Die purpurnen Flüsse

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Filmdaten
Deutscher Titel: Die purpurnen Flüsse
Originaltitel: Les Rivières pourpres
Produktionsland: Frankreich
Erscheinungsjahr: 2000
Länge: 105 Minuten
Originalsprache: Französisch
Altersfreigabe: FSK 16
Stab
Regie: Mathieu Kassovitz
Drehbuch: Jean-Christophe Grangé
Produktion: Alain Goldman
Musik: Bruno Coulais
Kamera: Thierry Arbogast
Schnitt: Maryline Monthieux
Besetzung

Die purpurnen Flüsse (Originaltitel: Les Rivières pourpres) ist ein französischer Film aus dem Jahre 2000 von Mathieu Kassovitz. Das Drehbuch stammt von Jean-Christophe Grangé nach seinem gleichnamigen Roman.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Die beiden Polizisten Kommissar Pierre Niémans und Inspektor Max Kerkerian werden mit vier Fällen beauftragt: Niémans wird nach Guernon beordert, einer abgelegenen Universitätsstadt hoch in den Alpen, wo sich ein grausamer Mord ereignete. Als der Kommissar dort eintrifft, findet er eine misshandelte und brutal verstümmelte Leiche vor, die die Polizei vor Ort vor ein nahezu unlösbares Rätsel stellt. Zur selben Zeit ermittelt Kerkerian in Sarzac aufgrund einer Friedhofsschändung. Das Grab eines Mädchens, das vor Jahren auf mysteriöse Weise ums Leben kam, wurde mit Hakenkreuzen beschmiert. Zudem sind nach einem Einbruch in die örtliche Grundschule plötzlich alle Akten über genau dieses Mädchen verschwunden. Es dauert nicht lange, bis Niémans und Kerkerian einander bei ihren Ermittlungen über den Weg laufen. Es tauchen weitere rätselhafte Leichen auf, die alle auf denselben Täter weisen. Mehr oder minder freiwillig machen sich die beiden auf, um die Rätsel zu lösen. Die Spur führt in die Universität in Guernon, einer abgeschiedenen Eliteuniversität. Das durch Inzucht unter den Universitätsangehörigen qualitativ leidende Erbgut sollte durch Kreuzung mit der einheimischen Bevölkerung verbessert werden – mens sana in corpore sano (lat. „ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“). Hierzu wurden in der Säuglingsstation der Universitätsklinik Kinder vertauscht und über strenge Sitzordnungen Studenten einander nahegebracht.

[Bearbeiten] Kritiken

Ein atemlos inszenierter Thriller, der von der Konfrontation zweier grundverschiedener Ordnungshüter lebt, es in seiner Hektik aber versäumt, die fiebrige Grundstimmung der Romanvorlage zu übertragen. Ein Film ohne Zwischentöne, bei dem auch die eindrucksvollen Landschaftsaufnahmen im Feuerwerk der Effekte untergehen.

Lexikon des Internationalen Films[1]

[Bearbeiten] Fortsetzung

[Bearbeiten] Auszeichnungen

  • Insgesamt neun Nominierungen, u. a. fünf für den César.

[Bearbeiten] Quellen

  1. http://www.filmevonabisz.de/filmsuche.cfm?wert=514682&sucheNach=titel

[Bearbeiten] Weblinks

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