Domstrebe

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Verschiedene Domstreben
Domstrebe in einem Peugeot 306 Cabrio

Domstreben (Federbeinbrücken) dienen im Autobau der Versteifung einer Karosserie. Oft werden Domstreben nachträglich eingebaut, um die Torsionsfestigkeit der Karosserie zu erhöhen. Dies kann nötig werden, wenn Änderungen am Fahrwerk (z. B. der Einsatz härterer Federn) die Belastung der Karosserie erhöhen. Seltener ist der Einsatz von Domstreben ab Werk. Diese können bei Fahrzeugen ohne festen Dachaufbau (Cabrio oder Roadster) jedoch bisweilen gewählt werden.

Die Strebe verbindet die beiden vorderen oder hinteren Federbeindome, und verhindert somit, dass sich die Lage der Dome zueinander, und damit die Geometrie des Fahrwerkes verändert.

Verzugserscheinungen der Spur werden vermindert, das Fahrverhalten, insbesondere bei Kurvenfahrt, wird besser und direkter. Domstreben sind in Deutschland und mittlerweile auch in Österreich eintragungsfrei.

Ein Beispiel für den seltenen Fall des Einsatzes ab Werk ist der Nissan 350Z. Dieser verfügt ab Werk über je eine Domstrebe an Vorder- und Hinterachse.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Domstreben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien