Doktor der Naturwissenschaften

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Der akademische Grad Doktor der Naturwissenschaften (Deutschland: Dr. rer. nat. für lateinisch doctor rerum naturalium, Dr. phil. nat. für lateinisch doctor philosophiae naturalis; Schweiz: Dr. sc. nat. für lateinisch doctor scientiarum naturalium) wird nach erfolgreicher Promotion in den Fächern Biologie, Chemie, Geographie, Geologie, Mathematik (oder nahe verwandten Fächern wie z. B. Informatik), Pharmazie, Physik und Psychologie in Deutschland ausschließlich durch Universitäten verliehen. Er basiert typischerweise auf einer oft drei- bis siebenjährigen Forschungstätigkeit in einem dieser Fachgebiete mit anschließender Anfertigung der Dissertation (Doktorarbeit) und mündlicher Prüfung. Die Dissertation besteht in der Regel aus einer Monographie, in der die Forschungstätigkeit und deren Ergebnisse beschrieben werden. In jüngster Zeit kann, an einigen Universitäten, anstelle der Monographie auch eine kumulative Dissertation eingereicht werden, die neben einer Einleitung aus einer Sammlung von Artikeln besteht, die einen Peer-Review-Prozess durchlaufen haben und bereits in wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht wurden. In der mündlichen Prüfung verteidigt der Doktorand seine Dissertation in einem Promotionskolloquium vor einem Promotionskomitee. Die exakten Erfordernisse für eine erfolgreiche Promotion sind je nach Hochschule unterschiedlich und in den jeweiligen Prüfungsordnungen der Hochschulen festgelegt.