin Lars von Trier Oleh Tjahnybok
Ihor Miroschnytschenko
Jobbik
6 Karel de Gucht Osama Al-Malouhi Nikolaos Michaloliakos
Ilias Kasidiaris
Najwa Karam
Mehmet Sahin
Zwei Türkische Studenten welche den Hitlergruß vor dem Eingangstor des KZ Auschwitz zeigten
Yusuf al-Qaradawi
Qays bin Khalil al Kalbi
Muhammad al Farraj
7 Rick Sanchez Tawfiq Okasha Marton Gyongyosi Zeon
Dagbladet (Norwegen) Thomas Drefvelin
8 Petras Stankeras George Saliba Trond Ali Linstad Pine Bush School District
9 Christina Patterson Hermann Dierkes Jakob Augstein Alice Walker
Max Blumenthal
10 Soziale Netzwerke
(Yahoo, Facebook, Twitter)
Jeremiah Wright Louis Farrakhan European Sports Venues

Kritik[Bearbeiten]

Das SWC kam vor allem Ende 2005 bei der jüdischen Gemeinde Venezuelas in die Kritik, als es dem venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez antisemitische Äußerungen vorwarf, weil dieser behauptete, „die Nachkommen derer, die Christus kreuzigten (…), haben sich die Reichtümer der Welt zu eigen gemacht“. Das SWC ging davon aus, dass hiermit die Juden gemeint waren.[32] Juden enorme Macht und Reichtum zuzusprechen, ist ein häufiges antisemitisches Klischee. Die jüdische Gemeinde Venezuelas wies dies kurz darauf zurück, da das SWC die Äußerungen von Chávez zum wiederholten Mal sinnentstellend verkürzt wiedergegeben habe.[33]

Vergleichbare Kritik wird auch an den „antisemitischen/antiisraelischen Verunglimpfungen“ geäußert. Die hier veröffentlichten Zitate seien teilweise so gekürzt, dass eine deutlich andere Aussage suggeriert werde als beim vollständigen Zitat im ursprünglichen Kontext.

Zum Jahreswechsel 2012/2013 geriet das SWC in der deutschen Presse in die Kritik, da es Äußerungen des deutschen Journalisten und Verlegers Jakob Augstein über Israel und die israelische Regierung auf die Rangliste „2012 Top Ten Anti-Semitic/Anti-Israel Slurs“ (Top zehn antisemitische/anti-israelische Verunglimpfungen 2012) gesetzt hatte (Platz 9).[26] Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, kritisierte, dass „die anderen auf der Liste, auch die widerlichen Naziparteien in unseren europäischen Partnerländern Ungarn und Griechenland, damit unzulässig verharmlost werden“.[34] Verschiedene Politiker, Journalisten, Nahost- und Antisemitismusexperten nahmen Augstein gegen Antisemitismusvorwürfe in Schutz, distanzierten sich dabei aber teilweise von Augsteins Aussagen.[35][36][37][38]

Auch die Plakataktion "Spät, aber nicht zu spät! Operation Last Chance" sah sich Kritik ausgesetzt. Michael Wolffsohn bezeichnete die Aktion als "geschmacklos" und vertrat die Ansicht, das Simon Wiesenthal Center stehe "oft für Klamauk, aber nicht für wirklich intensive, pietätvolle Aufarbeitung".[39]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Simon Wiesenthal Center. Operation: Last Chance. Abgerufen am 27. Dezember 2013.
  2. Multimedia Learning Center. Simon Wiesenthal Center, abgerufen am 10. Januar 2013.
  3. Efraim Zuroff: Simon Wiesenthal Center 2013 Annual Report on the Status of Nazi War Criminals. (PDF; 379 kB) auf: wiesenthal.com
  4. Brian Flynn und Ryan Parry: The Sun finds Nazi who sent 15,700 to die. auf der Webseite von The Sun, 15. Juli 2012
  5. Polizei nimmt mutmaßlichen NS-Kriegsverbrecher Csatáry fest. In: Spiegel Online. 18. Juli 2012.
  6. Ermittlungen gegen KZ-Aufseher. Gesuchter Auschwitz-Wachmann aufgespürt. swr.de, 23. April 2013
  7. http://www.welt.de/politik/deutschland/article115938473/KZ-Aufseher-wegen-Beihilfe-zum-Mord-verhaftet.html
  8. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatSven Felix Kellerhoff und Uwe Müller: KZ-Wächter Lipschis stand an der Rampe des Todes. Welt am Sonntag, 19. Mai 2013, abgerufen am 20. Mai 2013.
  9. „Der Fall Michail Gorschkow “, Baltische Rundschau, abgerufen am 7. Mai 2013
  10. Efraim Zuroff: Worldwide Investigation and Prosecution of Nazi War Criminals (April 1, 2003 – March 31, 2004). An Annual Status Report. (PDF; 615 kB) August 2004, S. 42–43
  11. SWC Annual Report on Nazi War Criminals Reveals Dramatic Rise in New Investigations; Slams Ukraine and Others; & Praises US for Outstanding Success. 4. Mai 2005
  12. Wiesenthal Center Annual Report on Worldwide Investigation and Prosecution of Nazi War Criminals. 23. April 2006
  13. Wiesenthal Center Annual Report Notes Rise in Number of Convictions of Nazi War Criminals During Past Year. 15. April 2007;
    Efraim Zuroff: Worldwide Investigation and Prosecution of Nazi War Criminals (April 1, 2006 – March 31, 2007). An Annual Status Report. (MS Word; 401 kB) August 2007
  14. SWC Annual Worldwide Report and Most Wanted List for Nazi War Criminals. 30. April 2008
  15. Wiesenthal Center Annual Report on the Prosecution of Nazi War Criminals. 20. April 2009
  16. SWC Annual Nazi War Criminal Report. 11. April 2010;
    Efraim Zuroff: Worldwide Investigation and Prosecution of Nazi War Criminals (April 1, 2009 – March 31, 2010). An Annual Status Report. November 2010, S. 38–42
  17. Simon Wiesenthal Center's Tenth Annual Report on the Investigation and Prosecution of Nazi War Criminals. 1. Mai 2011;
    Efraim Zuroff: Worldwide Investigation and Prosecution of Nazi War Criminals (April 1, 2010 – March 31, 2011). An Annual Status Report. November 2011
  18. SWC Annual Status Report on the Worldwide Investigation and Prosecution of Nazi War Criminals. (PDF; 95 kB) 2012;
    Efraim Zuroff: Worldwide Investigation and Prosecution of Nazi War Criminals (April 1, 2011 – March 31, 2012). An Annual Status Report. (PDF; 502 kB) Dezember 2012, S. 39–43
  19. Efraim Zuroff: Simon Wiesenthal Center 2013 Annual Report on the Status of Nazi War Criminals. (PDF; 379 kB) April 2013
  20. Plakat-Aktion: Suche nach NS-Verbrechern, ndr.de, 24. Juli 2013
  21. „Wir stehen am Anfang der Ermittlungen“, fr-online.de, 9. April 2013 (Interview mit dem Leiter der Ludwigsburger Zentralstelle zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen, Kurt Schrimm).
  22. Simon Wiesenthal Center: 2012 Top Ten Anti-Israel/Anti-Semitic Slurs – Mainstream Anti-Semitism Threatens World Peace
  23. Christopher Weckwerth: „Augstein sollte sich bei den Lesern und dem jüdischen Volk entschuldigen“. ZEIT-Online, 5. Januar 2013
  24. Simon Wiesenthal Center: 2010 Top Ten Anti-Semitic Slurs (PDF; 188 kB)
  25. Simon Wiesenthal Center: 2011 Top Ten Anti-Israel/Anti-Semitic Slurs
  26. a b Simon Wiesenthal Center: 2012 Top Ten Anti-Semitic/Anti-Israel Slurs
  27. Benjamin Weinthal: Wiesenthal releases 'Top Ten 2013 anti-Semitic, anti-Israel slurs' list, Jerusalem Post, 30. Dezember 2013
  28. http://www.wiesenthal.com/atf/cf/%7B54d385e6-f1b9-4e9f-8e94-890c3e6dd277%7D/TTASS.PDF
  29. http://www.wiesenthal.com/atf/cf/%7B54d385e6-f1b9-4e9f-8e94-890c3e6dd277%7D/TOP-TEN-SLURS_2011-FINAL_2.PDF
  30. http://www.wiesenthal.com/atf/cf/%7B54d385e6-f1b9-4e9f-8e94-890c3e6dd277%7D/TT_2012_3.PDF
  31. http://www.wiesenthal.com/atf/cf/%7B54d385e6-f1b9-4e9f-8e94-890c3e6dd277%7D/TOP-TEN-2013.PDF
  32. SWC News Items
  33. Marc Perelman: Venezuela's Jews Defend Leftist President in Flap Over Remarks, forward.com, 13. Januar 2006.
  34. Kultur und Leben, Medien. „Schauderhaft und schrecklich“. In: Focus. 02/2013, 7. Januar 2013.
  35. Gysi und Klöckner verteidigen Augstein gegen Antisemitismus-Vorwurf. In: Spiegel Online. 31. Dezember 2012.
  36. Nils Minkmar: Antisemitismus-Vorwurf: Eine offene Gesellschaft. In: FAZ. 1. Januar 2013.
  37. Kritik an Antisemitismus-Vorwurf gegen Augstein, Deutschlandradio Kultur, 3. Januar 2013 (Interview von Klaus Pokatzky mit Antisemitismusforscher Klaus Holz).
  38. Christian Bommarius: Broder diffamiert Augstein. In: Berliner Zeitung. 2. Januar 2013.
  39. Interview im Deutschlandradio Kultur vom 23. Juli 2013

34.053888888889-118.40194444444Koordinaten: 34° 3′ 14″ N, 118° 24′ 7″ W