Dithyrambus

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Der Dithyrambus (griechisch: διθύραμβος, Dithyrambos) war eine Gattung der antiken griechischen Chorlyrik, ein Hymnos zu Ehren des Gottes Dionysos, vorgetragen im Rahmen der Dionysien im Wechselgesang zwischen Chor und Vorsinger.

Wie der Dionysos-Kult selbst könnte auch der Dithyrambus nicht-griechischen Ursprungs gewesen sein. In Griechenland wird er zunächst bei Archilochos im 7. Jahrhundert v. Chr. bezeugt, als Vollender des Dithyrambus gilt Arion von Lesbos. Vermutlich entwickelte sich im 6. Jahrhundert v. Chr. aus dem Dithyrambus die antike griechische Tragödie. Auch nach deren Entstehung bestand der Dithyrambus fort, etwa bei Pindar oder Bakchylides.

Von diesen leidenschaftlich erregten, stürmischen, ekstatischen Lobliedern auf Dionysos (Gott der Ekstase, des Weines, der Verwandlung) leitet sich die übertragene Bedeutung des Wortes „dithyrambisch“ im Sinne von „schwärmerisch, wild begeistert“ ab.

Die bedeutendsten Dithyramben der Neuzeit schrieb Friedrich Nietzsche, die sog. Dionysos-Dithyramben,[1] von denen er einige kurz vor seinem geistigen Zusammenbruch fertiggestellt hat, andere aber auch schon früher für sein Werk Also sprach Zarathustra verwendete.

[Bearbeiten] Referenzen

  1. Friedrich Nietzsche Dionysos-Dithyramben bei Projekt Gutenberg
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