Diskussion:Bor/Archiv

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Letzter Kommentar: vor 4 Jahren von GURKEdeluxe in Abschnitt Dringender Aufruf (erl.)
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B3+Kationen

"Wegen der hohen Ionisierungsenergie sind vom Bor keine B3+-Kationen bekannt." kann man unter Eigenschaften nachlesen. Die 3. Ionisationsenergie von 3659kJ/mol ist zwar höher als bei den Metallen, aber auch nicht gerade aussergewöhnlich hoch. Von Eisen ist sie 2957kJ/mol, von dem eher seltenen Ni3+ 3395kJ/mol. Blei hat als PbO2 eine 4. Ionisationsenergie von über 4083kJ/mol. Allein an der Ionisationsenergie kanns also wohl nicht liegen oder? Bor scheint wie auch Wasserstoff oder Silizium trotz hohem Eletronegativitätsunterschied mit Sauerstoff kovalente Bindungen einzugehn. Leider gibt es in Wikipedia (auf deutsch) keinen Artikel über B2O3, und ein BF3 welches eher zu einer ionischen Bindung neigen würde wird nirgends. erwähnt. Die Regel Elektronegativitätsdifferenz > 1,5 = ionisch scheint mir wieder einmal ziemlich fragwürdig. Da müsste auch das kovalente SiO2 ionisch sein.

Benzinersatz

In einem Nachrichtenbericht des türkischen TV fand ich einen Beitrag, der sich mit der kommerziellen Nutzung von Bor als Benzinersatz beschäftigt. Anscheinend gibt es irgendwelche neuereen Verfahren, die dazu führen, dass aus 1 KG Bor sich eine Reichweite von 150 KM errechnet...Gibt es irgendwelche weiteren Infos hierzu?

Es gab mal Borverbindungen in der Raketentechnik und auch bei amerikansichen Flugzeugprogrammen. Die wurden imho eingestellt wegen der hohen Giftigkeit der Substanzen -- Stahlkocher 10:49, 17. Nov 2004 (CET)
PS:Es sind Borwasserstoffe, sogenannte Borane

Stealth

Ist Bor wirklich Bestandteil der Stealthpanzerung? Ich kann nirgends eine Bestätigung dafür finden. Außerdem ist die Zusammensetztung dieses Stoffes doch wohl geheim. woher kommt diese Info? (nicht signierter Beitrag von André Schäfer (Diskussion | Beiträge) )

Haben die Serben damals nicht einen Stealth-Bomber 'runtergeschossen ? Zumindest stand damit einer für die Analyse zur Verfügung.

Schmelzpunkt

Verschiedene Quellen nennen unterschiedliche Schmelztemperaturen für Bor, meist 2076°C oder 2300°C. Warum solch eine Diskrepanz? Welches ist der richtige Wert? Haben die diversen Modifikationen (amorph, kristallin) etwa unterschiedliche physikalische Eigenschaften zur Folge? Fragen, Fragen ... SC, 14:10, 9. Mai 2006 (CET)

kann ich nicht definitiv bestätigen, würde mich aber nicht wundern. Die Bibel, also "Holleman-Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie" (101. Auflage) sagt auf Seite 987, dass beta-rhomboedrisches Bor bei ca. 2250°C schmilzt und bei ca. 3660°C siedet. Für alle anderen Modifikationen sind keine Werte angegeben, allerdings wird erwähnt, dass alle anderen Modifikationen thermisch nicht stabil sind. Und da der Holleman in anorganischen Fragen immer recht hat, bedeutet das, dass 2250°C der Schmelzpunkt von Bor ist, und dass... naja, entweder wandeln sich die anderen Modifikationen vorm Schmelzen in beta-rhomboedrisches Bor um, oder sie schmelzen auch bei der Temperatur. -- Badehaubendealer 21:41, 27. Nov. 2006 (CET)

Borolsäuren/ Boronsäuren

In der letzten Zeile unter Eigenschaften steht etwas von "Borolsäuren". Ich finde im Römpp jedoch keine Borolsäuren, nur Boronsäuren als organische Borsäuren mit der Formel R-B(OH)2. Weiß jemand weiter?

war wohl nur ein Schreibfehler, habe es geändert. Danke für den Hinweis und Viele Grüße --Orci Disk 15:47, 20. Mai 2007 (CEST)

Tippfehler

"Bor besitzt die höchste Zugfestigkeit aller bekannten Elemente sowie die zweithöchste Härte, nur übertroffen von der Kohlenstoffmodifikation Diamant. Bormodifikationen haben physikalische und chemische Ähnlichkeit mit Hart-Keramiken wie Siliciumcarbid oder Wolframcarbid."

Ich glaub hier ist die Verbindung Bornitrid und nicht Elementares Bor gemeint. Richtig sollte es so heißen:

"Bornitrid besitzt die höchste Zugfestigkeit aller bekannten Verbindungen sowie die zweithöchste Härte, nur übertroffen von der Kohlenstoffmodifikation Diamant. Borverbindungen haben physikalische und chemische Ähnlichkeit mit Hart-Keramiken wie Siliciumcarbid oder Wolframcarbid."

-Bei der Geschichte des Bor im Abschnitt zur ersten Synthese: "zeitgleich unabhängig hiervon später" ist ein Paradoxon, entweder war es zeitgleich oder es war später.


Gesundheitschädlichkeit

Bor bewirkt Schäden an den männlichen Geschlechtsorganen, wenn es über einen langen Zeitraum in großer Menge durch Nahrung und/oder Trinkwasser aufgenommen wird. Des Weiteren kann das Einatmen von Bor die Nasenschleimhäute reizen. Quelle:www.lenntech.com / Bor

Falls jemand mehr Ahnung von dieser Auswirkung hat: Bitte mit Erläuterung in den Artikel übernehmen.


"rhomoedrisch" falsch verlinkt

besser ein link auf die 7 kristallstrukturen (kubisch , hexagonal, ...) setzen!

ionisches Kristall

"Forscher haben eine Phase des Elementes Bor entdeckt, die nach dem Lehrbuch nicht existiert: einen ionischen Kristall. Bei einem Druck zwischen 19 und 89 Gigapascal bilden die Atome zwei Arten von Nano-Clustern, einmal Ikosaeder aus zwölf Atomen, andererseits Hanteln aus zwei Atomen. Die Nano-Cluster sind im Kristall angeordnet wie Natrium- und Chloratome im Kochsalz. " Gefunden im Spiegel-Online. Ealborier mal jemand was dazu 84.56.195.65 21:50, 5. Feb. 2009 (CET)

Geschichte/Eigenschaften

Dass Borane als Raketentreibstoffe getestet wurden, ist zwar durchaus interessant, gehört aber nicht in die Geschichte des Elements Bor. Wens interessiert - der identische Absatz ist unter "Borane" nachzulesen. Außerdem hat da jemand die Schmiereigenschaften des hexagonalen Bornitrids dem Bor zugeschrieben... Korrigiert. Gruß --FK1954 19:33, 20. Feb. 2009 (CET)

Isotopenverhältnis

Sollten wir im Artikel auch noch einfügen, dass das Isotopenverhältniss je nach Herkunft (Türkei oder USA) stark schwanken kann. Ich habe irgendwo 90‰ gelesen. Das ist eine natürlich Schwankungsbreite. Wegen der Abtrennung von B10 für die Kernkraftwerke kommt noch zusätzlich B11 reiches Material hinzu. Also wenn jemand eine Molmasse braucht, sollte er sich wenn es ganz genau sein muss beim Hersteller erkundigen was er da gerade verwendet. Eine Info die auch ganz net ist ist, dass die Isotopenanreicherung über eine Säulenchromatographie erfolgt. Ich suche noch nach der Literatur für das schwankende Isotopenverhältnis und baue es dann ein. --Schtone 11:31, 21. Feb. 2009 (CET)

[1] --Schtone 11:44, 21. Feb. 2009 (CET)

korrekte Formel Borax

kann man jemand die richtige Formel für Borax reintippen, die hier erwähnt Formel ist nicht korrekt. Sie lautet richtigerweise: [Na(H2O)4]2[B4O5(OH)4] ich komme leider mit diesem ganzen html zeug nicht klar um die zahlen in den index zu schreiben, sry-- 87.162.79.161 18:39, 18. Apr. 2009 (CEST)

im Artikel Borax stehen schon drei unterschiedliche Formeln mit Quellenangaben. Welches ist die Quelle, Besonderheit für die Struktur, für diese Formel? --Hystrix 00:06, 30. Apr. 2009 (CEST)
Keine der im Artikel angebenenen Formeln ist falsch. Ob die von Dir angegebene die Struktur präziser beschreibt, muss erstmal dahingestellt bleiben. Laut Römpp (CD 2006) sind die Na-Ionen von 6 Wassermolekülen in Form von kantenverknüpften Oktaedern koordiniert. Gruß --FK1954 08:44, 30. Apr. 2009 (CEST)

Modifikationen

Bei den Modifaktionen ist einiges nicht ganz richtig. So ist es es nocht nicht bewiesen, dass das beta-Bor die thermodynamische stabiliste Form ist. Außerdem ist die Elemntarzelle noch immer ein Streitpunkt, bedingt durch noch nicht ganz eindeutig geklärte Fehlordnungen etc. Es ist schon hochinteressant, dass diese Struktur noch immer heiß diskutiert wird. Ich werde das eventuell wenn ich Zeit finde überarbeiten. (nicht signierter Beitrag von 88.69.47.129 (Diskussion) 21:55, 29. Jun. 2010 (CEST))

> Erst 1808 stellten Joseph Louis Gay-Lussac und Louis Jacques Thenard Bor durch Reduktion mit Kalium und zeitgleich unabhängig hiervon später Sir Humphry Davy durch Elektrolyse von Borsäure her

Was denn nun, zeitgleich oder später? -- 93.129.103.254 16:04, 30. Mär. 2011 (CEST)

Verwendung/Borverbindungen

Im Artikel gibt es offenbar ein Problem: "Bor-Silikat-Fasern zur thermischen Isolierung (Steinwolle?)" Bitte fachbewandte Benutzer um Klärung der Steinwollgeschichte, Fragezeichen gehören da nicht hin. Gruß Midnightsnack (Diskussion) 09:47, 30. Mai 2012 (CEST)

Ich werfe den Teil mal raus. (Ich vermute, das da wohl Borosilikatglas gemeint ist, das zu Fasern verarbeitet worden ist. Aber Vermutungen ... . ) Grüsse, --Roland.chem (Diskussion) 12:35, 30. Mai 2012 (CEST)

Natron? Wohl eher Soda!

Im alten Ägypten nutzte man zur Mumifikation das Mineral Natron, das neben anderen Verbindungen auch Borate enthält. --79.197.62.51 21:02, 30. Jan. 2013 (CET)

Das sollte so bleiben: Natron ist der Name des in der Natur vorkommenden Minerals, was die Ägypter so verwendet haben, wie sie es in der Natur fanden und was hauptsächlich aus Soda besteht. Gruß -- Dr.cueppers - Disk. 18:38, 7. Feb. 2013 (CET)

Natron ist

die englische und griechische Bezeichnung des Minerals Soda
der deutsche Trivialname für die chemische Verbindung Natriumhydrogencarbonat
der Name eines Sees in Tansania, siehe Natronsee (Tansania)
der Name einer italienischen Metal-Band, siehe Natron (Band)

Sollte also dringend in "Soda" geändert werden! --195.200.70.47 07:35, 6. Aug. 2013 (CEST)

Im Artikel kommt nur der Begriff "borsaures Natron" vor. Den kann man nicht in "borsaure Soda" ändern - diesen Begriff gibt es nicht. Gruß -- Dr.cueppers - Disk. 10:30, 6. Aug. 2013 (CEST)

Bor als Neutronenfänger

fehlt im Artikel (bei "Verwendung"):
Borate werden in Kernspaltungs- und Kernfusionsanlagen dem Beton der dem Strahlenschutz dienenden Betonhülle hinzugefügt, um Neutronen einzufangen, weil Bor einen relativ großen Wirkungsquerschnitt für Neutronen hat und beim Neutroneneinfang keine Gammastahlung entsteht, sondern nur Betastrahlung, die infolge ihrer kurzen Reichweite im Beton bleibt.
Das sollte im Artikel erscheinen, aber mit Beleg, den ich nicht liefern kann, denn das ist "aus der Erinnerung" aufgeschrieben.
Gruß -- Dr.cueppers - Disk. 18:38, 7. Feb. 2013 (CET)
Nachgetragen: Benutzer:Leyo fand einen Einzelnachweis; hier erledigt.
Gruß -- Dr.cueppers - Disk. 13:10, 8. Feb. 2013 (CET)
Das steht jetzt zwei mal drin: Einmal ausführlich unter der Verwendung des Elements und einmal bei der Verwendung von Bor-Verbindungen. Da in der Praxis elemantares Bor dafür nicht verwendet wird, sondern Verbindungen, frage ich hiermit, ob man deshalb nicht besser alle Infos dazu unter "Verbindungen" aufführen sollte und bei den Elementverwendungen nur einen Hinweis darauf. Gruß -- Dr.cueppers - Disk. 18:53, 28. Jun. 2013 (CEST)
Laut der Reaktion unter "Elementares Bor" und auch nach Quelle [15] entstehen Alpha- und keine Beta-Teilchen. Der Rest stimmt aber, daß Alpha-Teilchen im Beton nicht weit kommen. (nicht signierter Beitrag von Nurtia (Diskussion | Beiträge) 22:35, 1. Jan. 2014 (CET))

bor verwendung?

ich hab mal eine frage

wozu braucht man eigentlich bor

und was wird damit hergestellt (nicht signierter Beitrag von 77.176.206.110 (Diskussion) 21:33, 28. Mai 2010 (CEST))

Wie wäre es damit: Artikel lesen: Bor-Verwendung --Alchemist-hp 22:50, 28. Mai 2010 (CEST)
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: UvM (Diskussion) 18:13, 26. Mär. 2018 (CEST)

(später) Unsinn

"Der (spätere) englische Name Boron für Bor weist auf seine Ähnlichkeiten mit Kohlenstoff, engl. Carbon hin." Und was soll das (spätere) insinuieren? Das es eine frühere Bezeichnung in anderen Sprachen gegeben hätte vor der französischen Synthese? Das ist ein Übersetzungsfurz ohne Hirn und Verstand und mag für einen englischen Etymologen vllt. relevant sein - Wenn das (spätere) Englisch für Deutsche relevant sein soll, wie ist denn der Name für Bor im (früheren) Furzinesischen?--91.34.193.85 22:37, 9. Jul. 2015 (CEST)

Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: UvM (Diskussion) 20:44, 26. Mär. 2018 (CEST)

wärmekapazität falsch? (erl.)

anderen quellen zufolge 1,026 und nicht 1,260. (nicht signierter Beitrag von 87.175.199.71 (Diskussion | Beiträge) 20:05, 7. Sep. 2009 (CEST))

Wäre natürlich sinnvoll, wenn du die "anderen quellen" hier auch benannt hättest...
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: GURKEdeluxe (Diskussion) 20:07, 22. Feb. 2020 (CET)

Dringender Aufruf (erl.)

Wir haben hier im westlichen Teil Paraguays weit zuviel Bor in unserem Grundwasser. Hat jemand eine Idee wie man Bor die schädlichkeit nehmen kann, d.h. es müsste doch etwas geben, ein anderes Mineral, das dem Bor die Wirkung nimmt. Wir leben hier in einer relativ trockenen Gegend, und die Wahrheit ist aber das wir eine Unmenge an Grundwasser haben. Dieses Wasser hat aber zuviel Bor und dann auch noch zuviel Sulfate, Tischsalze und Härtebildende Salze. Ich bin der Meinung wir müssen dieses Grundwasser so zubereiten können, das wir Menschen es doch trinken können. Bin für jeglichen Vorschlag oder jegliche Idee dankbar. --BertramHein 20:26, 16. Sep. 2009 (CEST)

Vgl. hier, Bor lässt sich offenbar nur mit speziellen (und wahrscheinlich ziemlich teuren) Ionenaustauschern aus dem Wasser entfernen. Viele Grüße --Orci Disk 22:36, 16. Sep. 2009 (CEST) PS: bitte aus Spamschutz-Gründen keine e-Mail-Adressen angeben, geantwortet wird ohnehin immer hier und nicht per Mail.

Danke für den Hinweis. --BertramHein 13:46, 17. Sep. 2009 (CEST)

Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: GURKEdeluxe (Diskussion) 20:08, 22. Feb. 2020 (CET)